Deutscher Presserat: Kontrolle, Lenkung, Manipulation

Für uns und unsere Meinungsfreiheit wird die Luft langsam immer dünner. Allzu deutlich wird die FDJ-Herkunft der Kanzlerin in der realen Tagespolitik, welche sie hinter den Kulissen vorgibt und dann unkommentiert exekutieren läßt. Zielscheibe sind dabei unabhängige und kritische Medien und Meinungsforen, wie etwa Facebook und Twitter. Gehätschelt werden hingegen die Vollstrecker der offiziellen Linie, die Speichellecker der Mächtigen und somit jene „Agitation und Propaganda“, die in der DDR an der Tagesordnung war und deren Bürgern lediglich den Platz der bevormundeten Untertanen zuwies. Merkels unfreie deutsche Jugend! Erinnern wir uns, an das Land des Sozialismus, aus dem unsere Kanzlerin in den Westen kam und ihre ganz eigene Sozialisierung mitbrachte. Ähnlichkeiten mit dem heutigen Deutschland sind kein Zufall – sie sind gewollt.

Von Jürgen Stark

„In der DDR gab es keine freien und unabhängigen Medien, es herrschten staatliche Kontrolle und Genehmigungspflicht. Alle Tages- und Wochenzeitungen waren im Besitz der SED oder der Blockparteien und Massenorganisationen und dienten einerseits als Informationsmittel, andererseits als Propagandaorgane. Eine Zensur fand offiziell nicht statt (in der Verfassung von 1949 negiert, 1968 dagegen gar nicht mehr erwähnt), in der Praxis gab es direkte Kontrolle sowie subtile Maßnahmen, was bei den Autoren zu einer ‚Schere im Kopf‘ führte. Dabei war es von Bedeutung, ob der Autor der SED angehörte. Schwerpunkte der Berichterstattung waren staatlicherseits vorgegeben. Die zentrale Organisation und Lenkung erfolgte durch das ZK-Sekretäriat für Agitation und Propaganda; auf lokaler Ebene gab es staatliche ‚Ämter für Information‘. Einfluss auf die Berichterstattung übten zudem die lokalen Parteigliederungen aus. Nur in wenigen Medien, etwa im Satireblatt ‚Eulenspiegel‘, war Detail-Kritik an den herrschenden Verhältnissen möglich. Der Leser musste das Zwischen-den-Zeilen-Lesen beherrschen. Insgesamt gab es in der DDR 39 Tageszeitungen, eine der höchsten Pro-Kopf-Dichten an Printmedien weltweit.“ Konrad Adenauer Stiftung. DDR – Mythos und Wirklichkeit.

Fassen wir zusammen: Mediale Vielfalt und Meinungsfreiheit wurden durch die herrschende kommunistische Bonzokratie SIMULIERT! 39 Tageszeitungen sind eine Menge, auch heute haben wir viele Zeitschriften – aber inzwischen mutieren diese immer mehr zum Einheitsbrei. Zufall…?!

Medien standen in der DDR nicht für die Meinungsbilder des Volkes sondern für die Verbreitung der staatlichen Verlautbarungen sowie das Verbot jeglicher Opposition und Gegenmeinung. Bei Anne Will sitzen die 4-Prozent-Wahlverlierer der Grünen nach der Saarwahl in der Talkrunde, die AfD mit deutlichem Zugewinn und Einzug ins regionale Parlament wird nicht eingeladen und darf nichts sagen. Zufall….?! Man muss die AfD nicht mögen, auch Donald Trump kann man ablehnen, aber wer bestimmt hier inzwischen eigentlich die Spielregeln, wenn es von Facebook bis in jede Redaktionen hinein heißt: Ich weiß nicht, ob ich das noch sagen darf oder nicht…?! Zufall…?! Schere im Kopf – heute allgegenwärtig. Zufall…?!

Wer entscheidet eigentlich darüber, was hierzulande gesagt oder nicht gesagt werden darf? Wer lenkt, wer denkt, wer weist den Weg?

Zum Beispiel der Deutsche Presserat.

