„Martina Merkel“ auf alle Ewigkeit – Die JouWatch-Presseschau zur Landtagswahl im Saarland

Im Konrad-Adenauer-Haus steht Peter Tauber auf der Bühne, seine Stimme überschlägt sich fast. „Es gibt eine klare Gewinnerin“, ruft der CDU-General in den Beifall im Foyer hinein. „Die Menschen haben sich für Stabilität und Verlässlichkeit entschieden!“ Offiziell gilt der Satz der Wahlsiegerin in Saarbrücken, inoffiziell hätte Merkels General sicher nichts dagegen, wenn ihn jemand auf die zweite Siegerin im Kanzleramt übertragen würde. Tauber wirkt wie befreit.

http://www.tagesspiegel.de/themen/reportage/nach-der-landtagswahl-was-das-ergebnis-an-der-saar-fuer-die-bundestagswahl-bedeutet/19573094.html

Die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) hat den Wahlsieg ihrer Partei als mögliches Signal für die anstehende Bundestagswahl bezeichnet. „Wir sind gemeinsam hier aufgetreten, Angela Merkel und ich, wir haben Seite an Seite gekämpft“, so die CDU-Politikerin am Sonntagabend, nachdem der Wahlsieg der Saarland-Union feststand. (dts)

Die jahrzehntelange Gehirnwäsche trägt ihre Früchte. Besinnungslos taumelt das Stimmvieh, mit leeren Wahlversprechen gekeult, zwischen Pest und Cholera herum, um sich dann letztendlich für Pest oder Cholera zu entscheiden, als kleineres Übel von Pest und Cholera.

Der Jubel ist selbstverständlich groß, weil die Grünen nun schon wieder draußen vor der Tür geblieben sind. Eine Ära geht zu Ende. Herzlichen Glückwunsch. Doch wer nun glaubt, dass Natur und Umwelt, vor allen Dingen aber der Mensch, dem die Freiheit noch etwas bedeutet, endlich wieder durchatmen kann, täuscht sich. Es war Frau Merkel, die die Grünen überflüssig gemacht hat, weil sie sich wie ein Industriestaubsauger deren Themen geschnappt und hinten wieder ausgespuckt hat.

Angela Merkel steht nach der Wahl im Saarland katastrophaler Weise wieder einmal als Siegerin fest, obwohl sie mit der SPD unter ihren Schuhen all das zu verantworten hat, was den Bürgern das Leben in Deutschland so schwer macht.

Und das ist das wirklich Schreckliche bei dieser Wahl, denn es ist bereits jetzt schon abzusehen, dass an „Martina Merkel“ kein Wähler vorbei kommt, auch nicht die, die einen klaren Blick auf die Realität haben und sich politische Veränderungen wünschen, damit Deutschland nicht zu Grabe getragen wird.

Es ist aber leider gerade diese Angst vor Veränderungen, die solche Wahlergebnisse hervorbringt, die die Deutschen in scheinbarer Sicherheit in den Abgrund führt. Man klagt zurecht über die „ewige Merkel“, die überall ihre Abziehbilder platziert hat, im Saarland war das eben Frau Kramp-Karrenbauer, die für „Big Mama Merkel“ die Kohlen aus dem Feuer geholt hat.

Und was macht die einzige Opposition im Land? Leider ist die AfD zu sehr mit sich selber beschäftigt, drücken sich ihre Funktionsträger im Kampf um lukrative Jobs im Bundestag gegenseitig in den Häcksler, so dass gutes Personal, das so dringend nötig ist, im entscheidenden Moment an der Spitze fehlen wird.

Hier die ersten Kommentare zur Landtagswahl im Saarland.

Bild (Nicolaus Blome)

Kleines Land, große Signale: Die saarländische Variante Angela Merkels, Annegret Kramp-Karrenbauer, gewinnt unerwartet deutlich. Die SPD kann ihren Jubel über Martin Schulz nicht zählbar an die Urne bringen.

