5 Jahre gesetzlich legitimierte Genitalverstümmelung in Deutschland

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Die islamische Unsitte der  Sexualverstümmelung bei Mädchen und jungen Frauen hat längst auch Deutschland erreicht. Die Schreie der Mädchen bei dieser Prozedur sind entsetzlich. Dass weder Medien noch die Bundesregierung sich mit entsprechend scharfen Artikel oder Gesetzen dagegen wehren, sondern dieses Verbrechen stillschweigend als religiöse Sitte akzeptieren, ist ein weiteres Schwerverbrechen unseres politischen Establishments.

Von Michael Mannheimer


700.000 Kinder werden pro Jahr in islamischen Ländern sexuell verstümmelt.
Ein Drittel davon überlebt diese Prozedur nicht

Was sich da täglich – nahezu unbemerkt von der Weltöffentlichkeit – in islamischen Ländern abspielt, ist ein Genozid an Mädchen und junge  Frauen muslimischen Glaubens. „Infanto-Cid“ heißt der wissenschaftliche Ausdruck dazu .

Die Fakten: Laut UN werden 6.000 Mädchen und Kleinkinder in islamischen Ländern „beschnitten“. Tag um Tag. Dieser Ausdruck, der besonders gerne von Moslems verwendet wird, ist eine geradezu absurde Untertreibung des brutalen Geschehens. Er soll erinnern an die religiöse Beschneidung der Jungs, hat aber de facto damit nichts zu tun.

Denn das sexuelle Empfinden der Jungs bleibt im großen und ganzen intakt. Bei den Mädchen und junge Frauen wird es jedoch in aller Regel für immer zerstört. Besonders bei der sog. pharaonischen Beschneidung: Hier werden den Mädchen lebendigen Leibes und bei Bewusstsein sowohl die äußern als auch die inneren Schamlippen entfernt, dann wird die Klitoris mit einer Zange herausgezogen und abgeschnitten. Oftmals wird dann die Scheide zugenäht bis auf eine kleine Öffnung zum Urinieren.

233.000 Mädchen sterben Jahr um Jahr an dem islamischen Verbrechen der Sexualverstümmelung.

Gemacht wird das Ganze von sog. „Beschneiderinnen“, muslimischen Frauen, die im Laufe ihrer brutalen Geschäfts jedes Mitempfinden für ihre Opfer verloren haben.

Moslems streiten die Verantwortung des Islam für FGM ab.
Was eine reine Lüge ist

Der Witz daran: Von Moslems – aber auch von westlichen Menschenrechtlern und Pseudo-Intellektuellen – wird abgestritten, dass der Islam etwas damit zu tun habe. Diese Prozedur, so heißt es, sei eine präislamische Sitte, die sich eben bis heute erhalten habe.

Das ist ein erneutes Beispiel, wie eine Halbwahrheit den Blick auf die volle Wahrheit verschleiert.

Richtig ist: diese Sitte gab’s bereits vor dem Islam. Falsch ist, sie habe nichts mit dem Islam zu tun. Es gibt zahllose Fatwas, die die Beschneidung empfehlen, ja sogar vorschreiben. Zurück geht diese Vorschrift auf den Massenmörder Mohammed selbst. Nach diesem wird der Wert des Mädchens durch die „Beschneidung“ bemessen.

Beweise für die Legitimierung der Bescheidung durch den Islam

Die Sexualverstümmelung an moslemischen Frauen gewinnt erst durch einen Hadith über den Prophet Mohammed eine religiöse Dimension: Der Prophet „traf in Mekka eine Frau, die die Frauenbeschneidung praktizierte. Und ließ sie gewähren.“

Die wohl zentrale Aussage Mohammeds, die bis heute die Sexualverstümmelung in islamischen Ländern legitimiert, ist vermutlich die folgende:  sagt:

„Die Beschneidung von Mädchen bemisst den Wert des Mädchens.“

Wieder andere berufen sich auf die Worte des Propheten zur Frauenbeschneiderin Umm´Atiyya:

„Beschneide die Mädchen, aber übertreibe nicht, da diese Art der Beschneidung von den Ehemännern am meisten gewünscht ist und das Gesicht der Frau auf bestmögliche Art und Weise strahlen läßt.“

