Linksfaschisten gegen die AfD

Foto: Wikipedia/ Von Beek100 - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=7018814

Wenn eine Partei, die zum demokratischen Spektrum gehört wie die AfD, politisch und gesellschaftlich ausgegrenzt und mit Mitteln, die an die dunkle Vergangenheit Deutschlands erinnert, bekämpft wird, dann sagt das wenig über diese Partei, aber alles über ihre Gegner aus. So muss man auch die Äußerung von Shermin Langhoff verstehen.

Die dts-Nachrichtenagentur vermeldet:

Die Intendantin des Berliner Maxim-Gorki-Theaters, Shermin Langhoff, hat beklagt, dass die AfD am Sonntag an der Wahl des Bundespräsidenten teilgenommen hat. „Es gibt Dinge, die mich haben schlaflos werden lassen“, sagte sie der „Berliner Zeitung“ (Montag-Ausgabe) und fügte hinzu: „Dass ich heute mit Faschisten zusammen wählen muss, ist für die Bundesrepublik schon ein Novum. Wir sprechen nur noch darüber, ob sie bei der Bundestagswahl über oder unter zehn Prozent bekommen. Das sind auf jeden Fall herausfordernde Zeiten. Ganz so langweilig und lustig finde ich die Veranstaltung deshalb nicht.“ Langhoff erklärte weiter: „Für mich als Künstlerin ist der Nationalsozialismus nach wie vor Auftrag, in der Dialektik zu denken – nicht nur angesichts von sechs Millionen ermordeten Juden, sondern auch von Millionen anderen Menschen im Zweiten Weltkrieg. In dieser Dialektik machen wir Kultur und machen wir Politik. Anders wäre es doch gar nicht denkbar.“ Im Moment funktioniere die Demokratie aber „so, dass in ihr und mit ihr Diktatoren an die Macht kommen können. Deswegen ist sie natürlich auf dem Prüfstand; und das kann man so nicht stehen lassen. Ich kenne nämlich kein Instrument, das radikale Diversität besser organisieren könnte.“ Die Intendantin, die als von den Grünen nominierte Wahlfrau an der Bundesversammlung teilnahm, hält Frank-Walter Steinmeier (SPD) für einen guten Bundespräsidenten.

Sie glaube, „dass die Expertise in der Außen- und der Innenpolitik, die Herr Steinmeier mitbringt, nicht das Schlechteste ist für den Job. Denn wir leben heute in der Translokalität. Alles, was in der Welt geschieht, betrifft uns.“ Er werde ein seriöser Präsident sein.

Aber was soll man auch anderes erwarten von jemanden, den die Grünen ins Affentheater namens Bundesversammlung geschickt haben. Diese Äußerung sagt uns auch, wie Herr Steinmeier politisch einzusortieren ist und dass er garantiert nicht der Präsident „aller“ Deutschen sein wird.

Dazu gibt es auch einen guten Kommentar von Jürgen Fritz:

Nie wieder Faschismus“ sagt der Faschist, um sich eine pseudomoralische Legitimation zu verschaffen, damit er andere, die er ausmerzen möchte, guten Gewissens liquidieren und sich dabei sogar noch als Held fühlen kann, dieser Heuchler, der strenggenommen nicht einmal lügt, weil sein gesamtes Wesen bis ins innerste seiner Seele so sehr zur Unwahrhaftigkeit geronnen ist, dass er selbst eine einzige wandelnde Lüge darstellt, mithin andere gar nicht mehr bewusst und gezielt zu täuschen braucht, da er ja schon sich selbst belügt, sich selbst etwas vormacht, seine eigene Lügen selber glaubt und folglich einfach nur noch sein muss, was er ist, was er geworden und wozu er alle anderen auch machen will: zu einem linken Faschisten, einem I-Nazi.

https://juergenfritzphil.wordpress.com/2017/02/07/das-wesen-des-i-nazi/

Foto: Wikipedia/ Von Beek100 – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=7018814

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