Die „Trumpeltiere“ der „Welt“

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Die Welt - Medienkritik (Foto: Collage)

Das ganze Trump-Bashing hat den Redakteuren der „Welt“ auch noch die letzten Reste ihres journalistischen Verstandes abgetötet. Die armseligen Medienwürstchen können es einfach nicht verkraften, dass ein demokratisch gewählter Politiker eines anderen Landes erfolgreich und gleichzeitig auch noch beliebt ist.

Dieser aktuelle Beitrag zeigt uns, wie schlimm es um den deutschen Journalismus mittlerweile steht:

US-Präsident Donald Trump ist immer für eine Überraschung gut. Am Dienstag war es aber eine der harmlosen Art, als er unangekündigt eine durch das Weiße Haus tourende Schülergruppe begrüßte. Trump tauchte plötzlich hinter einem Holzschirm in einem Gang auf, woraufhin die mehrere Dutzend Schüler in begeistertes Gekreische ausbrachen. Mit einem von ihnen posierte der Präsident dann für Fotos.

Den Ort der Begrüßung hatte der Präsident aber nicht sonderlich sorgfältig ausgewählt. Er stand neben einem großen Porträtgemälde der früheren First Lady Hillary Clinton – seiner Rivalin im Wahlkampf…

https://www.welt.de/politik/ausland/article162660711/Trump-will-Schuelergruppe-ueberraschen-doch-uebersieht-ein-Detail.html

Na und? Spielt das wirklich eine Rolle, was für ein Bild da gerade hängt? Vielleicht war das sogar Absicht?

Die „Welt“ tut sich wahrlich keinen Gefallen mit solch billiger Berichterstattung. Entsprechend sind die Leserkommentare. Hier eine Auswahl:

Ihr macht Euch langsam aber sicher lächerlich mit dieser kindischen Berichterstattung. Trump erntet nicht ausnahmsweise Freudenschreie, sondern regelmäßig. Zudem ist das Bild von Clinton nicht erwähnenswert. Er ist sympatisch und tut etwas für die einfachen US-Bürger, so wie es sich für einen US-Präsidenten eigentlich aufdrängen sollte.

Hysterie. Solange Hillary an der Wand hängt, geht doch davon keine Gefahr aus. Wo ist das Problem? Es zeigt nur, dass Trump gar nicht der kleinkarierte Bürgerschreck ist, als der er immer dargestellt wird. Ansonsten hätte er doch längst eine Palme davor stellen lassen oder wenigstens das Gesicht übermalen lassen. Nein, umgekehrt könnte ich es mir vorstellen. Was sagt eigentlich die Seria „Die Simpsons“ zu dem Hillary-Bild? Man müßte dem Donald mal empfehlen, die Hilly gegen einen Breshnew zu tauschen.

Donald Trump hat damit eindeutig gezeigt, dass für ihn der Wahlkampf vorbei ist. Das Hillary Clinton einmal First Lady war ist eine Tatsache; und das ihr Bild immer noch im Weißen Haus hängt zeigt die Größe des neuen Präsidenten Donald Trump. Diese Größe würde ich mir von unseren Medien auch wünschen.

Wenn sich der amtierende Präsident der Vereinigten Staaten für eine Schülergruppe Zeit nimmt, dann wäre Obama dafür als typisch offen, liberal und sozialkompetent in den 7. Himmel gehoben worden. Bei Trump muß unbedingt eine vermeintliche Negativbewertung bzgl. seiner Wahlkampfkonkurrentin mit in den Artikel. Die Aktion zeigt doch: Er ist spontan, nimmt Kinder ernst (beides gut für’s öffentliche Image) und Hillary ist ihm völlig schnuppe. Recht hat er. Weiß eigentlich jemand heute noch, mit welchen Aussagen sie ihren Wahlkampf führte ?

Geht es noch lächerlicher liebe WEElt? Welcher Teufel reitet Sie, mit solchen Kinkerlitzchen Bytes zu verschwenden, um zu zeigen, dass wieder einmal Trump in irgendein Fettnäpfchen trat, das Sie selbst erzeugt haben? Was soll er mit Hillary? Er hat sie besiegt, sie spielt keine Rolle mehr für ihn, um so mehr jedoch für eine Journalistenhysterie, der die Vernunft und die Verhältnismäßigkeit mit dem unvermuteten Schlag des Trump-Erfolges abhanden kam. Mir scheint diese Tumperei ein Indiz dafür, daß sich diese Gruppe immer noch daran abarbeitet, von einem, der ihre Macht nicht achtet und sie sogar als Schimäre entzaubert, vorgeführt worden zu sein: Er siegte, wo doch die Medien dies ablehnten. Er führt sein Amt, ohne Rücksicht auf die Medienmeinung zu nehmen. Das fordert Trauerarbeit, Trotzarbeit, das fördert Wut und trübt das Urteil. Ein Vorschlag: Kehren Sie zur ernsthaften Arbeit zurück, verlassen Sie den Sandkasten, akzeptieren Sie, daß man Ihnen das Schäufelchen weggenommen hat, und belästigen Sie die Leser nicht mit den Folgen Ihrer kollektiven psychischen Verletztheit. Ein solches Ausmaß des Narzissmus – nein, nicht Trumps, sonder der Journalistengilde, war nicht zu erwarten

Und wieder einmal zeigt sich, dass die Leser die besseren Journalisten sind.

Wandere aus, solange es noch geht!
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