#lastnightinsweden: Auf Twitter lachen sie über Gewalt gegen Frauen

Bei seiner Rede am Samstag in Melbourne, Florida hat Donald Trump vor den Gefahren von Terror und unregulierter Masseneinwanderung gewarnt. Als Beispiel nannte er die Terrorangriffe von Paris, Brüssel und Nizza, und erwähnte unter anderem einen Vorfall „letzte Nacht in Schweden“.

Von Collin McMahon

Seitdem hat der US-Präsident klargestellt, dass er sich auf einen Bericht auf Fox News bezog, in dem Tucker Carlson den Filmemacher Ami Horowitz zu den Zuständen in Schweden interviewt hat. Die schwedische Tageszeitung Aftonbladet, die oft wegen antisemitischer Äußerungen in der Kritik steht, nahm die unpräzise Äußerung zum Anlass, sich über Trump lustig zu machen, und listete auf, was „letzte Nacht in Schweden“ passiert sei:

Ein Mann habe sich auf einem Platz in Stockholm angezündet, der 87-jährige Sänger Owe Thörnqvist habe Probleme bei seinen Proben gehabt, ein Mann sei in der Stadt Borås nach einem Arbeitsunfall gestorben, die Autobahn E10 sei witterungsbedingt gesperrt und ein Bericht sei veröffentlicht worden, wonach ein Elch in Byske bei Skellefteå, Nordschweden intime Beziehungen mit einem Holzelch im Garten der 79-jährigen Ove Lindqvist praktiziert habe. Dabei räumte Aftonbladet ein, dass der Elch- Beischlaf schon im Herbst (Brunftzeit) stattgefunden habe.

Die Absicht war klar: Alles Paletti in Schweden, und in China ist ein Fahrrad umgefallen. Unter dem Hashtag #lastnightinsweden ging die Meldung viral, und die Freunde des Terrors und der unbegrenzten Masseineinwanderung nahmen es zum Anlass, sich über Trump ausgiebig lustig zu machen: Jemand habe letzte Nacht vergessen seinen Döner abzuholen, Rentiere strömten illegal über die finnische Grenze, ein IKEA-Schrank sei umgefallen, und viele weitere Perlen der süffisanten Realitätsverweigerung schmückten bald den virtuellen Äther.

In den lustigen Meldungen fehlte jede Auseinandersetzung mit der tragischen Realität in Schweden heute, einem Land, das heute die höchste Vergewaltigungsrate der EU hat. Die ehemals beschauliche Stadt Malmö gilt heute als Vergewaltigungshauptstadt der Welt, am letzten Dienstag, 14.2. wurde eine junge Mutter auf einem Parkplatz von einem Angreifer mit einem Messer vergewaltigt und ausgeraubt. Im Januar hatten mehrere Männer in Uppsala eine wehrlose Frau gruppenvergewaltigt und das Verbrechen per Livestream auf Facebook übertragen. Im Oktober wurde eine Frau im Rollstuhl von sechs Männern in einem Flüchtlingsheim in Visby auf Gøtland stundenlang gruppenvergewaltigt. Auf dem „We are Sthlm“ Musikfestival in Stockholm im August 2016 wurden 38 Fälle von sexueller Gewalt gemeldet.

Am Freitag 10.2. wurden drei Polizisten von einer Menge von 20-30 Angreifern in einer sog. No-Go-Zone in Rinkeby bei Stockholm krankenkhausreif geprügelt. Es gibt in Schweden laut Russia Today schon 55 No-Go-Zonen, wo die Polizei sich nicht mehr hintraut. In einer mehrtägigen Brandstiftungsorgie wurden in Malmö 70 Autos angezündet, nur eine Vehaftung konnte gemacht werden. Viele schwedische Polizisten quittieren laut RT frustriert den Dienst, bis zu drei am Tag.

Laut einem Bericht im Svenska Dagbladet hat die schwedische Polizei einen Geheimcode, mit dem etwa 5000 Fälle von Flüchtlingskriminalität geheim gehalten wurden. Der Polizist Peter Springare aus Örebro, seit 47 Jahren im Dienst, hat seinem Frust in einem Facebook-Post Anfang Februar Luft gemacht:

„Was mich diese Woche beschäftigt hat: Vergewaltigung, Vergewaltigung, Raub, schwere Körperverletzung, Vergewaltigung mit Körperverletzung, Erpressung, Nötigung, Vergewaltigung, Gewalt gegen Polizeibeamte, Drohungen gegen Polizeibeamte, Drogen, versuchter Mord, noch eine Vergewaltigung, noch eine Erpressung, Misshandlung. Die Namen der Verdächtigen: Ali Mohammed, Mahmod, Mohammed, Mohammed Ali, wieder, wieder, dann Christopher… Ja, Tatsache. Ein schwedischer Name beim Drogendelikt. Dann wieder Mohammed, Mahmod Ali, und so weiter. Herkunftsländer der Täter: Irak, Irak, Türkei, Syrien, Afghanistan, Somalia, Somalia, wieder Syrien, Somalia, unbekannt, unbekannt, Schweden. Die Hälfte der Täter hat gar keine Papiere, also wissen wir gar nicht, wo sie her sind. Das bedeutet, dass sie wegen ihrer Herkunft lügen. Und das ist nur in der Stadt Örebro…“

 Peter Springare wird wegen diesem Post in Schweden nun wegen „Anstiftung zum Rassenhass“ strafrechtlich verfolgt. Eine Solidaritätsaktion auf Facebook hat inzwischen über 200.000 Mitglieder.

Schweden hat  bei einer Bevölkerung von 9,85 Millionen 160.000 Migranten aufgenommen, von denen nur 500 bisher Arbeit gefunden haben. Der Dokumentarfilmemacher Ami Horowitz hat aus No-Go-Zonen berichtet, in denen Gewalt und Vergewaltigung alltäglich geworden ist.  In Rinkeby wurde er bei der Arbeit attackiert. Laut Horowitz werden die Verbrechen und Vergewaltigungen durch die Regierung vertuscht, damit die Stimmung in der Bevölkerung gegen die „Flüchtlinge“ nicht kippt.

Horowitz berichtete auf Fox News von einer „ schicken Party“ in Stockholm, wo er von Gutmenschen umringt wurde, als er von seiner Arbeit berichtete, die ihn als Rassisten und Ausländerfeind beschimpften. „Die Schweden sind keine Wikinger mehr. Sie sind sehr liebe Menschen, die der Welt helfen wollen. Aber wenn du die Probleme erwähnst, bist du gleich ein Rassist.“

Liebe Gutmenschen und Spaßvögel auf Twitter: Seid ihr sicher, dass ihr Gewalt gegen Frauen, gegen Juden, Homosexuelle, gegen Reporter und Polizisten wirklich so lustig findet?

#lastnightinsweden

Symbolfoto: Pixabay/ CC0 Public Domain

 

Wandere aus, solange es noch geht!
Finca Bayano in Panama.

.
Loading...