Der „Tagesspiegel“ und die zwei Welten

Kritikwürdig: Der Tagesspiegel (Foto: Collahge)

Der „Tagesspiegel“ stand schon immer in der vordersten Reihe, wenn es darum ging, sich dem Islam zu unterwerfen.

Nun gibt es ein neues Beispiel, dass uns zeigt, wie tief diese linke Redaktion sich mittlerweile unter den Gebetsteppich verkrochen hat.

Die Vorzeile sagt bereits alles:

Ein Homosexueller wird in Berlin-Reinickendorf Erzieher in einer Kita mit moslemischen Eltern. Das löst wütende Proteste aus. Was passiert, wenn zwei Welten aufeinander treffen…

http://m.tagesspiegel.de/berlin/queerspiegel/kampf-um-toleranz-in-berliner-kita-eltern-protestieren-gegen-schwulen-erzieher/19572356.html?utm_referrer=https://t.co/gtbKLoQ6xO

Wenn zwei Welten aufeinander treffen – das klingt ein wenig so, als ob diese beiden Welten in ihren Werten gleichberechtigt wären. Dabei geht es hier um die Verteidigung der Freiheit, aber die interessiert den „Tagesspiegel“ schon lange nicht mehr, das könnte man dann ja als islamophob bewerten.

Wenn andere Welten aufeinander treffen, ist der „Tagespiegel“ dann auch nicht so zimperlich. Es geht um ein Interview mit Torsten Siebert vom LSVD über Alltagsdiskriminierungen. Man achte bitte um die Reihenfolge der Fragen!:

Homofeindliche Übergriffe nehmen auch in Berlin zu. Haben Sie das selber schon einmal erlebt?

Ein Freund von mir ist direkt nach dem letzten CSD in einem Imbiss angegriffen worden, mitten in Schöneberg. Mir persönlich ist das aber noch nie passiert.

Wie hat sich mit dem Aufkommen der Rechtspopulisten die Lage für LGBT in Berlin verändert?

Der öffentliche Diskurs wird vergiftet, das merkt man. Bisher habe ich aber das Gefühl, dass sich das hauptsächlich medial abspielt. Auf mein persönliches und berufliches Umfeld hat sich das bisher nicht wirklich ausgewirkt. Das hat mich auch bei der Studie positiv überrascht. Aufgrund der öffentlichen Diskussionen in der letzten Zeit hätte ich ein schlechteres Ergebnis beim Thema Gleichstellung erwartet.

Aus konservativen Kreisen wird inzwischen verstärkt Stimmung gegen eine liberale Sexualerziehung an Schulen gemacht, man denke an die „Demo für alle“. Sie arbeiten beim Lesben- und Schwulenverband (LSVD), wo sie unter anderem mit Antidiskriminierungsarbeit an Schulen befasst sind. Haben Sie den Eindruck, dass sich der Widerstand auch schon in Berlin an den Schulen niederschlägt?

Bei der Demo für alle sind in Baden-Württemberg Tausende auf die Straße gegangen. Das beobachte ich mit großer Sorge. Es macht mich auch wütend, wenn ich deren Argumente sehe – sie entsprechen oft schlicht nicht der Wahrheit. Die Organisatoren hatte für den letzten Sommer auch eine Demo in Berlin angekündigt. Die ist ins Wasser gefallen, Berlin scheint liberaler zu sein. Auch in der Schulpraxis spüren wir in Berlin davon noch nichts. Ich mache das seit sieben Jahren, ich kann mich an gerade mal zwei Fälle erinnern, wo Eltern Bedenken hatten. Ganz im Gegenteil steigt die Nachfrage nach unseren Schulangeboten massiv. Übrigens werden wir oft auch für Willkommensklassen mit Geflüchteten angefragt…

http://www.tagesspiegel.de/berlin/queerspiegel/alltagsdiskriminierung-von-homosexuellen-als-erstes-wird-gescannt-kann-ich-mich-sicher-fuehlen/19247444.html

Aber, aber, lieber „Tagesspiegel“. Hier treffen doch auch nur zwei Welten aufeinander. Also bitte ein wenig mehr Toleranz für die andere Welt!

Nicolaus Fest dazu:

Moslems contra schwulen Erzieher. Wo bleibt die scharfe Verurteilung der Eltern durch GRÜNE & SPD, wo der Vorwurf gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit & homophober Diskriminierung?

 

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