Peter Bartels: Der Weg ist das Ziel – Mit dem Traktor ins Endlager

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Peter Bartels (Foto: Privat)

Atomkraft nein danke! Gelber Sticker an Millionen Klapperkisten. Und wie haben sie gekämpft. Im gelben Friesennerz gegen die Wasserwerfer der Bullen. Mit blankem Busen in klirrender Kälte. Mal ketteten sie sich an die Schienen. Mal rissen sie die Gleise lieber raus. Schließlich gaben sie sogar die schicke Sozialwohnung in der schönen Stadt auf. Raus, auf’s platte Land. Trecker kaufen für die Demo. Dann Biobauer. Vorort bleiben! Endlich sahen die Landwirte wie richtige Bauern aus. Mit Bart und Boots. Gorleben darf nicht Gomorrha werden. Am Deutschen Wesen, muß die Welt genesen. Wieder mal …

Von Peter Bartels

Und tatsächlich, die Schamanen der Scholle schafften es. Erst mal in Deutschland, wenigstens. Eine DDR-Physikerin namens Merkel half. Die verwechselte zwar den Tsunami im fernen Japan mit einer Kernkraftkatastrophe. Aber es gab 18.500 Tote. Erschlagen und ertrunken im Supersturm, egal – tot ist tot. Und Fukushima hatte ja auch ganz schön was abgekriegt. Die 5 Toten auf dem Gelände des Kernkraftwerkes sind zwar von der Leiter gefallen (2) und ertrunken (3). Aber es reichte aus, sich endlich an die ewige rot/grüne German-Ängst  ran zu zittern, aus der Kernkraft auszusteigen.

Nun wird der Strom zwar wider erwarten doch gewaltig teurer, als die versprochene Trittin-Eiskugel zu 1 Euro. Aber nur, weil die vielen Tausend GRÜNEN Windmühlen und die rote Photovoltaik-Sonne auch diesen Winter nicht in die Gänge kamen, gerade mal 5 Prozent Biostrom schafften, als es klirrend kalt war. Was sicher wieder daran lag, dass Sonne, Wind und Wolken sich ums Verrecken nicht an die von 10.000 Wettervereins-„Experten“ versprochene Klimaerwärmung halten wollen. US-Präsident Trump auch nicht. Er unterschrieb gestern schon mal: Raus aus diesen idiotischen und idiotisch teuren Klima-Verträgen!

Germoney macht natürlich weiter. Irgendwie. Der Scheiß Atommüll ist ja immer noch da! Zwischengelagert. Aaaber, die deutschen Weltenretter haben jetzt, nach Jahrzehnten, endlich einen Plan. Eine „mehrphasige Suche nach einem Standort mit „bestmöglicher Sicherheit“, schreibt Thilo Spahl, Wissenschaftsautor, auf ACHGUT. Selbstredend “unter umfassender Beteiligung der Öffentlichkeit“. Spahl:“ Das Ganze darf und s o l l sich ziehen. Erst mal bis 2031.“ Vierzehn (14!) schlappe Jährchen von heute an. Geologische Analysen … Genehmigungsverfahren … Bürgerbeteiligung … Klageverfahren … So um 2088 und 2096 könnte es dann so weit sein. In 80 Jährchen etwa. Wenn die Urenkel der 1. Gorleben-Generation nicht wieder von Wahl zu Wahl mit irgend einer Treckerdemo dazwischen knattern …

„Bei der Endlagersuche in Deutschland ist offensichtlich der Weg das Ziel“, seufzt dann auch der ACHGUT-Autor. Und die SPD-„Fachministerin“, die ältliche, aber bekennende Lesbe Barbara Hendricks, gelernte Lehrerin (Geschichte): „Der friedliche Protest gegen die Atomenergie zählt für mich zu den großen Leistungen der Demokratie.“ Der schwäbische GRÜNE Ministerpräsident Kretschmann hochdeutsch: “Eine epochale Aufgabe.“ Und ein Herr Kanitz von der CDU: Eine „Menschheitsaufgabe.“

Klar, das „Endlager“ muß ja auch mindestens „1 Millionen Jahre halten“ (Claudia Roth, GRÜNES Atomweib und „gelernte“ Schauspielerin)… Die Menschheit, wie wir sie kennen, gibt’s erst seit etwa um die 10.000 Jahre … Nur, um mal einen Anhaltspunkt zu geben…

In spätestens 100 Jahren werden unsere Kindeskinder mit dem „Atommüll“ ihrer Altvorderen längst Schnellreaktoren anheizen, die anderswo ja längst schon in Betrieb sind.Schließlich enthalten die entsorgten Brennstäbe noch etwa 98 Prozent Energie. Oder Flüssigsalzreaktoren, die gerade entwickelt werden.

Das Postskriptum von Thilo Spahl ist schon fast fröhlich: “Aus dem Atommüll kann man auch bemerkenswerte Diamantbatterien herstellen, wie Forscher der University of Bristol kürzlich gezeigt haben.“ Macht hinne! Moslem-Merkels Migranten mit ihren Smartphones warten schon…

 

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