Schlechte Verlierer: Warum die politischen Gegner versagen werden

Gewalt und Terror gegen Anhänger der AfD von Seiten der SPD, Grünen, Gewerkschaften und Antifa: In Schleswig-Holstein zeigte sich gestern wieder der ganze Hass der Linken gegen Demokratie und Meinungsfreiheit. Warum sie trotzdem – und gerade deshalb – verlieren.

Von Collin McMahon

Fast 50 Jahre nach 1968 hat sich die Linke daran gewöhnt, jede Diskussion zu gewinnen. Sie wissen nicht nur die Popkultur und das Feuilleton auf ihrer Seite, von Til Schweiger bis George Clooney, im Zweifelsfall können sie jeden Streit mit den bewährten Totschlagargumenten gewinnen: Rassist, Sexist, Homophob, Nazi. Ob es stimmt oder nicht ist wie im Falle #PewDiePie egal. Doch langsam wendet sich das Blatt. Und die politisch korrekte Linke hat verlernt, sachlich zu argumentieren. Was bleibt sind: schlechte Verlierer.

Groß war der Aufschrei der Mainstreammedien, als Donald Trump am 16.2. die Pressekonferenz im Weißen Haus dazu nutzte, die Medien für ihre voreingenommene Berichterstattung zu rügen: Trump sei verrückt und gefährlich, den Medien Lügen zu unterstellen. Dass ebendiese Medien nicht gezögert hatten Trump als ISIS-Schlächter darzustellen oder gar zu seiner Ermordung aufzurufen hatten sie scheinbar vergessen. Man muss sich nur mal vorstellen, „rechte“ Medien wären mit Barack Obama oder Angela Merkel ähnlich verfahren, ein rechter Mob hätte in Washington zur Vereidigung randaliert – im Justizministerium von Heiko Maas würden nachts noch die Lichter brennen.

Doch so ist das in der „postfaktischen“ Ära, die in Wahrheit eine „postzensorische“ ist. Dank Internet und Handycams hat jeder die Mittel in der Hand, ohne Genehmigung der Torwächter am demokratischen Diskurs teilzunehmen. Und auch der mächtigste Mann der Welt kann direkt an seine Wähler appellieren. Hofften die linken Medien noch, Trump würde das Twittern sein lassen und das Ruder der gelenkten Meinungen wieder aus der Hand geben, scheint er mit seinen gefeierten Reden am 18.2. in Melbourne, Florida und am 28.2. vor dem Kongress ohne um Erlaubnis zu fragen direkt mit dem Volk weiter kommunizieren zu wollen, und auf Missstände wie in Deutschland und Schweden hinzuweisen.

Die emotionalen Höhepunkte der Reden waren, als Trump in Florida spontan seinen Fan Gene Huber am Secret Service vorbei auf die Bühne holte, der seit vier Uhr morgens auf ihn gewartet hatte, und als er sich  vor dem versammelten Kongress und der Nation aufrichtig und ergreifend bei der Witwe des verstorbenen Navy SEALs William Ryan Owens bedankte. Das ist Trumps Reality-TV Volksnähe, und jeder der diese Szenen ohne Rührung verfolgen kann, muss ein bemitleidenswerter Zyniker sein.

Auch in Europa nutzen konservative Politiker Twitter und Facebook, um an den linkslastigen Medien vorbei ihre Botschaft unters Volk zu bringen. Vorreiter waren Geert Wilders und Marine Le Pen, die beide im Frühjahr gute Chancen auf  Wahlerfolge in ihren Heimatländern haben, egal wie sehr sie von der Presse dämonisiert werden. Es ist der eklatante Widerspruch zwischen ihren offenen, bürgernahen Tweets und dem hysterischen Feindbild, der dadurch erst offenkundig wird. Geert Wilders, dessen Partei PVV momentan in den Umfragen zur Wahl am 15.3. in NL führt, wurde vor Gericht gestellt, weil er gewagt hatte zu fragen, ob die Niederländer denn mehr oder weniger marokkanische Einwanderung wollten.

Nun wurde Marine Le Pen, die in den Umfragen zur Präsidentenwahl am 23.4. im Frankreich führt, die parlamentarische Immunität im Europaparlament entzogen, damit sie wegen Bilder von IS-Gräueltaten verfolgt werden kann, die sie im Jahr 2015 (!) getwittert hatte. Wer wie Trumps designierter EU-Botschafter Ted Malloch Parallelen zwischen der Europäischen Union und der Sowjetunion vermutet, muss nicht weiter suchen.

Diese linken Vernichtungskampagnen entspringen einem eng verflochtenen Netzwerk aus Politik, Presse und Parteien, und dienen dem eigenen Machterhalt. Nach der Blamage der Lewinsky-Affäre gründete Clinton-Intimus John Podesta mit Unterstützung des Kapitalmarktspekulanten George Soros die Stiftung Media Matters, um die linke Weltsicht zu verbreiten und Medien einzunorden, die dagegen verstoßen. Dieses Modell scheint nun auch in Deutschland Schule zu machen, wo Facebook das sog. „Recherche-Netzwerk“ Correctiv, das ebenfalls von Soros und der SPD-nahen Brost-Stiftung gesponsert wird, zur Zensur von „falschen Meinungen“ designiert hat.