Ärzte, die den islamischen Standpunkt unterstützen, berufen sich bei der Mädchenbeschneidung auch auf diesen religiösen Kommentar. Dr. Ahmed Suleiman von der Universität in Kairo:

„Mädchenbeschneidung führt zu Sittsamkeit, Ehrgefühl und emotionalem Gleichgewicht.“

Dr. Muhammad Abu Leila, Experte des islamischen Rechts, Dozent für islamische Forschung and der Al-Azhar Universität und Dr. Ahmed Yousuf Suleiman, Dozent für islamisches Recht an der Universität in Kairo:

„Der Prophet Mohammed beteuerte diesen Brauch und wir haben ihn als Moslems tausend Jahre später geerbt. Der Prophet setzte einige menschliche und wissenschaftliche Bedingungen, damit die Beschneidung bei Frauen durchgeführt werden darf. Die Würde der Frau darf nicht angegriffen werden, damit der Ehemann nicht erschöpft ist, nachdem er Geschlechtsverkehr mit seiner Frau hatte.“

Dr. Ahmed Abd Al- Rahman, islamischer Schriftsteller:

„Wenn Mädchen nicht beschnitten werden, werden Verworfenheit und Prostitution verbreitet werden, wie es im Westen schon passiert ist als Ergebnis vom Ignorieren dieses normalen, menschlichen Bedürfnisses. Wollen wir so sein wie der Westen? Die Werbung gegen Mädchenbeschneidung , die in diesen Tagen im Fernsehen verbreitet wird, ist abzulehnen, da sie im Widerspruch zum islamischen Gesetz steht. … Ihre Absicht ist es, die muslimische Familie zu zerstören und die ägyptische Gesellschaft zu entwürdigen.“

Gegen die Behauptung, die islamische Unsitte der Sexualverstümmelung  habe nichts mit dem Islam zu tun, spricht aber auch, dass sich diese Sitte im Zuge der islamischen Ausbreitung in Länder festgesetzt hat, die diese Beschneidung zuvor nicht kannten: Pakistan, Afghanistan, Indonesien und zahlreiche islamisch geprägten afrikanischen Staaten führen diese grausame Prozedur fort.

Diese hat unmittelbar mit dem islamischen Superpatriachat zu tun. Ein moslemische Mann will sicher sein, dass seine Frau niemals zuvor einen anderen Mann hatte. Wenn er sie heiratet und ihre Scheide zugenäht sieht, ist das ein ganz guter Beweis. Diese zugenähte Scheide muss der Mann dann mit einem Messer öffnen. Eine unfassbar grausame Prozedur in der Hochzeitsnacht. Und: eine Frau, deren Klitoris entfernt wurde, besitzt kaum oder kein sexuelles Verlangen. Auch dies dient dem Anspruch des moslemischen Mannes nach einer zeitlebens nur von ihm berührten Frau. Denn eine Frau ohne sexuelles Verlangen geht nicht fremd.

Doch der ultimative Beweis, dass das Ganze unmittelbar mit dem Islam verbunden ist, ist ein sozioreligöser: Der Islam verstand und versteht es als totalitäre Politreligion, sämtliche Sitten und Bräuche, die nicht islamisch sind, sind in seinen Ländern auszurotten. Da werden präislamische Tempel und Gebäude niedergerissen oder gesprengt, Kirchen in die Luft gejagt, da darf kein Christ ein Kreuz tragen oder eine Bibel besitzen.

Und ausgerechnet beim Verbot der Prozedur der weiblichen Sexualverstümmelung soll der Islam versagt haben? Das ist Taqiya pur – oder ein Stück aus Märchen aus 1001 Nacht. Wie sagt doch Michael Muhammad Abduh Pfaff, Vorsitzender der Deutschen Muslim Liga:

“ Unser Glaube steht für Frieden und Toleranz, für den Schutz der Rechte der Frau…“

 

Seit nunmehr 5 Jahren legitimiert der Paragraf § 1631d des deutschen BGB in Deutschland die Genitalverstümmelung  an kleinen Jungen aus religiösen Gründen, so die offizielle Rechtfertigung. Dennoch ist Ärzten, Richtern und natürlich der interessierten Öffentlichkeit seit Jahren bewusst, dass hier aus vornehmlich kulturellen, wie traditionellen Gründen den Wünschen muslimischer Einwanderer in Deutschland entsprochen wurde.

