Müssen die Türken Deutschland verlassen?

Foto: strassenstriche.net/ Flickr/ https://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/

Wir können nur hoffen, dass der Islamfaschist Erdogan mal wieder bloß leere Drohungen ausspricht, denn wenn nicht, ist hier in Deutschland bald der Teufel los. Die „faz“ vermeldet:

Trotz scharfer Kritik an seinem NS-Vergleich hat der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan im Streit mit Deutschland noch einmal nachgelegt. „Ich habe gedacht, der Nationalsozialismus in Deutschland ist vorbei, aber er geht noch immer weiter“, sagte Erdogan am Sonntagabend in Istanbul nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu. Zu Berichten, dass er selbst einen Auftritt in Deutschland plane, sagte Erdogan Anadolu zufolge: „Wenn ich will, komme ich morgen. Ich komme und wenn ihr mich nicht hereinlasst oder mich nicht sprechen lasst, dann werde ich einen Aufstand machen.“…

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/erdogan-zu-deutschland-besuch-wenn-ihr-mich-nicht-sprechen-lasst-mache-ich-einen-aufstand-14911059.html

Der Nazivergleich macht natürlich Sinn, wäre er für Erdogan doch die Voraussetzung, mit seiner Armee in Deutschland einzumarschieren, wie einst die Alliierten.

Nur gibt es einen großen Unterschied zu damals: Erdogan ist im Prinzip bereits einmarschiert, so redet er, so verhält er sich – wie ein Besatzer. Aber was passiert in Deutschland, wenn sich der freundliche Gemüsehändler von nebenan in einen türkischen Soldaten verwandelt und mit seinen erdoganischen Glaubensbrüdern Richtung Bundeskanzleramt marschiert? Bricht dann der Krieg hier aus? Wird sich die Bundesregierung zur Wehr setzen und ihrerseits die Bundeswehr aktivieren und die Türken aus Deutschland treiben?

Wahrscheinlich nicht und das weiß Erdogan. Und so wird er seinen Willen hier in unserem Land schon durchsetzen, wie ein Besatzer eben.

In diesem Zusammenhang klingt eine aktuelle Meldung aus dem „Focus“ schon ziemlich beunruhigend, obwohl es sicherlich keinen Zusammenhang gibt:

Vor zahlreichen Augenzeugen ist ein 41-jähriger Mann in Hamm auf offener Straße erstochen worden. Sein 21 Jahre alter Sohn, der ihn noch zu schützen versucht habe, erlitt einen Stich in den Oberarm, sagte Oberstaatsanwalt Carsten Dombert am Sonntag in Dortmund.

Zwei Autos seien aufeinander zugefahren. In einem Wagen habe der mutmaßliche spätere Messerstecher mit seiner Frau gesessen. Im anderen Wagen der frühere, erste Ehemann der Frau mit dem gemeinsamen Sohn.

Die Autos hätten gestoppt, der 42-Jährige sei aus dem Wagen gesprungen und habe mit einem Messer auf sein Opfer, das noch am Steuer saß, mehrfach eingestochen.

Die Hintergründe seien noch unklar. Der Angreifer habe etwas in türkischer Sprache gerufen. Der Wortlaut müsse noch ermittelt werden. Bei der Obduktion seien sechs Einstiche gezählt worden, das Opfer sei innerlich verblutet.

http://www.focus.de/panorama/welt/angreifer-sitzt-in-u-haft-autofahrer-auf-offener-strasse-in-hamm-mit-sechs-messerstichen-getoetet_id_6743005.html

Aber es gibt ja auch Stimmen der Vernunft. Die dts-Nachrichtenagentur vermeldet:

Der Vorsitzende der Innenministerkonferenz, Markus Ulbig (CDU), hat davor gewarnt, dass innertürkische Konflikte in Deutschland eskalieren könnten. „Gerade seit dem gescheiterten Militärputsch im vergangenen Jahr verzeichnen wir eine deutliche Zunahme von Demonstrationen mit einem hohen Emotionalisierungsgrad“, sagte Sachsens Ressortchef der „Welt“. Man registriere hierzulande Wechselwirkungen zwischen türkischen nationalistischen und türkischen linken Gruppierungen.

„Da sehen wir zum Beispiel Erdogan-Anhänger auf der einen und PKK-Anhänger auf der anderen Seite. Die Konflikte in der Türkei spiegeln sich also 1:1 auch in Deutschland wider“, sagte Ulbig. Der Chef der Innenministerkonferenz stellte sich hinter die Entscheidung von deutschen Kommunen, die Wahlkampfveranstaltungen von türkischen Politikern abzusagen.

„Innenpolitische Wahlkampfveranstaltungen sollten im jeweiligen Land stattfinden“, sagte Ulbig. Jetzt müsse man jedoch in der jeweiligen Situation entscheiden. Er forderte die Bundesregierung auf, den Kommunen dabei zu helfen.

„Deshalb brauchen die betroffenen Städte und Gemeinden Handlungsempfehlungen, insbesondere vom Bund“, sagte Ulbig. Auch die Innenministerkonferenz werde sich mit diesem Thema beschäftigen. Einreiseverbote für türkische Politiker lehnte er dagegen als „völlig daneben“ ab.

Es sei notwendig, dass die Regierungen im Gespräch blieben. Deutlich wies Ulbig den Vorwurf als „absurd“ zurück, wonach der inhaftierte „Welt“-Journalist Deniz Yücel ein Spion sei und Deutschland den Terrorismus in der Türkei unterstütze. „Ich hoffe, dass die Situation nicht weiter eskaliert und bald wieder vernünftige und diplomatische Töne aus Ankara kommen. Die Beziehung zwischen diesen beiden Ländern ist für ganz Europa von enormer Wichtigkeit“, sagte Ulbig.

Foto: strassenstriche.net/ Flickr/ https://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/

 

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