Trier bekommt ein Massenmörder-Monument

Foto: Collage
(Foto: Collage)

Trier ist die älteste Stadt Deutschlands. Über 2000 Jahre. Kaiserthermen, Amphitheater,  Römerbrücke, Konstantin Basilika – ja, jener Ober-Römer, der zwar das Christentum zur Staatsreligion machte, sich selbst aber erst auf dem Sterbebett taufen ließ („sicher ist sicher“). Aber Augusta Treverorum (Trier) hat auch berühmte Söhne. Den Kabarettisten Hanns Dieter Hüsch  uuund … Marx!! Ja, der Karl mit dem weißen Zottelhaar und Zauselbart. Und dem KAPITAL. Das ist die Schwarte aus der viele Revolutionäre des Recht zum Massaker an Millionen Menschen herleiteten. Trier will diesem Marx zu Ehren nächstes Jahr ein sechseinhalb Meter großes Denkmal aufstellen!! Sechseinhalb Meter …

Von Peter Bartels

Marx wem Murks gebührt? Die Chinesen hatten die Idee. Ja, die Volksrepublik, die mit Marx (Engels und Lenin halfen mit) und Mao-Bibel erst alles in der Kultur-Revolution platt machten, was Chinas Kaiser und Blaue Ameisen 3000 Jahre aufgebaut hatten. Dann, als der Milliarden-Plebs Mitte des 20.Jahrhundert kurz vor dem Verhungern war (und Mao endlich tot), ließen seine Roten Mandarine ein bißchen von dem„Kapital“ zu, das Marx so verteufelt hatte. Und – siehe da – aus den Ameisen wurden über Nacht Menschen – Malocher und Manager. „Kapitalisten“ halt. Freilich, die marxistisch-kommunistische Partei blieb weiter an der Macht. Und die hatte dann auch DIE Idee: Laßt uns im Geschichtsvergessenen Germanien ein Bild aufstellen von dem Mann, dem wir (immer noch) unsere Macht und Mercedes-Karossen verdanken: Marx! Da, wo er geboren wurde, im schönen Trier …

Die Chinesen ahnten, dass die verdrucksten Teutonen sich selbst wahrscheinlich nicht so  recht trauen würden. Immerhin hatten sie doch gerade mit Ach und Krach 40 Jahre Marxismus-Malaise gegen kapitalistische Bananen eingetauscht. Also entschieden sie, es zu machen, wie einst die Griechen vor Troja: Wir machen den Deutschen ein Geschenk. Kein Pferd, aber einen Koloss. Denn Geschenke kann man schlecht ablehnen. Und da sie ja wußten, wie lange die rot-grün-schwarzen Langnasen in Deutschland inzwischen selbst für einen Bahnhof, einen Flughafen, gar einen Transrapid brauchen, fragten sie nicht groß, sondern „gossen“ den Mammut-Marx gleich mal in die Form. Und dann ab die Post…

Nun steht der Titan irgendwo in Trier und wartet auf seinen großen Tag. Freilich, erst mal nur in Probe-Gips. Doch der Trierer OB mit der massiv-goldenen Amtskette und seine Stadträte sagten schon mal untertänigsten Dank … Tolle Touriattraktion … Wahnsinn … Danke! Danke! Und ein bisserl Zeit, das richtige Plätzchen zu finden, hatten sie auch noch; der olle Marx-Knochen feiert ja erst nächstes Jahr seinen 200.Jubeltag. Dummerweise ging dann aber die typisch deutsche Nölerei los: Einerseits … Andererseits ..

Marx?? Dieser Murksmacher der Weltgeschichte? Der Massenmörder von Millionen Russen, Europäern und Chinesen? Den man bei anderer Politfarbe bis in alle Ewigkeit lynchen würde? Weil er ja mindestens ein „Schreibtischtäter war? In Nordkorea immer noch einer ist, auch wenn die dicke Rotznase da anders heißt? Oder hier und da in Afrika? Ein Mann, der selten von Menschen sprach, aber oft von „Menschenkehricht“? Für den Juden höchstens  „Schacherjuden“ waren, deren „Gott das Geld“ ist? Kernsatz (und er hatte viele davon):“Wir erkennen im Judentum ein allgemeines … antisoziales Element. Die Judenemanzipation in ihrer letzten Bedeutung ist die Emanzipation der Menschheit vom Judentum!“

Ahnt jemand, wo die Herren Hitler und Himmler ihre Philosophie und Strategie für die Vernichtung von 6 Millionen Juden her hatten??

Der Herr Marx wurde am 5.Mai 1818 tatsächlich in Trier geboren. Das kann keiner ändern. Sein Geburtshaus steht in der Brückenstrasse 10, graue Schieferschindeln, Sprossenfenster, bürgerlich, hübsch. Heute ein Museum. Das reicht!!

Vera Lengsfeld auf ACHGUT:“Einem ANTISEMITEN (wie MARX) ein überdimensionales Denkmal zu errichten, sollte sich von selbst verbieten. Die (Trierer) Stadtverordneten sollten ihre Entscheidung für das Denkmal schnellst möglichst rückgängig machen.“

Die Wiener haben es gerade vorgemacht. Sie bekamen von der Sozialistischen Volksrepublik Vietnam eine Ho CHI Minh-Statue geschenkt… Sie haben sie mit Dank zurück geschickt!!

Trier, zwick dem Herrn das Ticket…one way. Annahme verweigert!

http://www.achgut.com/artikel/ein_kolossaldenkmal_fuer_einen_antisemiten

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