AfD-Bundesvorstand will Untersuchungskommission wegen Niedersachsen

Foto: Journalisten bei der AfD (über dts Nachrichtenagentur)
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Der AfD-Bundesvorstand hat auf seiner Sitzung am Freitag in Berlin die Einsetzung einer Untersuchungskommission zur Prüfung der schweren Konflikte im niedersächsischen AfD-Landesverband unter dem dortigen Vorsitzenden Armin Paul Hampel beschlossen. Wie die „Welt“ berichtet, soll die Kommission aus drei Juristen bestehen. Einen von ihnen benennt der Bundesvorstand, den zweiten Hampel und den dritten das Bundesvorstandsmitglied Bodo Suhren, Schatzmeister der niedersächsischen AfD. Weil Hampel seinen Juristen erst am Montag benennen kann, muss bis zur offiziellen Einsetzung der Kommission bis Montag gewartet werden.

Als Berichterstatter für den Bundesvorstand gehört zur Untersuchungskommission Bundesvorstandsmitglied Georg Pazderski, der Fraktionsvorsitzender der AfD im Berliner Abgeordnetenhaus ist. In der niedersächsischen AfD sind in den vergangenen Monaten zahlreiche Konflikte eskaliert. Vor dem Landesparteitag am 25. März gibt es Bestrebungen, Hampel als Landesvorsitzenden abzuwählen.

Zudem haben einige Landesvorstandsmitglieder, darunter Suhren, vor dem AfD-Landesschiedsgericht den Listenwahlparteitag angefochten, auf dem Hampel im Februar in Hannover zum Spitzenkandidaten der Landespartei für die Bundestagswahl gewählt wurde. (dts)

Foto: Journalisten bei der AfD (über dts Nachrichtenagentur)

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