BKA: Ausländerstraftaten in 2 Jahren mehr als verdoppelt

Laut der jüngst veröffentlichten Studie des Bundeskriminalamtes „Kriminalität im Kontext von Zuwanderung – Betrachtungszeitraum 01.01. – 30.09.2016“ betragen die Straftaten durch Migranten das Zweieinhalbfache von 2014.

Von Collin McMahon

„Von Januar bis September 2016 wurden 214.600 Fälle im Zusammenhang mit versuchten und vollendeten Straftaten registriert, bei denen mindestens ein Zuwanderer als Tatverdächtiger erfasst wurde,“ so das BKA.

Im ganzen Jahr 2014 waren es noch 115.011 Straftaten. Im Jahr 2015 erfasste das BKA 206.201 Straftaten durch Ausländer, eine Zunahme um +78%.

Rechnet man die Zahlen für die ersten drei Quartale 2016 aufs ganze Jahr hoch, werden die Fallzahlen voraussichtlich  bei ca. 286.133 liegen. Damit ist die Ausländerkriminalität gegenüber 2015 um +39% weiter gestiegen und gegenüber 2014 um +149%.

Erstaunlicherweise kommt das BKA in dem Bericht zu dem Schluss, die Ausländerkriminalität gehe zurück: „Die quartalsweise Entwicklung der Fallzahlen begangen durch Zuwanderer war in fast allen Deliktsbereichen tendenziell rückläufig.“ Eine Quelle für diese Behauptung nennt der Bericht nicht.

Überdurchschnittlich kriminell waren laut BKA Migranten aus Nordafrika, Georgien, dem Balkan sowie Gambia, Nigeria und Somalia. Unterdurchschnittlich kriminell waren Staatsangehörige aus Syrien, Afghanistan und dem Irak. Ausgenommen bei der Studie sind ausländerrechtliche Vergehen wie illegaler Grenzübertritt.

Quelle: BKA

Symbolfoto: Pixabay/ CC0 Public Domain

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