Grandt‘s Tagesaufreger: Schulz hat sie nicht mehr alle

Der SPD-Kanzlerkandidat warb demagogisch für die EU und zog populistisch und unfair gegen deren Feinde zu Felde.

Von Dr. Michael Grandt

Aschermittwoch: Der Kanzlerkandidat der SPD Martin Schulz hält eine „flammende“ Rede und wird in den Systemmedien dafür hoch gelobt.

Doch meiner Meinung nach, hat Schulz sie nicht mehr alle. Das begründe ich wie folgt:

Schulz warb in seiner Rede für die „Stärkung der europäischen Solidarität“ und eine klare Haltung gegenüber jenen „rückwärtsgewandten Kräften, die den jungen Menschen die Zukunft stehlen wollen.“

Schulz wiederholte mehrfach sein „klares Nein an die Nationalisten, die Europa zerstören wollen.“ Denn die europäische Einheit sei durch nationalistisch orientierte Parteien bedroht.

Mein Aufreger-Kommentar:

  • Der Mann aus dem EU-Establishment, der sich jetzt als „kleiner Mann aus Würselen“ ausgibt, will noch MEHR EU und die Menschen klatschen auch noch dazu. Unglaublich.
  • „Stärkung der europäischen Solidarität“ heißt im Klartext: Sie werden noch mehr in den EU-Moloch bezahlen.
  • Nationalisten, die „Europa“ zerstören wollen: Damit impliziert er, dass die „Rechten“ gegen „Europa“ seien. Doch das ist unlauter und unfair, denn diese Parteien sind nicht gegen „Europa“, aber gegen die EU. Das ist ein großer Unterschied.

Martin Schulz kämpft also demagogisch für eine EU und wirft deren Gegnern populistisch vor, sie wollen den Menschen „die Zukunft stehlen“.

Für mich hat Martin Schulz sie nicht mehr alle. Basta.

Foto: Collage

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