Wie Dobrindt die deutschen Autofahrer betrügt!

Wir haben es alle geahnt, Dobrindts Maut wird uns Autofahrer alle teuer zu stehen kommen. Die „Berliner Zeitung“ hat mal gut und gründlich recherchiert. Es geht um interne Dokumente, die aus guten Gründen eigentlich nicht an die Öffentlichkeit gelangen sollten:

Die deutschen Autofahrer werden für die Benutzung ihrer Autobahnen mehr zahlen müssen. Nicht lediglich für den Erhalt und Ausbau der Strecken. Sie bedienen mit der Maut auch die Renditeerwartungen von Konzernen. Die in Aussicht gestellte Entlastung der hiesigen Autofahrer durch eine gesenkte Kfz-Steuer wird nicht reichen. Denn mit der Gesellschaft soll ein Mechanismus installiert werden, der eine steigende Maut vorsieht. Das ergibt sich aus einem internen Gutachten der Berater von PricewaterhouseCoopers (PWC), das  der Berliner Zeitung ebenfalls vorliegt…

…Wer einen Blick auf das extern eingekaufte Betriebssystem wirft, findet zu der Sache mit der Maut folgende spannende Passage. Die Berater von PWC gehen von „einem geschlossenen Finanzierungskreislauf“ aus. Klar sei, „dass sich die Infrastrukturabgabe erhöht, soweit die Lkw-Maut nicht zur Deckung der Kosten ausreicht“. Verkehrsminister Dobrindt hat die  Pkw-Maut Infrastrukturabgabe getauft. „In der Praxis wird eine Adjustierung zwischen Lkw-Maut und Infrastrukturabgabe erforderlich sein“, heißt es beiläufig…

„Es ist kein Zufall, sondern Absicht, dass auch die Inländer die Pkw-Maut bezahlen müssen“

http://www.berliner-zeitung.de/politik/geheime-gutachten-zur-maut-deutsche-autofahrer-muessen-kraeftig-fuer-autobahnen-zahlen-26243034-seite2

Es wird also höchste Zeit, dass die Immunität von Herrn Dobrindt aufgehoben wird, damit man ihn wegen Betrugs anklagen kann.

Foto: Pixabay/ CC0 Public Domain

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