Dieser Trägerverein aus Verbänden von Zeitschriftenverlegern sowie Repräsentanten von Journalistenvereinigungen soll sich eigentlich um die Pressefreiheit und das Ansehen der deutschen Presse kümmern. Man befasst sich daher auch mit Beschwerden gegen Medienberichte, was immer auch mit freier Meinung und unterschiedlichen Ansichten zu tun hat. Mit seinen jüngsten Beschlüssen hat sich der Deutsche Presserat von jeglicher Objektivität endgültig befreit und sich eine Aura verpasst, die an die alte DDR erinnert: Medien sind jetzt nur noch „Agitationsinstrumente“ im Dienste des regierungsoffiziellen Mainstream und seiner weitreichenden politischen Unterstützer sowie einer von linksorientierten Interessengruppen gelenkten „political correctness“, die freie Meinung á la Orwell in ein KorrektSprech und NullDenk verwandeln möchte.

„Der Presserat hat sich mit dem umstrittenen ‚Spiegel‘-Cover beschäftigt, das den amerikanischen Präsidenten Donald Trump zeigt, wie er den abgeschnittenen Kopf der Freiheitsstatue in der Hand hält. 21 Leser hatten sich beschwert und unter anderem kritisiert, dass die Darstellung des Präsidenten diffamierend und ehrverletzend sei. Nach Auffassung des Presserats treffen jedoch beide Vorwürfe nicht zu. So sei die Karikatur zwar provokant, aber ein zulässiger Beitrag im Rahmen der politischen Berichterstattung, der von der Meinungsfreiheit gedeckt sei, hieß es zur Begründung.“ DWDL.de Medienmagazin, 24.03.2017

Das berüchtigte Spiegel-Cover darf getrost als eine der größten Geschmacklosigkeiten in jüngster Zeit gesehen werden. Auch hier gilt: Man muß Trump nicht mögen, aber wenn sich die Botschaft einer Collage von der Realität hin zu massiver Agitation und Propaganda durch seine politischen Gegner verschiebt, dann ist das nicht mehr „nachrichtlich“ sondern „agitatorisch“ – und eines angeblichen „Nachrichtenmagazins“ unwürdig. Wenn dann aber noch der gewählte Präsident einer uns sehr nahe stehenden amerikanischen Zivilgesellschaft bewußt und vorsätzlich in einen Topf mit den islamischen Horden in Syrien und dem Irak, mit Psychopathen und durchgeknallten sadistischen Mördern, die mit ihrer extremistischen Religionsideologie den freien Westen massiv bedrohen und auch hier unschuldige Menschen töten, geworfen wird, dann ist das ein Attentat auf die humanen und wahrhaftigen Werte des Journalismus. Es ist plumpe Gesinnung. Wenn dann im gleichen Atemzug schon wieder die BILD und dann Bravo Online wegen Nichtigkeiten an den Pranger kommen, dann weiß auch der naivste Betrachter, hier sind Agitatoren und deren Netzwerke die Macher.

„Der Deutsche Presserat hat sich mit der Frage beschäftigt, welche Angaben die Presse zur Herkunft von Straftätern oder Verdächtigen machen soll. Im Pressekodex, den das Selbstkontrollorgan zur Handreichung formuliert hat, wird die Frage in der Richtlinie 12.1 behandelt. Diese wurde nun geändert…. Die neue Fassung der Richtlinie 12.1, Berichterstattung über Straftaten, lautet: „In der Berichterstattung über Straftaten ist darauf zu achten, dass die Erwähnung der Zugehörigkeit der Verdächtigen oder Täter zu ethnischen, religiösen oder anderen Minderheiten nicht zu einer diskriminierenden Verallgemeinerung individuellen Fehlverhaltens führt. Die Zugehörigkeit soll in der Regel nicht erwähnt werden, es sei denn, es besteht ein begründetes öffentliches Interesse. Besonders ist zu beachten, dass die Erwähnung Vorurteile gegenüber Minderheiten schüren könnte.“ FAZ, 22.03.2017

