Mörder von Maria L. – doch kein „Unschuldsknabe“?

Es hätte alles so gut laufen können, gebe es keine DNA-Proben, nun muss sich der mutmaßliche Mörder von Maria L. aus Freiburg, doch wie ein Erwachsener „behandeln“ lassen.

Der „Focus“ vermeldet:

Hussein K. soll im Oktober 2016 die 19 Jahre alte Studentin Maria L. in Freiburg vergewaltigt und ermordet haben. Nach wochenlangen Ermittlungen war er Anfang Dezember festgenommen worden. Von ihm wurden DNA-Spuren am Tatort gefunden.

Den Ermittlern gegenüber gab Hussein K. an, 17 Jahre alt zu sein und aus Afghanistan zu stammen. Daran gab es von Anfang an Zweifel. Das Gutachten der Rechtsmediziner der Freiburger Universität lege nun nahe, „dass der Beschuldigte zur Tatzeit bereits Erwachsener (mindestens 22 Jahre) war“, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. „Die Ermittlungen – auch zur Altersfeststellung – sind jedoch noch nicht abgeschlossen. Vor einer abschließenden Entscheidung auch zur Altersfeststellung sollen weitere Erkenntnisquellen ausgeschöpft werden.“

Das Alter spielt eine entscheidende Rolle in einem ziemlich wahrscheinlichen Prozess gegen Hussein K. Denn Personen unter 18 Jahren müssen nach Jugendstrafrecht verurteilt werden und können mit maximal zehn Jahren Haft bestraft werden. Bei über 18-Jährigen kann sowohl Jugend- als auch Erwachsenenstrafrecht angewendet werden. Damit ist auch eine lebenslange Freiheitsstrafe möglich…

http://www.focus.de/panorama/welt/mordfall-maria-l-in-freiburg-gutachten-beweist-mordverdaechtiger-hussein-k-ist-doch-kein-jugendlicher_id_6686962.html

Vielleicht aber stimmt die Herkunft und der Glauben des Verdächtigen die Richter wieder mild, damit sich das dann letztendlich doch noch ausgleicht.

Foto: Screenshot

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