Islamisches Erbrecht mitten in München!

(Symbolbild: JouWatch)
Einzug des muslimischen Kopftuches in Schulen und Gerichtssälen (Symbolbild: JouWatch)

Nach der Trauer kommt jetzt auch noch das „Pech“. Eine Frau aus München war mit einem Iraner verheiratet, der nun verstorben ist. Doch als Witwe soll sie so gut wie leer ausgehen, weil auch in München mittlerweile die Scharia gilt.

„tz“ berichtet:

Der Tod raubt der Münchnerin die Liebe ihres Lebens. Und jetzt soll ihr auch noch Hab und Gut genommen werden. Rosemarie N. soll nur einen Bruchteil erben – das meiste könnte an die Familie ihres Mannes im Iran gehen, weil mitten in München für sie islamisches Recht gilt!

Was die Witwe nicht ahnte: Stirbt ein Gatte, der keinen deutschen Pass hat, gilt auch in Deutschland grundsätzlich das Erbrecht seines Heimatlandes…

Und hier die wirklich interessante Passage:

…Im Fall N. gelte auf deutschem Boden iranisches Recht, das wiederum nach den Religionen unterscheidet, weshalb konkret islamisch-schiitisches Recht gelte. Nutznießer wären die drei Brüder und vier Schwestern ihres Mannes. Nach hiesigem Recht stünde der Münchnerin alles zu. Mit einem Argument will die Anwältin den Erbteil von nur einem Viertel für Rosemarie N. zumindest verdoppeln. Ausländisches Recht müsse nämlich in Deutschland nicht angewandt werden, wenn es gegen hiesige Grundsätze verstößt. Im iranischen Recht werde die Frau benachteiligt, weil sie nur die Hälfte des Mannes erbe. Das verstoße gegen den Gleichheitsgrundsatz im deutschen Recht, sagt Anwältin Mayerl. In einem vergleichbaren Fall hatte das Oberlandesgericht Düsseldorf 2008 der Frau den doppelten Erbteil zugesprochen. Durch einen Zugewinnausgleich nach dem deutschen Güterrecht will die Anwältin ihrer Mandantin sogar drei Viertel des Erbes sichern. Das Amtsgericht werde der iranischen Familie aber in jedem Fall einen Anteil zusprechen…

https://www.tz.de/muenchen/stadt/muenchner-witwe-verliert-erbe-iran-tz-1041055.html

Wie sagt man so schön: Drum prüfe, wer sich ewg bindet.

Symbolfoto: Metropolico.org/ Flickr/ https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/

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