NICHT OK, FRAU KE!

Sehr geehrte Frau Ke!

Es wärmt mir das Herz, daß Sie sich als Vorstand der Bodei mit der Farbe unserer Bodei identifizieren. Blau ist aber nur eine schöne Farbe, Frau Ke, nicht ein schöner Zustand. Vor allem ist blau kein schöner Zustand für einen Vorstand. Was haben Sie sich eigentlich dabei gedacht, ein Parteiausschlußverfahren gegen unseren tadellosen Parteifreund Björn H. anzustrengen? Der Mann ist ein Vorbild an Integrität und Geisteskraft! Ein starker Fels in der Brandung opportunistischer Beliebigkeit! Ein Vorbild für die Jugend gar! Ein Mann wie unser überaus geschätzter Parteifreund Björn H. kann gar nicht Gegenstand eines Gedankens an Parteiausschluß werden, ganz zu schweigen davon, daß er ausgeschlossen werden könnte. Nicht, so lange die Vernunft und das Alkoholverkaufsverbot nach 22 Uhr an Tankstellen noch etwas gelten in diesem Land.

Wenn die Alternative für Deutschland, Frau Ke, nicht zur Alternative für Doofe mutieren soll, dann wird sie wohl nicht umhin kommen, eine Alternative zur etablierten Parteiendemokratur zu sein. Als solche hätte sie sich in einem sehr wesentlichen Punkt von den überkommenen Demokratoren zu unterscheiden. Was wahr ist, muß gesagt werden können. Und zwar ohne, daß der blaue Opportunitätsbeauftragte hektischen Schluckauf bekommt, weil ihm ein paar Wahlschäfchen davongelaufen sein könnten. Die Alternative zu Ronald Pofallas „Ich kann deine Fresse nicht mehr sehen“, ist unmöglich ein „Ich kann deine Fresse nicht mehr sehen“. Wir sind nicht die CDU! Bisher jedenfalls noch nicht.

Eine Alternative für Doofe würde ein-und-denselben Fehler ein zweites Mal machen. Eine Alternative für Deutschland nicht. Ein Remake von „Luckes Alternative“ ist allerdings etwas für die Doofen. Was schädigt denn das Ansehen von der Bodei viel mehr, als unser überall beliebter Parteifreund Björn H.? Der Umgang mit ihm, Frau Ke, der Umgang! Unsere blaue Bodei steht einfach doof da, wenn der Vorstand sich im Februar 2017 nicht mehr daran erinnern kann, was er im Juli 2015 selbst gesagt hat. Das hier stammt von Ihnen, Frau Ke, Juli 2015, nach dem Kassenflop „Luckes Alternative“ – Zitat: „Und für mich ganz wichtig: Jeder der heute für diesen Vorstand antritt, dem muss klar sein, dass er ab heute auch die Aufgabe hat, sich vor die eigenen Leute zu stellen. Das heißt vor die eigenen Mitglieder und Mitarbeiter.“

Geben Sie ruhig zu, daß Sie getrunken hatten, Frau Ke, als Ihnen der Schmarren mit dem Parteiausschlußverfahren gegen unseren überaus beliebten Parteifreund Björn H. eingefallen ist! Das ist nur zu menschlich. Wir alle trinken, um zu vergessen. Schwamm drüber. Oder wie man in Bayern sagt: Schwoam ma´s obi!

Jetzt nur einmal so aus persönlicher Neugier, Fau Ke, – und weil ich Ihnen sowieso gerade schreibe: Stimmt es, daß der Steinmeier schwitzige Hände hat? Wenn das nämlich stimmt, dann hoffe ich, daß Sie sich Ihre Hände gewaschen haben. Warum haben Sie dem überhaupt gratuliert? Hat der Steinmeier irgendwann einmal öffentlich gesagt, daß man keine AfD – Politiker auf der Straße prügeln soll, ihre Autos nicht anzünden und ihre Häuser nicht beschmieren soll? Schütteln Sie eigentlich jeder schwitzigen Type die Hand, wenn Sie blau sind? Wollen Sie die Alternative repräsentieren oder wollen Sie durch den Dienstboteneingang ins Establishment?

Sie sehen: Wir Sympathisanten von unserer Bodei haben es nicht leicht mit Ihnen. Erst verwechseln Sie Farbe und Zustand, dann vergessen Sie, was Sie selbst gesagt haben – und um das Kraut gar fett zu machen, schütteln Sie dem Steinmeier in diesem Zustand auch noch die Hand und strengen ein Parteiausschlußverfahren gegen unseren unglaublich geschätzten und allseits beliebten Parteifreund Björn H. an. So geht es nicht, Frau Ke! Und daß es so nicht geht, können Sie hier nachlesen – Zitat: „Nach der Rede stiegen die Wahlprognosen auf bis zu 16%, seit der Ankündigung von Massnahmen gegen Björn Höcke durch den Bundesvorstand fielen diese auf nunmehr 12% und sinken weiter.“ – Quelle: N24 vom 13.02.2017

Am besten ziehen Sie Ihren unüberlegten Antrag gegen unseren innig verehrten Parteifreund Björn H.  zurück, entschuldigen sich höflich bei ihm – und: Noch so ein Schnitzer, Frau Ke, und wir von der außerbodeilichen Sympathiebasis müssten uns überlegen, ob wir nicht das Nichtwählen doch sympathischer finden als eine Alternative für Doofe. Nichts zu danken!

Bester Gruß usw.usf. – Ihr Maxe Erdinger

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