Linker Gesinnungsterror sprengt Karnevalssitzung!

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Karneval is Foto: Fotolia

Es ist wirklich zum Verzweifeln. In diesem kaputten Land vermiesen uns die linken Gesinnungsterroristen auch noch das letzte bißchen Spaß.

Jetzt, in der fünften Jahreszeit, in der ohne Sinn und Verstand geschunkelt und gebützt werden darf und auch die flachesten Witze als Höhepunkte einer Prunksitzung gefeiert werden, kommen diese politisch korrekten Kneifzangen daher und treiben uns zum Lachen in den Keller.

Von Thomas Böhm

Selbst die einstmals freien Büttenredner haben sie in ihre linksgewendeten Zwangsjacken gestopft, so dass es nicht mal mehr am Karneval ein Entrinnen vor dieser sozialistischen Umerziehung gibt.

Autor Wolfgang Prabel schreibt dazu:

Eigentlich war die Narretei erfunden worden, um legal oder zumindest halblegal mal gegen die Obrigkeit austeilen zu dürfen. Oder zumindest gewogene Kritik zu üben. Selbst in der Honecker-Zeit wurde man wegen gemäßigter Pointen nicht gleich aus der Bütt verhaftet.

Die Mainzer Narren tun sich mit der Kritik an Berlin dagegen schwer. Das liegt nicht zuletzt an der Zensur, die alternierend von ZDF und ARD vorgenommen wird. Es werden Beiträge favorisiert, die nicht anecken, also zeitgeistkonform sind. Kritik wird nur an auswärtigen Potentaten – und besonders arschkriecherisch – an der deutschen Opposition geübt…

http://www.prabelsblog.de/2017/02/helau-von-einer-braunen-kanalratte/

Autor Henryk M. Broder ist noch ein wenig schärfer:

Die ARD und das ZDF bereiten sich offenbar auf eine bevorstehende Fusion vor. Nicht nur, dass sie über dieselben Ereignisse berichten, was im Nachrichtengeschäft wohl kaum zu vermeiden ist, sie tun es auch im gleichen Tonfall. Nehmen Sie zum Beispiel diesen Bericht im ARD-Nachtmagazin mit Gabi Bauer über „Büttenrdener, die ordentlich austeilen in der Bütt und ihre Spitzen auch in Richtung rechter Populisten schießen“.

Zum Beispiel Hans-Peter Betz, „eine der Gallionsfiguren der Mainzer Fastnacht, der in seinen Reden kein Blatt vor den Mund nimmt“. Ja, in Mainz und Umgebung ist Hans-Peter Betz, alias Guddi Gutenberg, weltberühmt. Seinen Ruhm hat er subtilen Pointen wie dieser zu verdanken: „Frau von Storch ist Europaabgeordnete und fordert den Schusswaffeneinsatz an der deutschen Grenze gegen Flüchtlinge. Ich habe selten eine Adelige gesehen, bei der innere Niedertracht und äußere Hässlichkeit so erstaunlich harmonieren.“ Bei Hans-Peter Betz ist es, gelobt sei der Herr, genau umgekehrt. Deshalb „wird er immer wieder bedroht und beschimpft“. Denn wer heute keine hate-mails bekommt, der kann sich in der Öffentlichkeit nicht blicken lassen, nicht mal bei „Mainz bleibt Mainz“, wo die kulturelle Elite des Landes jedes Jahr ihre humoristische Reifeprüfung ablegt.

Und jetzt schauen Sie sich bitte diesen Bericht im heute journal vom selben Tag an. Er ähnelt dem in der ARD wie ein Stück Handkäs mit Musik dem anderen. Und riecht genauso. Rasendes Kleinbürgertum im Vollsuff der Selbstgerechtigkeit kotzt sein eigenes Spiegelbild an. Man solle sich nicht „durch den Dreck ziehen lassen“, sagt Lars Reichow, „nicht von der ranzigen Faschisten-Braut Marine LePen und nicht vom verwesten Säugling Geert Wilders und auch nicht von der verwelkten Kräuterhexe Frauke Petry“. Wenn das jemand darf, dann nur Lars Reichow, ein Quantum Schweiß mit Fliege…

http://www.achgut.com/artikel/mainz_2017_rasendes_kleinbuergertum_im_vollsuff_der_selbstgerechtigkeit

Prabel wieder:

