Der Fleischhauer, sein Bettler und ein Sultan

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Peter Bartels (Foto: Privat)

Aus gegebenem Anlass …Wiedervorlage: SPIEGEL. Ist ja inzwischen hinlänglich bekannt, dass es da weiter vorn die Rubrik MEINUNG gibt. Drei Herren im Wechsel. Ein hübsches Bürschchen namens Markus Feldenkirchen, ein Erb-Millionär mit dem ebenfalls ererbten Namen Augstein (ansonsten Jakob). Und ein Herr namens Jan Fleischhauer…

Von Peter Bartels

Das hübsche Kerlchen macht in den Talkshows meist ein hübsches Gesicht …Erb-Millionär Jakoble nennt seine Kolumne „Im Zweifel links“(was tun Millionäre nicht alles gegen die Langeweile!?)…  Fleischhauer dagegen kokettiert mit dem „Roten DDR-Baron,“ Sudel-Ede v. Schnitzler, der den „ SCHWARZEN KANAL“ einst als verlogene Westguillotine erfand. So „frech“ etikettiert hat der Jan „seinen“ SPIEGEL-KANAL dereinst jedenfalls bei der Roten Spiegelherrschaft „durchgekriegt.“

Logisch – selbst ein Amtliches Regierungs-Organ braucht zuweilen ein Feigenblatt. Im neuen lockt Jan mit dem hinterfotzigen Titel „Geld für die Türken?“

Da reibt er sich erstaunt die Augen, dass Erdowahns Türkei zwischen 2007 und 2013 rund 4,8 Milliarden Euro von der EU überwiesen bekam, „Heranführungshilfe“ genannt. Und die nächsten drei Jahre sollen noch mal um die 4,8 Mio dazukommen („bis 2020“). Verblüfft gesteht Feigenblatt Fleischhauer: Auch er (wer schon?) habe nicht gewußt, dass selbst Länder, die „nur“ EU-Beitrittskandidaten sind, die EU-Kuh schon richtig melken dürfen und melken, bevor sie überhaupt „drin“ sind. Und satirisch „ergriffen“ möchte er dieser EU am liebsten gleich den 1.Preis für den „großzügigsten Club der Welt“ verleihen. Immerhin sei Deutschland bis jetzt mit gut 2 Milliarden „dabei“.

Man ist versucht zu staunen: „Nur 2 Milliarden“? Bei den Milliarden, die Moslem-Merkel (CDU) sonst so im Namen des Volkes in den moslemischen Klingelbeuteln im Morgenland als Morgengabe aus dem Abendland verschwinden läßt?? Eigentlich Peanuts, oder?  Wenn, ja wenn … da nicht schon wieder ein gewisser Herr Singhammer wäre, seines Zeichens immer noch CSU-Kollege der GRÜNEN Bundestags-Vizepräsidentin Claudia Roth („Schweinedeutschland“ – „Traumtürkei“). Und dieser Singhammer sang dem SPIEGEL-Eulenspiegel offenbar ins Öhrchen: Die milliardenschwere  „Heranführungshilfe“ für die Türkei (an die EU), sei „nachweislich völlig wirkungslos.“

Oooch!! Wer hätte das gedacht? Bei Erdowahn, der Sultan werden will? Der die demokratische Freiheit von Atatürk gerade abschaffen, stattdessen ein neues Osmanisches Großreich schaffen will? Koran statt Kirchen? Kopftücher statt Laizismus? Und: Wollt ihr Deutschen nicht meine Brüder sein, so schlag ich Euch die Nazi-Nasen ein!!

Jedenfalls wird  Jan F. dann richtig philosophisch. Er erinnert sich an seinen Bettler beim Bäcker, dem er, immer, wenn noch Kleingeld in der Tasche klimpert, ein paar Kupferlinge ins Mützchen wirft. Dieser Obdachlose habe da ein Schild, auf dem  stehe, dass er Hunger habe, das Geld also nicht wie oft üblich als Wermut durch die Kehle gurgeln lasse, gar in die Vene piekse. Egal, winkt Fleischhauer generös und gutherzig ab: Bin ja nur Nachbar, nicht Erziehungsberechtigter! Hallejuja!

Wobei er dann aber auf verschlungenen und  verschwurbelten Pfaden doch wieder bei Erdowahn und den Türken landet: Eigentlich sollten die Türken mit den deutschen EU-Milliarden die Demokratie ausbauen,ja, ja.  Aber wenn die Kohle statt als „Heranführungshilfe an die EU“ woanders lande, kann’se halt nix maken. Nicht mal Wohlverhalten der Türken dürfe man erwarten. Höchstens Dankbarkeit. Und jetzt schreibt der Fleischhauer  Frakturdeutsch: Wenn der Bettler beim Bäcker in der Nachbarschaft plötzlich „dreckiger Nazi“ hinter dem braven SPIEGEL-Mann her keifen würde, „wäre es das letzte Mal gewesen, dass ich ihm Geld gegeben habe.“ Ssso!!

Ist das ein Gleichnis, Leute? Jesus wäre rot geworden, vor Scham, hätte es wahrscheinlich nicht mal mehr bis zum Kreuz geschafft. Der SPIEGEL wird natürlich nicht – er ist schon rot. Und ein Kreuz hat er auch nicht mehr. Höchstens Rücken. Zum Bücken…

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