Unbekannte Täter immer rechtsradikal und islamfeindlich?

Foto: Gläubige Muslime beim Gebet in einer Moschee (über dts Nachrichtenagentur)

Bekanntlich schießen Moscheen in Deutschland wie die Pilze aus dem Boden, dennoch ist die Meldung der dts-Nachrichtenagentur natürlich erschütternd:

In Deutschland sind noch nie so viele Angriffe auf Moscheen verübt worden wie im vergangenen Jahr: Insgesamt gab es 91 Straftaten, berichtet „Bild Online“ und bezieht sich dabei auf eine Antwort der Bundesregierung auf eine parlamentarische Anfrage der Grünen-Abgeordneten Monika Lazar. Für das Jahr 2015 hatte das BKA 75 Straftaten „mit dem Angriffsziel Religionsstätte/Moschee“ aufgelistet. Nordrhein-Westfalen (21 Fälle) und Niedersachsen (15 Fälle) seien 2016 am häufigsten betroffen gewesen, schreibt „Bild Online“ weiter.

Danach folgten Sachsen und Baden-Württemberg mit je neun Fällen. In nur zwei Fällen seien die Täter ermittelt worden. „Die Islamfeindlichkeit wächst und zeigt sich in fortlaufenden Angriffen auf Moscheen“, sagte Lazar, die in ihrer Partei für Strategien gegen Rechtsextremismus zuständig ist, der „Bild“.

Unklar bleibt, woher Frau Lazar weiß, dass es sich bei den anderen 89 Fällen ebenso um islamfeindliche bzw. rechtsradikale Täter handelt. Hat sie Hinweise, die der Polizei nicht bekannt sind?

Foto: Gläubige Muslime beim Gebet in einer Moschee (über dts Nachrichtenagentur)

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