Erleuchtungs-Wunder bei der CDU (oder: Wie die Furcht vor der Wahl-Schlappe ein überzeugender Zuchtmeister ist) 

Bei t-online lese ich unter dem 25.03.2017 folgende Nachricht:

„Spiegel“-Bericht  

CDU will mit Antimigrationsprogramm in den Wahlkampf

25.03.2017, 17:36 Uhr | rtr

 Die CDU will einem Magazinbericht zufolge mit einem Antimigrationsprogramm in den Wahlkampf ziehen. Damit verabschiede sich die Partei von Bundeskanzlerin Angela Merkel vom Willkommenskurs, berichtete der „Spiegel“ in seiner neuesten Ausgabe.

 „Wir wollen alles dafür tun, dass die Zahl der Flüchtlinge dauerhaft niedrig bleibt“, zitiert das Magazin aus einem Programmpapier des Bundesfachausschusses Innenpolitik, das als Grundlage für den Bundestagswahlkampf dienen soll. „Eine Situation wie im Herbst 2015 darf sich nicht wiederholen.“

 Grenzkontrollen, Asylverfahren, Abschiebungen

Dazu sollten die Grenzkontrollen fortgesetzt werden oder sogar intensiviert werden, berichtet der „Spiegel“ weiter. Zudem sollen Asylverfahren von Migranten, die ihre Identität verschleiern, automatisch beendet werden. Bundesländer sollten bei der Abschiebung stärker in die Pflicht genommen werden.

 Mehr Abkommen mit afrikanischen Staaten

Auch auf Staaten, die sich weigerten, abgelehnte Asylbewerber zurückzunehmen, sollte der Druck erhöht werden. Ein Mittel könnte weniger Entwicklungshilfe sein. Des Weiteren schlägt der Ausschuss Abkommen Deutschlands mit afrikanischen Staaten nach dem Vorbild des EU-Türkei-Deals vor“

 Frage an Radio Eriwan: Verletzt die CDU mit dieser Initiative nicht das Copyright der AfD? Antwort: Im Prinzip: ja – aber angesichts dessen, dass sie nach langen Jahren endlich wieder in eine  Richtung steuert, die Deutschland und den Deutschen nützt, sei ihr dieses Plagiat nachgesehen.

Allerdings bleibt noch abzuwarten, ob die CDU nach der kommenden Bundestagswahl wieder der Lehre ihres Urvaters Konrad Adenauer (sinngemäß: „Was geht mich mein Geschwätz von gestern an?“) folgen wird – schaun mer mal.

Von unbezahlbarer Köstlichkeit ist der Schlag an die Kinnlade der Herrin des Multikultichaos, der begnadeten Schleusenöffnerin, welchen dieser – zumindest scheinbare  – Sinneswandel innerhalb der CDU anzudeuten scheint.

Im Übrigen (ceterum censeo) plädiere ich dafür, dass – sollte dieses Saulus/Paulus-Erlebnis bei der CDU Bestand haben – der AfD, als der intellektuellen Urheberin des neuen Strategiekonzepts (und Anstoßgeberin der „wundersamen Wandlung“ ), baldigst in jeder bundesdeutschen Stadt mindestens ein Denkmal gesetzt werde.

Quo usque tandem

Wandere aus, solange es noch geht!
Finca Bayano in Panama.

.