VW mischt im Wahlkampf mit

Foto: Volkswagen-Werk (über dts Nachrichtenagentur)

Multinationale Konzerne haben sich noch nie von irgendwelchen Landesgrenzen, von politischen Tendenzen oder irgendwelchen Regierungen, egal ob links- oder rechtsorientiert, abhalten lassen, Geschäfte zu machen und Produkte zu verkaufen. Die Wirtschaft florierte auch vor der EU, vor den Grenzöffnungen, mit und ohne Gastarbeiter.

Von daher gehören Äußerungen der Konzernspitze in die Kategorie „Regierungsbeteiligung“. Die dts-Nachrichtenagentur vermeldet:

Der Vorstandsvorsitzende der Volkswagen AG, Matthias Müller, hat vor den wirtschaftlichen Folgen von Abschottung und Rassismus gewarnt. „Deutschland lebt vom Export, von freien Märkten und offenen Grenzen“, schrieb Müller in einem Beitrag für die „Welt“. „Nationalistische Tendenzen behindern und hemmen den weltweiten Handel. Abschottung, Rückzug und Ausgrenzung sind die falsche Antwort auf die komplexen Veränderungen unserer Welt“, so der VW-Manger. Müller verwies in dem Beitrag darauf, dass in seinem Konzern mehr als 600.000 Menschen an 120 Standorten weltweit zusammenarbeiteten. Zudem gehe der Aufstieg von VW zur Weltmarke zurück auf Tausende Gastarbeiter, die in den Sechziger- und Siebzigerjahren ihre Heimat verlassen und damit das deutsche Wirtschaftswunder erst möglich gemacht hätten.

„Ich erlebe jeden Tag, dass es vor allem die internationalen Teams sind, die über ein besonders breites Spektrum an Ideen, Kenntnissen und Fähigkeiten verfügen“, schrieb Müller. Dies sei eine Vielfalt „von der letztlich nicht nur ein Unternehmen, sondern auch der jeweilige Wirtschaftsstandort profitiert“.

Wie wir alle wissen, hat VW auch Produktionsstätten in China und anderen asiatischen sowie in afrikanischen Ländern, in denen Rassismus und Abschottung zur Tagesordnung gehören. Es geht dem Konzern also nur darum, ohne Kontrolle in Billiglohnländern zu produzieren und Menschen auszubeuten.

Foto: Volkswagen-Werk (über dts Nachrichtenagentur)

 

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