Was in Deutschland passiert, wenn man Zivilcourage zeigt, oder sich wehrt

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Unserer Polizei hat viel zu tun, wenn Linke unterwegs sind. (Foto © abr68 - Fotolia.com)

Dass hier in Deutschland so einiges schief läuft, wissen sicherlich viele. Wie brutal dieses „System“ ist, wenn man Zivilcourage zeigt, oder sich gegen nichtdeutsche Angreifer zur Wehr setzt, belegen diese beiden Meldungen.

Die erste stammt auf der „BZ“:

Er rettete eine 17-Jährige vor ihrem Brutalo-Freund, wurde dabei schwer verletzt und verlor seinen Job. Statt seinen Mut zu honorieren, weist die Unfallkasse die Verantwortung von sich. Jetzt lebt Olaf B. (47) am Existenzminimum…

Und das war geschehen:

Olaf B. steht am 25. Mai 2014 in der Restaurantküche, als er sieht, wie ein 16-Jähriger ein Mädchen auf der Straße blutig prügelt. Ohne zu zögern eilt er zu Hilfe. Plötzlich steckt ein Messer in seinem Rücken – Muskel durchtrennt, Schulterblatt abgesplittert.

Olaf B. wird notoperiert. Noch am selben Tag kündigt ihm sein Chef – wegen unerlaubten Verlassens des Arbeitsplatzes…

Und das sind die Folgen der Zivilcourage:

Im Prozess bekommt Angreifer Mert B. eine Bewährungsstrafe, soll 5.000 Euro Schmerzensgeld zahlen. Doch darauf wartet der Koch bis heute. Bis zum 11. Dezember 2015 zahlt die Unfallkasse Olaf B. Verletztengeld. Inzwischen lebt er aber von Hartz IV…

http://www.bz-berlin.de/berlin/dieser-berliner-lebt-von-hartz-iv-weil-er-ein-leben-rettete

Die Unfallkasse weigert sich einfach, weiter zu bezahlen. Aber es gibt in Deutschland noch Menschen, die Leuten mit Zivilcourage helfen. So einer ist der Security-Mann Michael Kuhr. Er schreibt auf Facebook: Du kannst dich bei uns melden, wir werden Dir einen Job bei uns ermöglichen.

Der zweite Fall ist sozusagen „typisch deutsch“: Die Mitteldeutsche Zeitung liefert uns folgende Schlagzeile:

Drei Afghanen von Frau mit Schreckschusspistole bedroht.

Das klingt natürlich ziemlich übel, wenn nicht gar fremdenfeindlich und tatsächlich soll ein fremdenfeindlicher Hintergrund geprüft werden.

Wer aber zwischen den Zeilen lesen kann, weiß, dass es auch ganz anders gewesen sein könnte:

Eine Frau hat drei afghanische Asylbewerber in Staßfurt (Salzlandkreis) mit einer Schreckschusspistole und einem Hockeyschläger bedroht.

Wie die Polizei in Bernburg am Samstag mitteilte, gerieten die drei Afghanen am Freitagabend auf einem Parkplatz mit der 21-jährigen Frau und einem 23-jährigen Mann aneinander.

Der Mann schlug einen der 17- und 18-jährigen Männer außerdem ins Gesicht. Diese riefen daraufhin die Polizei.

Der 23-jährige Mann gab an, von den drei Afghanen am Donnerstag am Staßfurter Bahnhof geschlagen worden zu sein.

Das hatte er am Donnerstag bereits der Polizei gemeldet. Bei ihm waren Knieverletzungen festgestellt worden.

http://www.mz-web.de/salzlandkreis/stassfurt-drei-afghanen-von-frau-mit-schreckschusspistole-bedroht-25717762

Kaum vorstellbar, dass sich eine Frau und ein Mann gleich mal drei junge Afghanen vorknöpfen wollten. Vielleicht war es auch, wie in vielen anderen Fällen, genau anders herum.

Aber wird gegen die Afghanen ebenfalls ermittelt?

Foto: abr68 – Fotolia.com

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