UND RAUS BIST DU!

Donald Trump hat keine Lust mehr auf die Lügengeschichten der „liberalen“ Medien in den USA, wie u.a. der Deutschlandfunk berichtet. Folglich wurden bestimmte Medienvertreter nicht mehr zur jüngsten Pressekonferenz zugelassen.

Von Max Erdinger
http://www.deutschlandfunk.de/presseeinschraenkung-im-weissen-haus-cnn-und-new-york-times.1773.de.html?dram:article_id=379836
Zitat: „Das Verhältnis des Weißen Hauses zu den liberalen Medien des Landes verschlechtert sich in geradezu rasender Geschwindigkeit: Der Sprecher des Präsidenten, Sean Spicer, ließ das übliche Pressebriefing ausfallen und berief stattdessen eine Fragerunde ein – daran durften aber Korrespondenten von CNN, „New York Times“, „Los Angeles Times“ und „politico“ nicht teilnehmen. Die Nachrichtenagentur AP boykottierte daraufhin das Treffen. Zugelassen wurden nur Trump-freundliche Medien wie das äußerst rechte Portal „Breitbart news“ – der Chefstratege Donald Trumps, Stephen Bannon, hatte Breitbart geleitet, bis er in das Wahlkampfteam Donald Trumps wechselte.“ – Zitatende.

Der deutsche Volksmund kennt hierzu einen passenden Spruch: Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis der Henkel bricht. Bei den oben genannten Medien ist er nun abgebrochen. Wer in Deutschland beispielsweise den Microsoft-Edge-Browser verwendet, bekommt auf seiner Startseite täglich die MSN-News geliefert. Deren „Berichterstattung“ über Trump ist derartig unterirdisch, daß man mit Fug und Recht behaupten darf, die Pressefreiheit sei nicht von Trump abgeschafft worden, sondern von den ausgeschlossenen Medien selbst. Wer seine Pressefreiheit dazu mißbraucht, für seine eigene Agenda zu trommeln, anstatt objektiv zu berichten, hat mit der Pressefreiheit nicht viel am Hut, weil er sie für seine eigenen Zwecke instrumentalisiert, anstatt das zu tun, was eine freie Presse tun sollte: Nämlich die Mächtigen zu kontrollieren. Hier in Deutschland haben wir stattdessen schon längst Hofberichterstattung.

Wir lesen beim Deutschlandfunk nichts darüber, wie sehr sich liberale Medien („liberal“ ist in den USA in etwa das, was bei uns unter „linksliberal“ läuft) sowohl in den USA als auch hierzulande schon während des vergangenen US-Wahlkampfes als Agitatoren gerierten – und wie sehr sie dann vom Wahlergebnis blamiert worden sind in ihrer ideologischen Verblendung. Übereinstimmend und bar jeglicher Faktentreue wurde unter das Wahlvolk in den USA und die interessierten Beobachter hierzulande gestreut, daß Trumps Chancen auf das Präsidentenamt praktisch bei Null lägen. Spott und Hohn wurden kübelweise über ihm ausgeschüttet. Sogar Trumps Frisur ist zu einem Wahlkriterium erklärt worden. Geholfen hat es aber alles nichts: Die Realität richtet sich nicht nach den feuchten Träumen linksliberaler Medien. Die Pressefreiheit gilt eben für eine freie Presse, nicht für doktrinäre Hetzer, die von allem Anfang an nichts anderes im Sinn haben, als ihre Leser hinters Licht zu führen.

Der Begriff „Pressefreiheit“ deckt eben nicht das eingebildete Recht, zu lügen, daß sich die Balken biegen. An die Pressefreiheit sind vielmehr ein paar Pflichten gekoppelt, über deren Einhaltung man sich früher weit weniger Sorgen machen mußte als heute. Es gibt die Pflicht zur wahrheitsgetreuen Berichterstattung. Ein Recht auf doktrinäre Lügen gibt es hingegen nicht. Gerne wird der verstorbene Tagesthemen-Chef Hanns Joachim Friedrichs zitiert, der einmal sagte, einen guten Journalisten erkenne man daran, daß er sich nicht mit einer Sache gemein mache, auch nicht mit einer guten.  Daß die nunmehr ausgeschlossenen Medien in der Vergangenheit knüppeldick gelogen haben, ist auch keine unbewiesene Behauptung, sondern das läßt sich hundertfach belegen. Daß sie nun jaulen wie die getroffenen Hunde, muß einen allerdings nicht wundern. Schließlich leben diese Schmiergriffel in der unumstößlichen Gewißheit, daß sie das Wahrheitsmonopol gepachtet hätten und für das einstehen, was ganz einfach jedermann für wünschenswert zu halten hat, der von ebendiesen Medien nicht auf das Übelste angegangen werden will.

