Bericht: Geheime Emnid-Umfrage stützt Wagenknecht

Berlin – Der parteiinterne Streit in der Linken hat eine neue Bühne gefunden: Mit einer Meinungsumfrage, die „Bild“ (Freitag) vorliegt, wollte die Parteispitze der Linken aus Katja Kipping und Bernd Riexinger laut des Berichts möglicherweise den Machtkampf mit der Fraktionsspitze, bestehend aus Sahra Wagenknecht und Dietmar Bartsch, gewinnen. Doch das Ergebnis der Emnid-Umfrage (Datenbasis: 2.020 Befragte, 1. bis 8. Februar 2017) stützt wohl eher die Fraktions- als die Parteispitze der Linken, denn Wagenknecht und Bartsch schneiden in der vertraulichen Befragung deutlich besser ab als Kipping und Riexinger. Vor allem bei der Frage nach der „Bekanntheit“ der vier Politiker gibt es gravierende Unterschiede.

Während 79 Prozent der Befragten Sahra Wagenknecht kennen, sind es bei Dietmar Bartsch 50 Prozent, bei Katja Kipping 40 Prozent und bei Bernd Riexinger sogar nur 25 Prozent. Auch bei der Bewertung der politischen Arbeit bietet sich ein ähnliches Bild. Auf einer Skala von -5 bis +5 wird nur die Arbeit von Wagenknecht und Bartsch (beide erreichen +0,3) überwiegend positiv bewertet.

Die Arbeit von Kipping (-0,3) und Riexinger (-1,0) wird hingegen überwiegend negativ beurteilt, schreibt die Zeitung. (dts)

Foto: Sahra Wagenknecht (über dts Nachrichtenagentur)

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