Unheimliche Begegnungen einer (bisher) unbekannten Art

Gemäß des denkwürdigen Diktums der damaligen Bundesmigrationsbeauftragten Maria Böhmer (welches seither seitens Politik und Medien bei jeder sich nur bietenden Gelegenheit mantraartig wiedergekäut wird) bringt die unkontrollierte Migration in die BRD nur eitel “Bereicherung”. Diese  hat inzwischen eine neue Facette, die – primär als Folge des Schamgefühls der einschlägig “Bereicherten” (“über so etwas spricht man nicht gerne”) – bisher relativ wenig in das Blickfeld der Öffentlichkeit gerückt ist. Geschätzter Leser, lassen Sie mich im Nachfolgenden das verhüllende Feigenblatt kurz lüften.

(Quick)-lebendige Bereicherung

 Ich habe eine Nachbarin, die Lehrkraft an einer staatlichen Schule ist, deren Schüler zu rund 85% aus Kreisen mit Migrationshintergrund stammen. Vor einigen Wochen fiel meiner Nachbarin beim morgendlichen Kämmen ein Rieseln von schwarzen und roten Punkten auf. Diese hatten nichts mit der derzeit regierenden Koalition zu tun (obwohl man zu gewissen Gedanken-Assoziationen versucht sein könnte), sondern wurde von einem konsultierten Hautarzt als Vertreter der Tiergattung Pediculus humanis capitis (deutsch: Gemeine Kopflaus) identifiziert.

Die Kopflaus war in Deutschland in signifikantem Umfang zum letzten Mal kurz nach dem 2. Weltkrieg  aktiv, als Wohnen auf engstem Raum (Wohnraumknappheit als Folge des Bombenkriegs), Flüchtlingsströme aus den deutschen Ostgebieten sowie verringerter Anreiz zur Hygiene (durch Stromknappheit bedingter Mangel an Warmwasser) dieser Art von unliebsamen Gästen günstige Umfeldbedingungen verschafften. Der Verfasser dieses Artikels kennt diese liebenswerten Tierchen noch aus eigener Anschauung aus den Jahren 1945 und 1946; seit dem letztgenannten Jahr – und bis in die jüngere Vergangenheit hinein – war die Kopflaus jedoch aus dem Erscheinungsbild Deutschlands (abgesehen vom alleruntersten Gesellschaftsrand) völlig verschwunden.

Nun ja: Ein Schelm, wer die derzeitige, sprunghafte “Renaissance der Kopflaus” in unserem Land in irgend einen Zusammenhang mit den ungebremst und unkontrolliert nach Deutschland flutenden Zuwanderungsströmen aus Weltteilen mit – drücken wir es schonend aus – prämodernem Sozialverhalten zu setzen versucht! In gleicher Weise, wie ausufernde Gewalt in islamischen Umfeldern “nichts mit dem Islam zu tun hat”, hat die Wiederauferstehung der Kopflaus in unserem Land selbstverständlich nichts mit Zuwanderung zu tun!

Abschließend noch eine “nette” Randglosse: Meine Nachbarin ist an ihrer Wirkungsstätte kein Einzelfall in Sachen Kopflausbefall und – dank der “Reiselust” von Pediculus humanis capitis – sind auch die Familienmitglieder (wo vorhanden) der in Mitleidenschaft gezogenen Lehrkräfte Nutznießer dieser Variante von “Bereicherung“. Auf zaghaftes Anfragen, ob die Möglichkeit bestünde, die (im Kumul mehrerer Familienangehöriger nicht ganz unerheblichen) Behandlungskosten vom Arbeitgeber, der Schulbehörde, erstattet zu bekommen, erging der lakonische Bescheid, dass hierfür “keine Etatmittel vorgesehen seien”. Ich nehme an, dass dies in der bekannten Maxime begründet ist, dass “nicht sein kann, was nicht sein darf.”

Quintessenz des Vorstehenden

 Der Bundesbürger kann sich darüber freuen, dass sein Gefühl, ihm würden durch die Zuwanderung “die Haare vom Kopf gefressen”, inzwischen um eine Nuance reicher geworden ist.

Quo usque tandem

P.S.: Es sei hinzugefügt, dass meine Nachbarin inzwischen AfD und ähnlichen Initiativen sehr wohlwollend gegenübersteht..

Foto: Autor

 

Wandere aus, solange es noch geht!
Finca Bayano in Panama.

.