Heißt dreierlei: Totgesagte (wie die Kanzlerin) leben länger. Auch die SPD kann Wunder nicht herbei hypnotisieren. Der Trend der letzten Wahlen hält: Am Ende räumen jedes Mal die Amtsinhaber ab…

…Angela Merkel kann fürs Erste aufatmen. Und den SPD-Kandidaten weiter kommen lassen.

http://www.bild.de/news/standards/nikolaus-blome/erste-entzauberung-51016836.bild.html

Sebastian Nobile

Ein bisschen Opposition im kleinen Saarland, 68er Perverse raus und schon freut man sich. Doch die massive Mehrheit hat die alten Verhältnisse gewählt. Wir haben keine Zeit mehr für Opposition, so toll es auch ist, dass die #AfD wenigstens im Landtag ist. Die weitaus deutlichere Botschaft aber auch dieser deutschen Wahl ist : Die Deutschen wollen den Wahnsinn. Sie WOLLEN das. Die Deutschen leben im internationalsozialistischen Traumland! Die weckt nur noch (wenn überhaupt) die Todesangst, wenn die Folgen dieser Politik vor der eigenen Haustür stehen! Kein Terror, keine Vergewaltigungsepidemie, kein Steuerraub, keine Kriminalität – nichts weckt sie auf aus der Selbstgefälligkeitsstarre. Das ist für mich die zentrale Botschaft, die mir solche Wahlergebnisse vermitteln.

Jürgen Fritz

+ Alle vier linksfaschistoiden Parteien wurden vom Wähler abgestraft. Alle vier verlieren, teilweise massiv bzw. drastisch: a) Die SPD verliert trotz Schulz-Hype 1 Prozentpunkt, b) die Grünen verlieren 1 Prozentpunkt, c) die Linken verlieren über 3 Prozentpunkte und d) die Piraten verlieren fast 7 Prozentpunkte . Insgesamt ein Verlust von 12 Prozentpunkten für die Linksfaschistoiden.

+ War wohl nix mit Schulz-Effekt. Die SPD (29,6 %) liegt über 11 Prozentpunkte  hinter der CDU (40,7 %). Der Sozi-Messias beginnt gleich mit einem Flopp. Dies könnte der Anfang von einem Verliererimage werden.

+ Die Grünen fliegen aus dem Landtag.

+ Die Piraten fliegen aus dem Landtag.

+ Die FDP (nicht Fisch, nicht Fleisch) schafft mit 3,3 % den Einzug erneut nicht. Die Zukunft der Partei dürfte äußerst fragwürdig sein. Die liberale Partei der Zukunft dürfte die AfD sein. Sollte die FDP sich in einigen Jahren auflösen oder in der völligen Bedeutungslosigkeit verschwinden – ähnlich wie die neue Lucke-Partei -, dann werden unter Umständen viele Liberale zur AfD wechseln.

+ Rot-Dunkelrot, die größte Gefahr, hat keine Mehrheit dank des Einzugs der AfD in den Landtag. Rot-Dunkelrot hat nämlich mehr Stimmen erhalten (42,5 %) als die CDU (40,7 %) und ohne den Einzug der AfD wäre eine rot-dunkelrote Regierungskoalition möglich.

+ Die AfD schafft zum elften Mal in Folge den Einzug in ein Länderparlament und ist sogar im für sie äußerst schwierigen Saarland mit 6,2 % viertstärkste Kraft.

+ Die AfD ist fast doppelt so stark wie die FDP und um über 50 % stärker als die Grünen (4,0 %). (Von den Piraten-Chaoten wollen wir gar nicht reden. Die AfD ist fast zehnmal so stark.)

+- Die CDU wird die Regierung weiter anführen. Das ist mit Sicherheit das kleinere Übel. Dass dem so ist, hat die CDU der AfD zu verdanken.

Fazit: Hätte alles noch besser sein können, aber die Richtung stimmt. Ein weiterer kleiner Schritt nach vorne auf einem langen, schwierigen Weg, den zu gehen sich aber in jeder nur erdenklichen Hinsicht lohnt. Let’s go on!

Holm Teichert

Der Schulzeffekt hat sich nicht in den Wahlergebnissen niedergeschlagen. Es ist tatsächlich nur das, was wir Denkenden von Anfang an dahinter sahen: Eine gigantische Propagandamaschinerie, gemeinsam losgetreten von SPD und den SPD-eigenen Medien. (Ihr wisst doch, dass es kaum eine Zeitung in Deutschland gibt, die nicht wenigstens mit wenigen Prozenten zur SPD-Medienholding gehört?)