Im Übrigen ist es nicht so – und beim Deutschlandfunk weiß man das genau – daß sich lediglich der Ausschluß bestimmter Medien von Pressekonferenzen zum Lamento über den Niedergang einer zuvor mißbrauchten Pressefreiheit heranziehen ließe. In Deutschland ist es nämlich so, daß ein Journalist, der in einer der Bundespressekonferenzen durch allzu forsches Insistieren und Nachfragen aufgefallen ist, gar nicht mehr ausgeschlossen zu werden braucht. Er wird nämlich das nächste Mal gar nicht mehr eingeladen. Wer das nicht glaubt, der schaue sich einfach einmal eine dieser Bundespressekonferenzen an. Niemand, der nicht völlig naiv ist, wird unterstellen, daß es innerhalb der deutschen Journaille niemanden gibt, der andere Fragen stellen wollen würde, als die, die dann tatsächlich in ihrer ganzen Unbedarftheit gestellt werden. Wer die politische Lage kennt, kann sich anhand der real existierenden Pressekonferenzen der Bundesregierung an drei Fingern abzählen, daß vorher eine Selektion stattgefunden haben muß. Die Chancen, daß er trotz des Fehlens jeglichen Beweises daneben liegen könnte, sind weitaus geringer, als die, daß er mit seiner abgeleiteten Unterstellung ins Schwarze getroffen hat. Wer sich dann noch das oft hilflose Gestammel der medienpolitischen Sprecher als Antwort auf die harmlosesten Fragen vergegenwärtigt, dieses Ringen bei der Wortwahl um die unverfänglichsten Antworten und den unbedingten Willen, sich nicht festnageln zu lassen, der merkt auch ganz ohne Trump, wie es um die Pressefreiheit und die Absicht, den Souverän faktengetreu zu informieren, wirklich steht.

Zitat: „Von Lügenpresse bis Volksfeinden – Bannon hatte erst am Donnerstag auf einer Konferenz konservativer Gruppierungen und Bewegungen zu einer ätzenden Medienschelte ausgeholt. Donald Trump hatte am Freitag vor demselben Publikum nachgelegt. Erneut bezeichnete er Vertreter der von ihm Fake News, Lügenpresse, genannten Medien als Volksfeinde. – „They are the enemy of the people“ (…)“ – Zitatende.

Damit hat Bannon völlig recht. Ein demokratischer Staat lebt davon, daß er von Demokraten bevölkert ist. Daraus ergibt sich, daß der Demokrat informiert sein muß, wenn er als Demokrat funktionieren soll. Schließlich soll er am Wahltag entscheiden. Ein desinformierter Demokrat ist keiner. Der vormalige Demokrat, der permanent einer linksliberalen Gehirnwäsche unterzogen wird, anstatt informiert zu werden, degeneriert vom Demokraten zum Wahlpöbel. Hier in Deutschland ist es bereits so weit. Hierzulande hält man es bei den Wahlkampfstrategen der Parteien leider völlig zu Recht für erfolgversprechend, Plakate kleben zu lassen, auf denen beispielsweise Folgendes zu lesen ist: „Reichtum für Alle!“ (Die Linke) oder „Gemeinsam für ein neues Miteinander!“ (CDU). Rechtzeitig zum diesjährigen Bundestagswahlkampf ist auch noch ein altes EU-Plakat der SPD aufgetaucht, das den größten Raffzahn der jüngeren Geschichte, ein Individuum namens Schulz, mit folgendem Spruch zeigt: „Für ein Europa der Menschen. Nicht des Geldes.“

Die Pressevertreter, die nun in den USA von Pressekonferenzen der Trump-Administration ausgeschlossen worden sind, sind also tatsächlich Feinde des Volkes. Es handelt sich nämlich um ein demokratisches Volk, das schlicht und einfach nicht mehr demokratisch sein kann, wenn es permanent hinters Licht geführt wird. Umso mehr muß man froh sein darüber, daß sich amerikanische Demokraten trotz der linksliberalen Desinformationsstrategie kein X für ein U haben vormachen lassen.

Dem Deutschlandfunk kann man nur raten, endlich ehrlich zu werden, anstatt die wesentliche Hälfte der Wahrheit konsequent weiter auszublenden. Die Pressefreiheit, von welcher der Deutschlandfunk redet, ist schon geschändet gewesen, bevor die Schänder von Trump ausgeschlossen worden sind. Nicht nur geht nämlich der Krug so lange zum Brunnen, bis der Henkel bricht, sondern außerdem schallt es aus dem Wald auch noch so heraus, wie man hineinruft. Im Übrigen rate ich dringend dazu, endlich mit diesen pejorativen Bezeichnungen Andersdenkender als „extrem rechts“, „äußerst rechts“, „rechtsaußen“ usw. aufzuhören. Das zieht erstens nicht mehr, zweitens ist die gebräuchliche Definition von „rechts“ als „braunlinks“ historisch völlig daneben und drittens ist es von nicht mehr zu überbietender  Impertinenz, angesichts des desaströsen Versagens der Linksliberalen auf allen Gebieten, sich zur moralisch urteilenden Instanz über „die Rechten“ aufzuspielen . „Richtig“, „rechtens“ und „Recht“ kommen von „rechts“. „Link“ und „linkisch“ hingegen kommen von „links“.

Wandere aus, solange es noch geht!
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