Nicolaus Fest: Die FAZ und der islamische Zivilisationsbruch

Berichtet unkritisch: FAZ (Foto: Collage)

Ende 2016 schrieb der FAZ-Redakteur Daniel Deckers, auch bekannt durch seine journalistisch fragwürdige Nähe zur Staatsministerin Özoguz, in einem Artikel zum Berliner Attentäter Anis Amri: „Im Namen dieses Gottes werden Menschen ohne Ansehen von Hautfarbe und Religionen massakriert. Das ist nicht nur ein Zivilisationsbruch. Es ist auch ein Bruch mit allem, was der Prophet gelehrt hat…”

Von Nicolaus Fest

Das ist es ganz sicher nicht. Denn in zahlreichen Suren ruft der Prophet des Terrors immer und immer wieder zur Tötung auf. Ein Leser meines Blogs, empört ob Deckers skandalöser Verdrehungen, schrieb ihm daraufhin einen Leserbrief, den Deckers so beantwortete: „Selbstverständlich hat der Prophet gelehrt, dass man Andersgläubige töten kann. Aber er hat nicht gelehrt, dass man so töten kann, dass auch Moslems ermordet werden, wie es die IS-Salafisten tun. Darum ging es mir, und nichts anderes habe ich geschrieben.“

Interessant. Erst ist die Tötung ein Bruch mit allem, was der Prophet gelehrt hat, nun plötzlich selbstverständlich. Zudem bewegt Deckers die Tötung von Menschen offenkundig nur dann, wenn unter den Toten auch Moslems sind. Nur dann ist für ihn ein Zivilisationsbruch. Vom Selektionsgedanken der Nazis ist das nicht weit entfernt.

Gänzlich absurd ist der letzte Satz: „Darum ging es mir, und nichts anderes habe ich geschrieben“. Nicht anderes hat er geschrieben? Kann man die Sätze in seinem Artikel wirklich so verstehen, wie Deckers meint? Zum Zivilisationsbruch kommt hier der der Logik. Deckers Zeilen wirken wie der Versuch, den terroristischen Charakter des Islam zu verschleiern. Dass derart skandalösen Verdrehungen Deckers Chancen erhöhen, weiterhin ein geschätzter Zuträger im Kreis von Frau Özoguz und ihrer moslemischen Entourage zu bleiben, bleibt eine Vermutung. Keine Vermutung ist, dass die FAZ mit solchen Artikeln ihren ohnehin maladen Ruf weiter verspielt.

http://nicolaus-fest.de

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