Das Ziel hinter dem künstlichen und mediengesteuerten Hype um Schulz ist mit wenigen Worten erklärt: Es war der letzte Versuch der Altparteien, die merkelmüden Wähler, die diese Frau als Kanzlerin mittlerweile komplett ablehnen, davon abzuhalten, zur AfD zu wechseln und sie stattdessen davon zu überzeugen, dass, wenn schon nicht Merkel, dann immer noch der Supermessias Schulz als Alternative vorhanden ist.

Ok. Im Saarland hat es mit Schulz schon mal nicht funktioniert. Die SPD hat, wenn auch nur marginal, an Stimmen verloren. Das tut aber besonders weh, wenn die Genossen so sehr vom Hype überzeugt waren, dass sie sich heimlich schon mal mit Linken und Grünen trafen, um schon im Vorfeld eine SPD-Grüne oder eine rotrotgrüne Koalition auszuloten. Tja, bevor man einen Hasenbraten verspricht, sollte man den Hasen erst mal gefangen haben.

Die Grünen haben nach MCPomm nun auch das Saarland verloren.

Ok, auch hier waren die Stimmverluste nur genauso marginal, es scheint aber nach bisherigem Stand auszureichen, sie endlich aus dem Landtag zu werfen, wie freche Lumpen aus einer schäbigen Kneipe. Mit hohen Bogen aus der Tür in den Staub der Straße.

Die Linken, ok. Sie sind, und daran kann man leider nichts schön reden, im Saarland besonders gut aufgehoben. Und das nicht nur wegen Honnecker und Heiko Maas.

Tja, jetzt müssen wir nur noch auf die jämmerlichen 6% der AfD blicken. Es ist nicht beruhigend, zu wissen, dass es noch nie eine Partei vor der AfD schaffte, aus dem Stand, also zum ersten Wahlantritt überhaupt, mit 6% ins Parlament einzuziehen. Es hätten nach früheren Hochrechnungen aber durchaus auch 12 bis 16% sein können.

Wenn, ja, wenn da das Wörtchen „wenn“ nicht wäre. Und der unseelige Richtungsstreit innerhalb der Saarländer AfD.

Also, merken wir uns endlich den Satz des führenden deutschen Kommunisten Thälmanns: „Nur die Einigkeit macht uns stark!“

Und wenn die AfD es jetzt, selbst jetzt, nicht schafft, endlich Ruhe nach außen zu demonstrieren und sich auf die Arbeit, statt die Verteilung von Pöstchen, oder Quelereien darüber, wer was gesagt hat, zu konzentrieren, dann werden auch alle anderen 15% – Umfragen bei einem Ergebnis enden, was glücklich machen kann, wenn man überhaupt den Einzug schafft.

Also, blicken wir nach vorne. Es war kein Jubelergebnis, es war aber genau so wenig eine Niederlage.

Hugo Müller-Vogg (Tichys Einblick)

Falls bei der CDU jetzt einige glauben sollten, die Bundestagswahl wäre bereits gelaufen, dann könnte das gefährlich sein. Das CDU-Ergebnis ist wohl eher der Popularität der saarländischen Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer („AKK“) geschuldet als der „Performance“ der Bundes-CDU. „AKK“ genießt nach wie vor den Ruf einer pragmatischen Landesmutter. Das gilt für Angela Merkel eben nicht mehr. Dass sie das Land mit ruhiger Hand pragmatisch regiere, glauben seit der Flüchtlingskrise viel weniger Menschen als vorher.

Das CDU-Ergebnis wurde zudem dadurch begünstigt, dass die AfD im Saarland ein noch zerstrittener Haufen ist als anderen Orts und auch deshalb weit unter ihren sonstigen Ergebnissen blieb. Ein Prozentpunkt weniger für die Rechtspopulisten, und die CDU könnte an der Saar nicht mehr regieren. Außerdem signalisierten die Demoskopen, dass Stimmen für die FDP wohl verlorene Stimmen sind. Da hat dann mancher Bürgerliche, der mit der Merkel-CDU unzufrieden ist, lieber sein Kreuz bei der AKK-CDU gemacht.