Auf der Straße treten Antifa und Schwarzer Block längst als verlängerter Arm des politisch korrekten Establishments auf, um politische Gegner einzuschüchtern und kassieren dafür auch noch Steuergelder. Von der „Süddeutschen Zeitung“ über den Kreisjugendring Dachau bis zur Münchener Rathaus-CSU reicht die Front im #kampfgegenrechts, wenn es darum geht, unliebsame Oppositionsparteien zu überwachen und mit Steuergeldern zu bekämpfen. An der Uni Hamburg dürfen Antifa-Gruppen schon mal den Widerstand gegen den G20 Gipfel proben, und wenn der Sohn vom Stellvertretendem SPD-Bundesvorsitzenden „Pöbel-Ralle“ Alexander Stegner dabei ist, gibt es auch schon mal 150.000 € für eine antifaschisische Hausbesetzung. Ältere Semester denken hier wehmütig an die Zeiten zurück, als Anarchisten und Hausbesetzer noch keine staatliche Förderung haben wollten.

Auch im Interent tobt der #kampfgegenrechts – von Boykottaufrufen gegen Breitbart News und Die Achse des Guten über Facebooksperren vornehmlich gegen regierungskritische Stimmen wie Anabel Schunke bis zu Google-Ergebnissen, die konservative Inhalte gezielt nach hinten sortieren und nicht in die Autocomplete-Funktion einbeziehen oder wenn Google AdSense angebliche FakeNews Seiten für Anzeigenschaltungen blockiert und ihnen damit die wirtschaftliche Basis entzieht.

Aber der Kampf gegen die Wahrheit wird ein Rückzugsgefecht. So wie Donald Trump in den USA gegen alle Widerstände – gegen alle Medien, die etablierte Politik, intellektuelle Eliten und sogar die eigene Partei – es mit Mut, Ehrlichkeit und den neuen Medien geschafft hat, die Wähler direkt für sich zu gewinnen, wird auch in Europa über kurz oder lang die Vernunft wieder obsiegen. Wenn die Medien und Kanzlerin versuchen, die AfD als Partei des Schießbefehls zu diffamieren, kann jeder Nutzer das besagte Interview im Mannheimer Morgen googeln und feststellen, dass Frauke Petry das Wort nur einmal benutzt hat: „Ich habe das Wort Schießbefehl nicht benutzt.“

Konservative Blogs wie JournalistenWatch sprießen, im letzten Monat hatten wir knapp 3 Millionen Zugriffe. Während die AfD in den Umfragen angeblich bei 8-11% rumdümpelt, erntete sie in den letzten Landtagswahlen Ergebnisse von 12,6% (Rheinland-Pfalz) bis 24,2% (Sachsen-Anhalt) – in allen Fällen mehr als von den Umfragen erwartet. Daneben bemühen sich FDP, LKR, Bayernpartei, Konservativer Aufbruch, Freiheitlich Konservativer Aufbruch und die Freien Wähler um die von Merkels Union im Stich gelassenen konservativen Wähler.

Nach der neusten Umfrage von INSA/YouGov kommen die bürgerlich-konservativen Parteien Union, FDP und AfD auf 48,5%, die linken Parteien SPD, Grüne und Linke auf 46,5%. 2017 wird – allein durch die Anzahl der Parteien – vielleicht der spannendste und unberechenbarste Bundestagswahlkampf in der Geschichte der Bundesrepublik. Man muss sich immer wieder bewusst machen, dass Hillary Clinton zehn mal soviel Geld ausgegeben hat wie ihr Widersacher, und die Unterstützung aller Medien, dem gesamten Politestablishment und der kulturellen Elite Hollywoods und New Yorks hinter sich wusste – und trotzdem am Wähler scheiterte, der vehement einen Wechsel einforderte.

Egal wen Sie unterstützen, ob Linke oder CSU, Grüne oder AfD, aktiv auf der Straße und am Stammtisch oder daheim per Facebook und Twitter – engagieren Sie sich jetzt, mischen Sie mit, machen Sie den Mund auf – es geht um Ihre Zukunft, und die Zukunft ihrer Kinder! Wer nicht kämpft, hat schon verloren!

Aber achten Sie auch darauf: Die Linke ist ein überaus mächtiger Gegner und vor allen Dingen ein sehr schlechter Verlierer. Man sollte sich also auf etwas gefasst machen. Seien Sie vorbereitet!

Collin McMahon ist Autor („Lukas und Skotti„) und Übersetzer („Gregs Tagebuch„). Er schreibt gerade an einem Buch über Donald Trump.

Foto: Screenshot /Youtube

 

 

 

 

 

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