Der Islamische Staat expandiert nach Afrika

Die ägyptischen Christen verlassen das Land ihrer Vorfahren (Foto:Collage)

Anschläge durch eine neue Terrorgruppe bedroht westliche Interessen in der Region. Von Bill Gertz für www.FreeBeacon.comübersetzt von Inselpresse

Ein neuer Ableger des Islamischen Staates gewinnt in Subsahara-Afrika zunehmend an Stärke und steht in Verbindung mit der in Syrien ansässigen islamischen Terrorgruppe, die große Teile des Kontinents übernehmen will.

Die relativ neue Gruppe namens Islamischer Staat im Grossraum Sahara verübt immer mehr Anschläge im Bereich des afrikanischen Sahel. Beim Sahel handelt es sich um eine Steppenregion, die vom Westen aus über Mali und Nigeria über den Niger, Tschad und den Sudan bis nach Osten in Teile von Äthiopien hineinragt.

In US Geheimdienstberichten wird die Gruppe als IS-GS geführt und wurde 2015 von al Murabitun aus der Taufe gehoben, einer islamistischen Terrorgruppe, die davor zu Al-Kaida im islamischen Maghreb gehörte. Die Militanten der Murabitun und eine weitere Al-Kaida Splittergruppe namens al Mulathamun Battalion haben dann den IS-GS gegründet.

Laut eines geheimen Berichts des Außenministeriums war Murabitun „eine der aktiveren Militantengruppen im Sahle“ und verübte im November 2015 den Anschlag auf das Radisson Blu Hotel in Mali aus, bei dem 20 Personen starben.

In einem Bericht des Overseas Security Advisory Council (OSAC), einem privat betriebenen Ableger des Außenministeriums, vom 8. März heisst es, dass die IS-GS Gruppe ein Jahr lang relativ ruhig war, nur um sich dann Ende 2016 mit drei relativ großen Terroranschlägen zurückzumelden.

Der Islamische Staat hat den IS-GS im Oktober offiziell anerkannt, was von Sicherheitsanalysten als ein Zeichen gewertet wird, dass die Terrorbewegng ihre Aktivitäten im nördlichen Afrika intensivieren will. In einem Bericht des Terrorabwehrzentrums von West Point heisst es:

„Seit der Islamische Staat im Jahr 2014 sein sogenanntes Kalifat ausrief, ist es sowohl symbolisch als auch real nach Nord- und Westafrika expandiert.“

Der OSAC-Bericht sagte, die offizielle Anerkennung der neuen Gruppe durch den IS reflektiert „die Absicht der Gruppe, ihre Präsenz in Afrika zu stärken, nachdem es in Libyen zu Rückschlägen kam, was die Möglichkeit eröffnet, dass diese neue Gruppe zukünftig vom IS vermehrt materielle Unterstützung erhalten könnte.“…

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Foto: Collage

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