Goldene Kamera: Goebbels wäre vor Begeisterung in Ohnmacht gefallen! Guckst Du, Erdowahn!!

Foto: Privat
Peter Bartels (Foto: Privat)

Once upon a time … Als die HÖRZU noch Axel Springer gehörte, kam es vor, dass eine vom Schicksal und Ärzten geschlagene Sportreporterin namens Monica Lierhaus während der Verleihung der Goldenen Kamera ihrem Freund mit schleppender Stimme einen Heiratsantrag machte. Der Herr ging gerührt in die Knie. Millionen gerührte Fernsehzuschauer auch… Dann verhökerte ein studierter Flötenspieler namens Mathias Döpfner mit von Friede Springer legitimierter Befugnis die HÖRZU… Letzten Samstag war wieder Goldene Kamera. Und die Zuschauer gingen wieder in die Knie. Vor Scham…

Von Peter Bartels

Dabei war halb Hollywood da! Colin Farrell …  Nicole Kidman … Jane Fonda … ja, Geraldine Chaplin auch. Die hatten glücklicherweise gerade nix zu tun, waren bereit, für Geld und gute Worte First Class nach Hamburg zu jetten. Obendrauf gab’s ja auch noch die Sterling Silber vergoldete GOLDENE KAMERA. Und sie wären wohl am liebsten gleich wieder fluchtartig aus dem Saal gerannt….

Irgend ein Schlaumeier hatte die unfassbar kluge Idee, die „La La Land“-OSCAR-Pleite ins Deutsche zu karikieren. Da stampfte eine gewisse Annette Frier (?) um einen Matthias Matsche (??) rum, der in einem riesigen Briefkuvert steckte. Stampf! Stampf! Und wieder Stampf! Jede echte Kral-Negerin hätte auf der Stelle Tarzan um Hilfe angefleht:

Aaaaahhh-huoh – aaahhh!! Aber Annette stampfte ungeniert mit breiten Beinen unterm weiten Rock weiter. Dann posaunte ein selbstgefälliger Moderator namens Steven Gätjen gravitätisch La-La-Hauptdarsteller Ryan Gosling auf die Bühne. Und es kam ein blässliche Fake-Pfeife…

Collin Farrells flache Hand machte den Scheibenwischer vor den Augen (Ballaballa!). Nicole Kidman lachte schrill auf, während die schönen Augen schnell das Weite suchten. Die 1000 Gäste im Saal wären wohl am liebsten fremdgeschämt ans Kalte Büfett geflüchtet. Die gerade mal drei Millionen ZDF-Schauer gingen wahrscheinlich Pinkeln. Wie fast immer bei bestimmten Show Acts, die ihnen am Arsch vorbei gehen; nachzufragen bei deutschen Wasserwerken, die dann den sprunghaften Anstieg der Klospülungen auf den Wasseruhren ablesen können. Aber es kam schlimmer…

Irgend ein anderer Schranzen-Shogun hatte offenbar die Idee, die Gelegenheit beim Schopf zu packen und dem ZK im Berliner Merkel-Bunker zu beweisen, wie mutig man Moslem-Muttchens Auftrag verstanden hat: Die Goldene Kamera für die beste Nachrichten-Sendung im Fernsehen stand an. „And the OSCAR goes to …“ alle: to ARD … to ZDF … to RTL. Und dann stöckelten und stolperten Caren Miosga, Marietta Slomka und Peter Kloeppel die Treppe hoch. Und unter dem wohlgefälligen Blicken des weißhaarigen ZDF-Intendanten Thomas Bellut und seiner sehr geschminkten türkischen Moslem-Ehefrau – die immer noch pummelige RTL-Geschäftsführerin Anke Schäferkordt saß auch irgendwo – durfte das Trio Infernale des deutschen News-TV, den Zusehern daheim was vorschwurbeln…

Hauptsächlich, warum sie Tag für Tag von ihnen mit Fake-News und Hate Speech ins Bett geschickt werden… Auf dass der eine oder andere  am nächsten Morgen vielleicht sogar auf die Alternativ-News von BILD, BamS und anderen einstürzenden Alt-Paper-Bauten eingestimmt werde. Weil sie irgendwie nicht glaubten, was irgend ein Kleber ihnen mal wieder schmalbrüstig aber volllippig zu suggerieren versucht hatte. Zweifellos der Höhepunkt der Unverfrorenheit an diesem goldigen Abend. Selbst Honecker wäre blass geworden, Goebbels vor Begeisterung wahrscheinlich in Ohnmacht gefallen: Sooo geht Demagogie in der „Demokratie“. Guckst Du, Erdowahn!!

Es kam doch noch Jane Fonda, die mit ihren 79 wie 49 aussah, jedenfalls brutal jünger als ihre überschwänglich zerknitterte Laudatorin Geraldine Chaplin mit ihren jugendlichen 72 Lenzen. Und irgendwie schaffte es der vor Eitelkeit platzende „Gätjen-Gottschalk für ganz Arme“, Jane Fonda, die schwerreiche und ewige „Kämpferin gegen das Establishment“ doch noch zu einem vernebelten Statement gegen Trump aufzuwiegeln:“ Ich werde weiter für Freiheit und Demokratie in Amerika kämpfen!“ Na bitte …

Irgendwann, irgendwo rutschte dem ZDF-Regisseur ein großzügiges Dekolleté vor die Kamera. Es gehörte Monica Lierhaus. Ihr herziger Heiratsantrag ging seinerzeit dem Bräutigam doch nicht so zu Herzen. Trennung. Dafür ging diesmal der leicht vergreiste Dieter Thomas Heck, viele Jahre Einpeitscher legendärer Zett-De-Eff-Hitparaden (20 Mio Seher), den Zuschauer zu Herzen. Die zentnerschweren Roberto Blanco und Howard Carpendale wohl eher nicht. Die blonde Walküre bestimmt nicht. Heck mit brüchiger Stimme auf seinem Goldenen Stuhl:“Ich brauch jetzt was zu Trinken!“

 

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