Türkei: Deutscher Politiker darf keine deutschen Soldaten treffen!

Foto: Bundeswehr-Soldat (über dts Nachrichtenagentur)

Es gibt ja immer noch Politiker und Journalisten, die meinen, man musste mit den türkischen Kollegen, die sich hier in unserem Land benehmen, als hätten sie es bereits erobert, freundschaftlich und kompromissbereit umgehen. Das aber in eine fatale Fehleinschätzung der Lage. Die dts-Nachrichtenagentur vermeldet:

Die türkische Regierung hat dem außenpolitischen Sprecher der Linken im Bundestag, Jan van Aken, einen Besuch der Bundeswehrsoldaten im Ort Konya verweigert. „Das Auswärtige Amt hat mir am Mittwoch mitgeteilt, die türkische Seite habe soeben telefonisch meinen Besuch abgelehnt“, sagte van Aken der „Welt“. „Damit sucht die türkische Regierung eine weitere Eskalation mit Deutschland.“

Bislang habe Ankara „Besuchswünsche bei der Bundeswehr in der Türkei schlicht ignoriert, jetzt sagen sie erstmals klipp und klar nein“, sagte van Aken. Die Bundesregierung müsse jetzt schnell reagieren: Abgeordnetenbesuche bei Bundeswehrsoldaten im Einsatz gehörten zur Grundbedingung einer Parlamentsarmee. Etwa 270 Bundeswehrsoldaten sind auf den türkischen Luftwaffenstützpunkten Konya und Incirlik am Anti-Terror-Einsatz gegen die Miliz „Islamischer Staat“ (IS) beteiligt.

An den Nato-Einsätzen mit Awacs-Maschinen zur Luftraumaufklärung nehmen in Konya stationierte Bundeswehrsoldaten teil. Von Incirlik starten deutsche Tornados zu Aufklärungsflügen über Syrien und dem Irak. Die Besatzungen sammeln Informationen für die Anti-IS-Koalition der „Operation Inherent Resolve“.

Im Sommer war deutschen Abgeordneten über mehrere Monate hinweg der Besuch der Soldaten in Incirlik verweigert worden. Grund war damals, dass der Bundestag in einer Entschließung die an den Armeniern begangenen Verbrechen als Völkermord anerkannt hatte.

Das kann nur bedeuten: Deutsche Soldaten raus aus der Türkei und den Flüchtlingsdeal wieder rückgängig machen – keine Kohle mehr für diese Islamfaschisten!

Leider aber haben wir eine Angela Merkel an der Spitze, die sich auch weiterhin am Nasenring durch die türkische Arena ziehen lässt.

Foto: Bundeswehr-Soldat (über dts Nachrichtenagentur)

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