Gabriel, der hinterlistige Hund! Das hat der doch genauso geplant!

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Unser Sigmar (Foto: Collage)

Nach der Saarlandwahl ist bei der Bundes-SPD, wie auch den Landesverbänden erst einmal die Luft raus.
Während höchstdotierte Fachleute weltweit noch versuchen herauszufinden, ob es bei den Genossen noch die Schock- oder nicht doch schon die Leichenstarre ist, die sie so verharren lässt, sitzt gerade einer da und wechselt allein heute schon das dritte Mal den Schlüpper, weil er immer wieder nass wird. Der dicke Gabriel ist sprachlos vor Glück. Er ist nicht mehr Verantwortlicher des Scheiterns der einst so stolzen, aber schon immer so verlogenen Partei.
Ja, unser Genosse Gabriel. Stinkefingerzeiger, Packrufer und irgendwie doch immer wieder Nazisohn und Fastsonderschüler. Doch die Frage ist nun: Genie oder erweiterter Suizidant?

Von Holm Teichert

Gabriel war Vater der Idee, den Goldjungen Schulz, der in Brüssel sowieso gerade abkömmlich wurde und noch eine Folgebschäftigung mit reichhaltigem Salär suchte, als Kanzlerkandidaten einzuspannen.
Gabriel wusste, in welchen Haufen von Parteidienern und Scheindemokraten sich die SPD seit Schröders Zwangsabdankung verwandelte, und Gabriel wusste, so schmerzhaft dieser Erkenntnisgewinn für ihn persönlich auch gewesen sein mag, dass er selbst beim Volk unten durch war. Und zwar restlos.
Gabriel wird auch Lust und Kraft verloren haben, gegen Mutti auf der einen Seite, und andererseits  gegen die Genossen in den eigenen Reihen anzukämpfen, die vermehrt ihn für die Farblosigkeit und Demontage der Partei verantwortlich machten. Doch wer sollte es richten? Jeder, der gefragt wurde, den man anbettelte, den man mit reichhaltigen finanziellen Entschädigungen für den zwangsweise folgenden Gang nach Canossa überreden wollte, hatte nicht genügend suizidales Potential, um seinen Namen in die Geschichtsbücher eingehen sehen zu wollen, wenn Historiker später einmal zu ergründen versuchen, wer das so hochintelligente Volk der Deutschen in den Untergang trieb und dem Islam zu Füßen legte.
Als die Partei immer verzweifelter wurde, weil sich keiner fand, kam irgendwie der „Ich bin ein Mann von Euch aus dem Volk“-Schulz in die engere Auswahl. Ok, was man beim letzten, noch verbliebenen Kandidaten so als engere Auswahl bezeichnen könnte.
Ob Gabriel Schulz anrief und ihm den Job feilbot, oder ob Schulz bei Gabriel durchklingelte, von Sorge getrieben, zukünftig von seinen angesparten, vom Steuerzahler ergaunerten Millionen zehren zu müssen, entzieht sich der Kenntnis des Autoren. Also meiner.
Es spielt letztendlich auch keine Rolle.
Schulz ist die Idealbesetzung für diesen Job. Wie so viele Mitkämpfer aus der neuen SED 2.0, bestehend aus Linken, Grünen und SPD, hat auch er weder seine Schule zu Ende besucht, noch eine abgeschlossene Berufsausildung, dafür aber psychologische Heilbehandlung und Suchterfahrung im Gepäck. Und das fügt ihn nahtlos ein, in das linkslastige Bundestagskollektiv der vielen angehäuften Ahnungs- und Erfolglosen. Und ob ein zukünftiger Bundeskanzler, der eine der erfolgreichsten Industrienationen der Welt führen will, unbedingt so marginale Mitbringsel, wie eine abgeschlossene Berufsausbildung, vorweisen muss, spielt in unserer Bananenrepublik längst keine Rolle mehr.
Ob Gabriel Schulz zum Kanzlerkandidaten machte, um sich selbst endlich aus der Schusslinie zu nehmen oder ob er ihn mit dieser Rolle betraute, weil er genau wusste, dass Schulz als größtmöglicher Rohrkrepierer enden wird, er also damit der Partei einen furchtaben Stoß in lebenswichtige Organe versetzen würde, bleibt wohl  auf Ewigkeit ein Geheimnis. Aber was von beidem auch immer Gabriels Motivation war: Es hat funktioniert. Gabriel ist als Außenminister aus dem Focus der Öffentlichkeit gerutscht, verdient weiterhin sein Geld und hat der SPD einen furchtbaren Dienst mit der Rekrutierung Schulz´ erwiesen. Wenn das Rache war, dann war sie grausam. Und überaus erfolgreich.
Und nun ruft doch mal alle „Martin“!

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