Das Osmanentum – Motor und Flaggschiff des menschlichen Fortschritts

Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan (knospender Sultan eines wiedererstandenen neoosmanischen Reichs) ist nicht nur der bedeutendste Staatsmann der Gegenwart, sondern auch ein begnadeter Historiker. In dieser wissenschaftlichen Disziplin hat sein messerscharfer Intellekt bereits vor einigen Jahren unwiderleglich bewiesen, dass der amerikanische Kontinent bereits im Jahre 1178 (also 314 Jahre vor der Landung des Christoph Kolumbus dort) durch muslimische (man darf vermuten: türkischstämmige) Seefahrer entdeckt worden ist.

Von Quo usque tandem

Soeben erreicht uns die Nachricht von einer weiteren sensationellen Entdeckung, welche akribischer Hackertätigkeit des türkischen Geheimdienstes MIT zu verdanken ist. Diese Enthüllung wird das gesamte Geschichtsbild verändern und den Glanz der „umma“ (Anm. d. Verfassers: universale Gemeinschaft aller Muslime) im Widerschein des Ruhmes ihres glorreichsten Mitglieds, der osmanischen Nation, noch heller erstrahlen lassen. Gleichzeitig entlarvt diese Entdeckung eine fortgesetzte, eklatante Geschichtsfälschung, begangen durch den ungläubigen, dekadenten Westen.

Urteilen Sie hierzu selbst, geschätzter Leser.

Ein weiterer Beweis für die Überlegenheit des Osmanentums (und die verlogene Dekadenz des Westens).

Einige Leser werden sich noch aus eigener Anschauung an die Fernsehliveübertragung vom 21. Juli 1969 erinnern (und andere kennen sicher spätere Dokumentationen diese Ereignisses), als zwei US-Raumfahrer als angeblich erste Menschen unseren Himmelstrabanten, den Mond, betraten. Die nachfolgende Grafik zeigt – in der für Selbstdarstellung und Großmannssucht des Westens charakteristischen Form – den “historischen” Moment der Inbesitznahme des Mondes” durch die angebliche Weltraumpioniernation USA, mittels der “Hissung” der Star-und-Stripes-Flagge.

Die nachfolgende Grafik enthüllt, einem Donnerschlag gleich,  die oben erwähnte Geschichtsfälschung (sowie die – bereits  Routine gewordene – Verachtung für die bahnbrechenden Leistungen des Osmanentums auf allen Gebieten des menschlichen Fortschritts). Sie zeigt nämlich, was die Menschheit zu Gesicht bekommen hätte, wäre der Rechtsschwenk der Kamera fortgesetzt bzw. das optische Ergebnis dieses Schwenks nicht – in typisch perfider Westmanier – unterschlagen worden.

Erst jetzt, mit der Enthüllung dieses bisherigen Geheimmaterials, kann der Genius des Osmanentums endlich seine volle und verdiente Würdigung finden.

Auch staatsrechtliche Konsequenzen ergeben sich aus der erfolgreichen Demaskierung dieser über lange Jahrzehnte aufrechterhaltenen Täuschung der gesamten Menschheit: Bereits einem aufgeweckten Sechsjährigen dürfte klar sein, dass kraft der neugewonnenen Erkenntnisse sowohl der gesamte amerikanische Kontinent (Nord, Mittel und Süd) wie auch der Mond, Eigentum des (unter der weisen und tatkräftigen Führung des lideri Erdogan) eben seine angestammte Staatsform und internationale Stellung wiedergewinnenden glorreichen neoosmanischen Reichs sind.

Einer (bisher noch unbestätigten)  Meldung zufolge, soll Sultan-in-spe Erdogan (oder genauer: Tayyip I) die Absicht haben, sich in naher Zukunft – zwecks Zementierung dieses Territorial- (oder besser Lunar-)Anspruchs – auf den Erdtrabanten schießen zu lassen. Ich bin sicher, dass auch Sie, geschätzter Leser, sich mir von ganzem Herzen in dem Wunsch für eine gute Reise anschließen werden…

Fotos: Autor

 

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