Autos rasen in Menschenmengen: Verletzte und Tote in Heidelberg, London, New Orleans

Letztes Wochenende, am wichtigsten Karnevalswochenende 2017, geschah es: Fast gleichzeitig rasten auf der Welt drei Autos in Fußgängergruppen: In Heidelberg, in London und in New Orleans. Ein Toter, Dutzende Menschen sind verletzt, manche davon schwer. Entsetzen allerorten. Aber wie soll das alles noch zu verstehen sein? Wer steckt dahinter? Ist die Duplizität der Ereignisse reiner Zufall?

Von Eva Herman

Die Medien scheinen, wie auch die Politiker, verwirrt: Wie soll man berichten, in welchen Tenor passen all diese unerklärlichen Ereignisse überhaupt noch? Handelt es sich um organisierte Islamisten, oder um verwirrte Einzeltäter? Warum vergeht derzeit kaum noch ein Monat, ohne dass sich solche Horrorszenarien ereignen? Manches wird gleich ganz verschwiegen, jedenfalls fast: Wo keine Fragen gestellt werden, müssen auch keine Antworten gefunden werden.

Einordnen kann man all das nur schwer, in Zeiten wie diesen. Nehmen wir den Tatort Deutschland: Gestern Heidelberg. Doch das vergangene Weihnachtsfest 2016 war ja schon schwer belastet worden durch den grausamen Terrorakt, bei dem, wie es heißt, ein islamistischer Terrorist mit einem LKW in einen Berliner Weihnachtsmarkt raste: Zwölf Menschen starben, fast fünfzig wurden verletzt.

Dann das vergangene Silvesterfest, wo wieder in zahlreichen Städten tausende schwerster Delikte und Straftaten sich ereigneten und schweres Leid über die Menschen brachten, wie auch schon im Vorjahr: Überfälle, Raub, Kriminalität, sexuelle Übergriffe, Dutzende und Aberdutzende Vergewaltigungen. Zurück bleiben jedes Mal schwer traumatisierte Frauen, Männer und Kinder. Medien quälen sich mit Maulkörben, Politiker mit Propagandazwängen. Unsere Kinder wachsen auf in Unsicherheit und Angst, ihre Zukunft sieht verheerend aus.

Und auch der vergangene Sommer war von Terror gegen Deutschland geprägt: Würzburg, Ansbach, München. Schuss- Messer-und Axt-Attacken, viele Tote, das ist jetzt unsere Realität.

Alles ist so schwer fassbar, einst gerühmte deutsche Gründlichkeit existiert kaum noch, wahrer Aufklärungswille ist verschwappt in politischer Korrektheit und gemainstreamter Verordnung. Allgemeines Wegducken vor Nazivorwurf und Populismusdrohung.

 

Merkwürdig: Was ist denn hier bloß los?

Warum also an diesem Karnevals-Wochenende in drei verschiedenen Ländern etwa gleichzeitig ähnliche Attentate stattfanden, indem Autofahrer vorsätzlich in Menschenansammlungen rasten, in Kauf nehmend, die Menschen zu töten und verletzen, bleibt unklar.

Genauso unklar bleiben die Reaktionen der Politiker. So hat sich zum Beispiel Grünen-Politikerin Renate Künast noch gar nicht gemeldet, obwohl sie doch in solchen Zeiten stets zur Hochform aufläuft mit ihren kriminalistischen Vermutungen und Indiziensammlungen. Allgemeines Schweigen herrscht. Ratlosigkeit?

Es wäre zum Beispiel interessant, zu erfahren, warum der dunkelhaarige, bärtige Heidelberger Attentäter nach dem Anschlag, bei dem gestern ein Mensch getötet und zwei Menschen verletzt wurden, mit einem Messer drohte, als er ausstieg, und der dann niedergeschossen wurde, weil er nicht aufhörte, damit herumzufuchteln. Während die ermittelnde Polizei nicht müde wird, zu versichern, es gehe bei dem Täter um einen DEUTSCHEN ohne Migrationshintergrund. Was, wenn sich die Polizei mal wieder irren muss?

Oder der Raser in New Orleans, der gestern mindestens 28 Menschen verletzte bei seiner Amokfahrt. »Wahrscheinlich ein betrunkener Autofahrer«, heißt es lapidar. Ach, ja? Und über die Attacke in London, wo ebenfalls ein Autofahrer mehrere Menschen verletzte, titeln manche Zeitungen gleich dienstbeflissen: »Wohl kein Terror«. Sicher, sicher….

Aber, ganz ehrlich, was tut das alles überhaupt noch zur Sache? Ist letztlich eigentlich egal, der deutsche Frosch sitzt unterdessen in seinem angestammten Platz, dem Wassertopf, und schaut seiner eigenen Erwärmung fast schon leidenschaftslos zu. Er fragt nicht mehr, fühlen tut er immer weniger. Bringt ja eh nix. Shit happens.

Auch wenn vieles unerklärlich ist und bleibt, so dürfen wir mit einer Tatsache jedoch fest rechnen für unser Morgen: Ungereimtheiten, Verwirrung, Chaos, dies werden unsere Begleiter sein in Zukunft. Die ruhigen, alten Zeiten sind definitiv vorbei.

Aber, was soll`s?

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Foto: Twitter

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