…Weil es letztes Jahr so gut lief, flogen solche karnevalistischen Geschosse gestern laufende Meter durch den Raum. Gerhard Grom über Trump: „notgeiler blonder alter Säckel“ glaubte ich zu hören. Hans-Peter Betz: „…dieser Rassist, dieser Lügner, wie kann diese *** nur gewinnen?“ Wenn man Lars Reichow glaubt, fährt der amerikanische Präsidentenberater mit Hakenkreuzfelgen durch die Gegend, in Moskau regieren „Faschisten“, die nur darauf warten, um sich mit Frau Petry zu treffen. Überhaupt ist der paranoide Reichow von Feinden förmlich umgeben: Von der „ranzigen Faschisten-Braut Marine Le Pen“, vom „verwesten Säugling Geert Wilders“ und von der „verwelkten Kräuterhexe Frauke Petry“. Trump im Weißen Haus sei so wie die Geissens im Bundeskanzleramt. „Es wird jahrelang dauern, bis Angela Merkel ihm das Nötigste beigebracht hat.“ Beim letzten Präsidentenbesuch seien die Kanaldeckel festgeschweißt worden. „Dieses Mal werden wir sie einfach offen lassen.“ „Viel Feind, viel Ehr“, sagte man in Berlin vor hundert Jahren…

http://www.prabelsblog.de/2017/02/helau-von-einer-braunen-kanalratte/

Gibt es eigentlich noch „konservative“ Büttenredner, die dem Linkssystem die Tröte um die Ohren hauen?

Ja, die gibt es, aber die werden dann natürlich fertig gemacht. Wir lesen dazu auf meedia:

Witze, die so alt und so schlecht sind, dass man auf dem Schulhof dafür verhauen worden wäre, bilden bekanntlich das Rückgrat des deutschen Sitzungskarnevals. Ein Veteran der Branche ist der Düsseldorfer Hans-Peter Faßbender, und was der unter Humor versteht, klingt zum Beispiel so:

Et fing ja alles damit an, dat isch vor drei Wochen bei mir zu Haus in sonne große Spiegel jeguckt hab. Mensch, hab isch misch erschrocken. War viel zu dick. Da hab isch mir jedacht: Musste abnehmen. Hab ich auch jemacht. Der Spiegel is weg.

Mit diesem Gag aus dem Pleistozän eröffnete Faßbender am Dienstagabend in der ZDF-Show „Karnevalissimo“ seinen Auftritt. Doch nicht nur das: Faßbender in seiner Rolle als „Dä Bundeswehrsoldat“ eröffnete sogar den ganzen Abend. „Die Stammzuschauer werden wissen, wer als Erster auf die Bühne kommt, denn er kommt immer als Erster auf die Bühne“, sagte Moderator Marc Metzger, bevor Co-Moderatorin Mirja Boes Hans-Peter Faßbender auf die Bühne bat.

Nun kann man nicht behaupten, Faßbenders Auftritt sei schlimmer als die der anderen Künstler an diesem Abend gewesen. Um das zu schreiben, hätte man die gesamte Show gucken müssen, und dieser Versuch scheiterte bereits nach wenigen Minuten – am Willen.

Noch bedrückender als eine Karnevals-Show ist es allerdings, sich mit der Facebook-Seite von Hans-Peter Faßbender zu beschäftigen. Der Büttenredner selbst äußert sich dort zwar nur höchst selten, doch teilt er manisch die Beiträge anderer. Und die bestehen fast ausschließlich aus übelster Hetze, vor allem gegen Ausländer, und insbesondere gegen Flüchtlinge…

http://meedia.de/2017/02/24/karnevalissimo-zdf-schickt-rechten-hetzer-in-die-buett-und-will-von-allem-nichts-gewusst-haben/

So weit sind wir also schon, dass nicht nur die Büttenreden selbst durch den linken Filter gesiebt werden, sondern auch das „Privatleben“ von harmlosen Büttenrednern auf die politisch korrekte Streckbank gezerrt werden.

Ihr miesen linken Spaßverderber. Wir haben uns doch schon rote Pappnasen aufgesetzt, könnt Ihr uns nicht mal für ein paar Tage in Ruhe lassen?

Am Aschermittwoch ist doch alles vorbei und Ihr könnt die Narren der Republik drehen und wenden, wie Ihr wollt und den Fröhlichfreien das Lachen wieder in den Hals stecken.

Foto: Fotolia/ Thomas Reimer

 

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