Der Wählerwille ist klar: Die Saarländer wollen, dass die Groko unter Annegret Kramp-Karrenbauer weiter macht. Große Koalitionen sind in unserem auf Harmonie bedachten Land eben beliebt: Die sollen sich zusammensetzen und was arbeiten, statt zu streiten. So denkt er eben, der nicht so mündige Wähler – beileibe nicht nur an der Saar…

…Im Saarland galten politisch schon immer andere Gesetze als „im Reich“, wie die älteren Saarländer die Bundesrepublik immer noch nennen. Die Linke ist – trotz ihrer Verluste von 3 Punkten – an der Saar mit 13 Prozent deutlich stärker als im Bund, Grüne und FDP sind dort deutlich schwächer. Die Aussagekraft des Ergebnisses für den 24. September ist also beschränkt. Jetzt kommen im Mai die Wahlen in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen. Dort steht für SPD und Grüne viel mehr auf dem Spiel als an der Saar, weil sie in beiden Ländern regieren. Gerade an Rhein und Ruhr muss Martin Schulz zeigen, ob er mehr kann als seine „Martin, Martin“ skandierenden Jünger zu begeistern. Übrigens: Das Rheinwasser ist genauso kalt und nass wie das der Saar.

https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/an-der-saar-blieb-der-schulz-zug-im-bahnhof-stehen/

Alexander Wendt

Heiko Maas hat es schon auf den Punkt gebracht: ohne Schulz wäre das Ergebnis noch schlechter gewesen. Von einem Saarland-Kandidaten Maas sowieso ganz zu schweigen.

Renate Sandvoß

Überall lese ich von der Erleichterung über das Ergebnis der AfD anläßlich der Wahl im Saarland. Ich bin mit diesem Ergebnis keinesfalls zufrieden, denn es zeigt das Unvermögen der AfD, sich den Bürgern gegenüber verständlich zu machen und ein Wahlprogramm aufzustellen, das auch die Nöte des sogenannten „kleinen Mannes“ berücksichtigt. Die Chancen für diese neue Partei waren erfolgversprechend, doch Querelen, die öffentlich ausgetragen wurden und eine Parteichefin, die unter Anklage des Meineides steht, sind nicht gerade förderlich für ein gutes Wahlergebnis. Wir alle wissen, wo die Probleme in Deutschland liegen, doch die AfD hat sich sehr einseitig auf die Flüchtlingsprobleme und die Islamisierung ausgerichtet. Das ist ohne Zweifel sehr wichtig und unerläßlich, doch viele Probleme hier im Lande bleiben unbehandelt. Das Verschwinden des Mittelstandes, die zunehmende Altersarmut, die unsägliche und unmenschliche Hartz-IV-Reform, die miserable Bildungs- und Familienpolitik……. Die Liste der Probleme in Deutschland ist lang, findet aber im Wahlprogramm der AfD keine Berücksichtigung. Vor der Bundestagswahl hat die CDU zielgerichtet ihre Flüchtlingspolitik verschärft, um der AfD den Wind aus den Segeln zu nehmen. Mit Erfolg, wie man sieht! Da vertraut der Bürger doch lieber einer altvertrauten Blockpartei, als der AfD, die nach allen Regeln der Kunst von sämtlichen Medien diffamiert wird. Etwas bleibt doch hängen.

Die AfD hat eine große Chance vertan. Und die Lage wird sich für diese Partei auch nicht wesentlich in den nächsten Monaten verbessern. Deutschland hat damit eine Chance vertan, denn die Islamisierung Deutschlands schreitet mit festem Schritt immer mehr voran. Gleichzeitig verarmt unsere deutsche Bevölkerung immer mehr (siehe Armutsbericht). Besonders die Rentner, die Nachkriegsdeutschland aufgebaut und zum Blühen gebracht haben, sind betroffen. 3,2 Millionen Rentner leben lt. offiziellen Angaben unterhalb der Armutsgrenze.

Schockierend ist, dass die Bürger voller Wonne und Ignoranz im Saarland den beiden Blockparteien CDU und SPD ihre Stimme gegeben haben. Sie sind Zeugen, wie Deutschland tagtäglich mit hoher Geschwindigkeit mehr und mehr an die Wand gefahren wird und schlafen weiter den Schlaf der Gleichgültigen, „wird schon irgendwie weitergehen“…… Wird es nicht, – doch das verdrängen sie. Die Grünen und die FDP sind nicht mehr im Saarländer Parlament vertreten. Doch es gibt nur einen wahren Verlierer dieser Wahl: – und das ist das deutsche Volk.

Michael Mannheimer

Es gibt nichts zu beschönigen: Die Saarlandwahl 2017 ist eine Katastrophe für unser Land

Die gute Nachricht:

  1. Saarland ist nicht repräsentativ für Deutschland. Mit gerade mal 995.597 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2015) hat dieses Bundesland weniger Menschen als Städte wie München, Berlin, Köln der Bremen. Es ist also eher eine Stadtwahl als eine Landtagswahl. Und das Saarland ist schon immer eine Hochburg der SPD gewesen.

