„Welt“ lügt und lügt und lügt

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Die Welt - Medienkritik (Foto: Collage)

Der Sieg eines Andersdenkenden hat die gesamte Branche in Aufregung versetzt, aber ganz besonders bei der journalistisch runtergeschraubten Redaktion der „Welt“ merkt man, wie kopflos und damit geistlos die deutschen Medien agieren.

Die heutige Aufmacherstory beim taumelnden Flaggschiff des Springerkonzerns, der „Welt“, haut mit folgender Schlagzeile die Leser aus den Socken:

 „In unserer langen Geschichte ist so etwas noch nie passiert“

Es geht darum, dass Donald Trump sich nicht länger mit den Fake News Produzenten herumschlagen will:

Das Weiße Haus hat am Freitag mehreren Journalisten den Zugang zu einer Fragerunde mit dem Sprecher von US-Präsident Donald Trump verwehrt. Betroffen waren Reporter von CNN, der „New York Times“, und „Politico“, wie die Medienhäuser berichteten. Stattdessen durften nur ausgewählte Journalisten an dem Briefing von Trumps Sprecher Sean Spicer teilnehmen.

„In der langen Geschichte unserer Berichterstattung über das Weiße Haus ist so etwas noch nie passiert“, sagte Dean Baquet, Chefredakteur der „New York Times“. „Wir protestieren gegen den Ausschluss der ‚Times‘ und anderen Nachrichtenorganisationen.“ Der freie Zugang der Medien zu einer „transparenten Regierung“ liege offenkundig wesentlich im Interesse des Landes…

https://www.welt.de/politik/ausland/article162371328/In-unserer-langen-Geschichte-ist-so-etwas-noch-nie-passiert.html

Die Autorin Katharina Ildiko Szabo kontert auf ihrem Facebook Profil diese offensichtliche Lüge mit folgenden Worten:

Fake News. Wenn man ein wenig googelt erfährt man, dass diese Praxis tatsächlich Obama eingeführt hat. Er hat konservative Medien häufig von Pressebriefings ausgeschlossen und sogar „private“ Treffen mit ausschließlich ihm wohlgesonnenen linken Medien abgehalten.

Die NYT und CNN kritisierten Obama sogar einmal, da dieser Fox News generell von Pressebriefings ausgeschlossen hatte. Aus Deutschland kam selbstverständlich keine mediale Dauerempörung.

Die Konservativen unter Trump sollten aber von derartigen Retourkutschen Abstand nehmen und eher zeigen, dass sie die Meinungsfreiheit höher schätzen als die Linken.

Genau. Aber erst mal sollten die Linken wieder zur Besinnung kommen. Es läuft nun mal nicht immer alles nach ihren Wünschen. Oder wollen sie als die schlechtesten Verlierer aller Zeiten in die Geschichte eingehen?

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