Zum letztgenannten Urteil muß man dann aber nicht mehr viel sagen. Nach den Skandalen zu Sylvester am Kölner Hauptbahnhof mit Massenvergewaltigungen durch Asylanten und Migranten hätte es diese „Empfehlung“ an die Redaktionen, die heutzutage offenkundig einem politisch korrekten Gesinnungsbefehl gleichkommt, nicht mehr geben dürfen. Nach Köln wurde eine Beziehungsgeflecht zwischen polizeilichen Dienststellen, lokalen und überregionalen Medien und der Rot-Grünen Landesregierung offengelegt, welches sich in skandalöser Weise dem Täterschutz, der Opferverhöhnung, der Desinformation, der Lüge und der Nachrichtenunterdrückung sowie der Manipulation schuldig machte. Der Deutsche Presserat erneuert nun unbeeindruckt seine Richtlinie zur unfreien Berichterstattung über Straftäter – er hat aus Köln und ff. NICHTS gelernt. Das ist pure Ideologie und linksverkrachtes, totalitär anmutendes Sendungsbewusstsein. Das ist DDR pur!

Wem verdanken wir beim Deutschen Presserat soviel Parteilichkeit, Staatsgläubigkeit und ideologische Verblendung? Menschen, die sich Journalisten nennen, in der Praxis aber allerkleinste Lichter sind. Zum Bespiel Cornelia Haß. Sie ist stellvertretende Vorsitzende und gleichzeitig auch Bundesgeschäftsführerin der DJU bei Ver.di – jener Einzelgewerkschaft, die unlängst gerade politische Bespitzelung in den Betrieben bei den Mitarbeitern einforderte, was ebenfalls die pure Stasi bedeutet, die letzten Endes staatliche Kontrolle der Meinungen am Arbeitsplatz, der pure Sozialismus als Comeback unter Merkel. Frau Haß ist eine jener willigen Vollstreckerinnen von Merkels Neuem Deutschland, in welchem die freien Meinungen der Menschen von oben auf „Nützlichkeit“ überprüft werden um sie dann mit Merkels „Alternativlosigkeit“ zu synchronisieren bzw. zu verbieten und mit subtilen Mitteln zu unterdrücken.

Wer den Spiegel nicht rügt, die BILD ständig schlägt und nur deutsche Täter beim Namen nennt, dieses alles im Namen des gehobenen Pressewesens und der zivilen und aufklärerischen Pressefreiheit, wer steckt dahinter?! Was hat diese Person journalistisch geleistet, bevor sie nun allen Medien den Weg weist? Cornelia Haß war mal Lehrerin. Dann kurze Zeit freie Journalistin bei Radio Bremen und dem NDR. „Herausragend“ ihre Tätigkeit bei den Harburger Anzeigen und Nachrichten, einer Zeitschrift, die regelmäßig für Pulitzer Preise nominiert wird (kleiner Scherz am Rande), wobei sie es auch dort nur zur „freien Journalistin“ brachte – erst bei Ver.di konnte sie sich etablieren, am freien Markt ist sie also nicht nennenswert in Erscheinung getreten. Um anderen Menschen eine Meinung vorzuschreiben, dafür benötigt man eben kein Fachwissen und journalistisches Talent, es reicht die „richtige“ Meinung zu vertreten und hierbei alle Register im Netzwerk der Gleichgesinnten bei der aktiven Agitation und Propaganda zu ziehen. So steht Cornelia Haß stellvertretend für den aktuellen Zustand von Medien und Meinungsfreiheit in Deutschland – politisch korrekt und immer treu auf Linie. Mit der Pressefreiheit hat das leider nichts mehr zu tun.

P.S. Frau Haß kann sich durchaus gezielt empören. Zum Beispiel über Polizisten, wenn die lebensgefährliche Angriffe auf Autofahrer auf den Bundesautobahnen abwehren – aber das ist eine andere Geschichte (siehe Link unten)……

http://www.kas.de/wf/de/71.6619/

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/presserat-erneuert-richtlinie-zur-berichterstattung-ueber-straftate-14937809.html

https://www.wbs-law.de/presserecht/verstoss-gegen-pressekodex-presserat-ruegt-focus-de-und-bild-de-66698/

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/318055/umfrage/publikationen-mit-den-meisten-ruegen-des-deutschen-presserates/

http://www.swr.de/swraktuell/bw/demos-gegen-afd-in-stuttgart-journalistenverband-kritisiert-polizei/-/id=1622/did=17357568/nid=1622/8og60h/

https://www.spin.de/forum/msg-archive/16/2013/09/495786

https://www.xing.com/profile/Cornelia_Hass3

 

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