 

Hier herrschte der „Napoleon von der Saar“ („Nepoleönchen“ wäre treffender), der Linkspopulist und SED/Linksparteikonvertit Oskar Lafontaine. Von 1985 bis zum 9. November 1998 war er Ministerpräsident des Saarlandes dieses Minibundeslandes, erhielt aber infolge einer Überreprästantation in den Linksmedien eine dominierende politische Rolle in Deutschland, die ihm – vor allem an seinen katastrophalen wirtschaftspolitischen Misserfolgen im Saarland –  nicht im Entferntesten zustand. Doch Lafontaine, damals SPD, prägte dieses Minibundesland entscheidend. Sein roter Bazillus ist heute noch spürbar.

  1. Die Nichtwähler lagen bei 30 Prozent

Die Wahlbeteiligung stieg zwar von 61,6 auf 70,8 Prozent. Demnach gaben etwa 570.000 der rund 800.000 Wahlberechtigten ihre Stimme ab. Aber es gibt immer noch 230.000 Nichtwähler. Damit relativieren sich die Ergebnisse von Rot-Rot-Schatz enorm. Und zwar nach unten. doch dies ist nur eine Rechnung, die für unsere Demokratie ohne jede Bedeutung ist. Denn diese sieht sträflicherweise keine Wahlpflicht vor. Zum Vorteil der linken Parteien.

Wie bedeutend Nichtwähler sind, mag das folgende Beispiel erahnen lassen: Ginge im Saarland (hypothetisch) nur ein einziger Wähler zur Wahl, so hätte die Partei, die er gewählt hat, satte 100 Prozent der Parlamentssitze. Mir ist klar, dass dies eine Rechnung ohne jede Bedeutung ist. Ich bringe sie hier lediglich, um die Bedeutung der Wahlverweigerung zu verdeutlichen: Wer nicht wählt, gibt seine (verlorene) Stimme grundsätzlich dem politischen Gegner. Ob er es will oder nicht.

Fakt ist: würden die jetzigen 30 Prozent Nichtwähler als eigene Fraktion in den Landtag einziehen, wären sie auf Anhieb die zweitstärkste Kraft im Saarland. Und dann wäre eine  Regierungsmehrheit unter Ausschluss dieser Nichtwähler-Partei nur in einer Großen Koalition aus CDU und SPD möglich. Die AfD würde nach dieser Zählweise an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern, Grüne und FDP wären ebenfalls wären chancenlos.

Die schlechte Nachricht:

Claus Kleber und seine Mitverräter aus den Landes- und Bundesmedien haben wahrhaft ganze Arbeit geleistet. Wenn 40 Prozent der saarländischen Wähler der CDU ihre Stimmen geben, dann kann Merkel mit ihrem teuflischen Werk der Zerstörung unseres Landes frohgemut weitermachen. Denn sie hat ja das Plebiszit des Souveräns.

Wenn die erklärten Feinde Deutschlands: SPD, Linkspartei und die CDU – auf über 83 Prozent der saarländischen Stimmen kommen, dann ist der Untergang Deutschlands besiegelt. Früher oder später. Dann wird das wahr, was in den arabischen TV-Kanälen seit Jahren als Dauerthema läuft und worüber kein einziges deutsches Systemmedium einen Satz verliert: Europa wird an den Islam fallen, ohne dass dieser auch nur einen einzigen Schuss abgeben muss.

https://michael-mannheimer.net/2017/03/26/saarland-wahl-rot-rot-schwarz-kommt-auf-ueber-83-prozent-afd-laecherliche-6-prozent-gruene-fdp-und-piraten-draussen/#more-56434

Martin E. Renner

Schockierend:

Die schwarz-roten Koalitionskuschler – nein, Deutschlandverderber – bekommen über 70%.

Aber:

Immerhin wurde den Verbots-Grünen, den Chaos-Piraten und den Schwurbel-Liberalen die Türe gewiesen.

Glückwunsch:

Die AfD ist drin.

Merke:

Es können ja nicht alle Wünsche befriedigt und nicht alle Hoffnungen erfüllt werden.

Symbolfoto: Pixabay/ CC0 Public Domain

 

 

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