Bewertungsagenturen versuchen die französische Präsidentschaftswahl zu beeinflussen

Foto (zugeschnitten): Wikipedia/ Von Foto-AG Gymnasium Melle, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=45585285

Von Martin Armstrong für www.ArmstrongEconomics.com, übersetzt von Inselpresse

Standard & Poor’s (S&P) versuchen schon wieder, eine politische Wahl zu beeinflussen, wie sie es schon in Großbritannien erfolglos versuchten. Während der US Kongress eine mögliche Beeinflussung der US-Wahl durch Russland untersuchen will, sollten sie vielleicht eher einen Blick auf die lange Geschichte der Wahlbeeinflussungen durch CIA und Bewertungsagenturen im Ausland werfen. S&P sagten, Großbritannien würde herabgestuft, falls es sich für den Brexit entscheidet.

S&P Ökonom Moritz Krämer behauptet nun, dass ein Sieg des Front National mit dessen Spitzenkandidatin Marine Le Pen bei der Präsidentschaftswahl vermutlich weitreichende Auswirkungen auf die Finanzen des Landes hätte. Die Schwachsinnsanalyse zielt auf die Absicht Le Pens, Frankreich aus dem Euro herauszulösen und den Franc wieder einzuführen.

Krämer, der die Abteilung für Staatsanleihen bei S&P leitet, behauptet absurderweise, dass Frankreich in diesem Fall seine Insolvenz erklären müsste. Wie berichtet wird, sagte er gegenüber der Presse:

„Das ist klar. Wenn ein Schuldner seine vertraglichen Verpflichtungen gegenüber den Gläubigern nicht einhält – und worunter auch die Zahlungswährung fällt – dann würden wir einen Zahlungsausfall feststellen.

Unsere gegenwärtige Bewertung für Frankreich ist ein AA, allerdings bedeutet es auch, dass es momentan unwahrscheinlich ist.“

Weiterlesen: http://1nselpresse.blogspot.de/2017/03/bewertungsagenturen-versuchen-die.html

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