Wenn Flüchtlinge pendeln

Sag nur einer, die sogenannten „Flüchtlinge“ wären nicht trickreich. Diese Meldung der „schwäbische“ zeigt uns, wie gerissen sie sein können, wenn es darum geht, das Geld der anderen an sich zu reißen:

Es ist eine Lücke im System, die einige Flüchtlinge offensichtlich vor den Behörden erkannt haben: Sie beantragen in Italien und in Deutschland Asyl. Dann pendeln sie mit dem Fernbus zwischen den beiden Ländern und beziehen so Monat für Monat doppelt so viele Sozialleistungen, als ihnen zustehen. Rund 80 solcher mutmaßlicher Betrüger haben Lindauer Schleierfahnder im vergangenen Jahr erwischt. Die Dunkelziffer dürfte aber um einiges höher sein. Die Politik hat das Thema offenbar überhaupt nicht auf dem Schirm…

http://www.schwaebische.de/region_artikel,-Fluechtlinge nutzen-Pendeltrick-zur-Abzocke-_arid,10615303_toid,441.html

Warum dieses Abzocke-System so gut funktioniert, erfahren wir auch gleich:

…Bundes- oder landesweite Zahlen gibt es offenbar nicht. Christian Westhoff, Sprecher des Bundessozialministeriums, verweist auf die Innen- und Sozialministerien der Länder. „Anders als bei Strafverfolgung gibt es für Sozialleistungsbezug keinen staatenübergreifenden Datenabgleich. Dies zu regeln, ist Aufgabe des Bundes, beziehungsweise der Europäischen Union“, schreibt hingegen Ulrike Sparka, Sprecherin des bayerischen Sozialministeriums, auf Anfrage der LZ.

Im bayerischen Innenministerium kennt man das Problem zunächst nicht. „Aber zuständig ist sowieso das Sozialministerium“, sagt Ministerialrat Stefan Frey – und räumt kurze Zeit später ein, dass es doch Fälle von Sozialbetrügern im Fernbus gegeben habe. Zahlen kann auch er nicht liefern. „Für das Asylverfahren von Personen, die bereits in Italien Asyl beantragt haben oder einen italienischen Aufenthaltstitel besitzen, ist nach der Dublin-Verordnung Italien zuständig“, schreibt Frey weiter. Die in Deutschland beantragten Asylverfahren müsse das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) deshalb so schnell wie möglich erledigen, die Asylanträge als unzulässig ablehnen. Das Bamf sieht sich allerdings nicht zuständig und verweist auf die Länder. Das Bundesinnenministerium und das Innenministerium von Baden-Württemberg haben eine Anfrage der LZ vom 7. Februar überhaupt nicht beantwortet…

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Sicherlich ist das nicht die einzige Lücke im System, die von den Abzockern ausgenutzt wird und man muss sich natürlich fragen, ob sie nicht Unterstützung erhalten. Kaum vorstellbar, dass diese Ganoven sich schon vor Antritt der Reise so schlau machen konnten.

Symbolfoto: Pixabay/ CC0 Public Domain

 

 

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