Zweierlei Maß: Warum verschweigen die Massen Medien aber auch die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung das Unrecht das auch kleinen Jungen in Deutschland seit Jahren ganz legal angetan wird?

Die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW) fordert seit langem – ganz zu Recht – ein entschiedeneres Vorgehen gegen die Genitalverstümmelung bei jungen Frauen, lässt aber in ihrem jüngsten Aufruf unerwähnt, dass in Deutschland mit Zustimmung der regierenden Parteien, einschließlich der Grünen Opposition, bereits vor 5 Jahren extra ein Gesetz verabschiedet wurde, das die Genitalverstümmelung und damit die schwere Körperverletzung an kleinen Jungen aus religiösen, bzw. aus traditionellen und kulturellen Gründen legitimiert. Auf der Homepage der DSW erkärt DSW-Geschäftsführerin Renate Bähr: „Und auch in Ostafrika ist die Stiftung zur festen Größe geworden – durch ihre politische Arbeit und die zahlreichen Projekte, durch die Millionen Jugendliche nun ihre Potenziale nutzen können.“

Die Mädchen sind bei dem Eingriff meist noch nicht einmal 15 Jahre alt“, erkärt die Stiftung. „Es wird höchste Zeit, schärfer gegen diese grausame Praktik vorzugehen und Mädchen und Frauen vor unfassbarem Leid zu bewahren“, erklärt  Renate Bähr. Völlig richtig was Frau Bähr sich hier als Ziele der Stiftung wünscht. Umso unverständlicher, warum das Leiden und die schwere Körperverletzung von Jungen, also Kleinstkindern in Deutschland vor der Stiftung keinerlei Stimme erhält?

Die Verlogenheit der Bundesregierung ist grenzenlos

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) erwähnt zumindest die politische Arbeit der DSW auf ihrer Homepage. Wir können also davon ausgehen, dass das Ministerium selbstverständlich auch Fördergelder für die Stiftung bereithält. Das sich hier die politische Arbeit auch an dem Wohlwollen der Geldgeber orientiert, will ich hier nicht unterstellen, aber es liegt dennoch sehr nahe, sich vor diesem Gedankengang nicht zu verschließen. Darüberhinaus wäre es auch ein Skandal, wenn die Stiftung in ihrer Arbeit die weltweite Genitalverstümmelung anprangert, aber sich vor dem Leid tausender Kinder in Deutschland aufgrund der Abhängigkeit zu ihren Förderern, bewusst verschliesst.

Auch das etablierte Erziehungsmedium die FAZ erwähnt in einem aktuellen Beitrag über die grausamen Praktiken der Genitalverstümmelung an Mädchen in Deutschland mit keiner Silbe,  daß sowohl kleine Jungen wie selbstverständlich und das sogar mit Rückendeckung der deutschen Politik, körperliche und auch seelische Grausamkeiten erleiden müssen. Diese Jungen haben keine Lobby wie etwa Ralf Kleindiek,  der als Staatssekretär des Familienministerium die Verstümmelungspraktiken nur bei Frauen als schwere Menschenrechtsverletzung verurteilt

Die Beschneidung aus religiösen Gründen an Jungen ist in Deutschland seit nunmehr fünf Jahren per Gesetz erlaubt. Nach wie gibt es es aber weiterhin massive Kritik von Kinderärzten an dieser Entscheidung, die in den gesteuerten Massenmedien schon lange kein Gehör mehr finden :

Sie fordern ein Verbot von Genitalverstümmelung!

„Wir bezeichnen die religiöse Beschneidung guten Grundes als Kindesmisshandlung“.

Die Aussage von Dr. Brigitte Dietz könnte eindeutiger nicht sein. Auch wenn das Thema in den meisten Medien schon lange nicht mehr präsent ist: Für die stellvertretende Vorsitzende und Pressesprecherin der Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte in Bayern ist die Beschneidungsdebatte noch lange nicht beendet.

Ein Rückblick: Im Frühjahr 2012 hatte das Kölner Landgericht die Beschneidung eines Jungen aus religiösen Gründen als strafbare Körperverletzung gewertet. Sowohl im Islam als auch im Judentum ist es Tradition, die Penisvorhaut der Jungen zu entfernen – eine eindeutige Rechtslage gab es zu der Zeit in Deutschland aber nicht. Die Bundesregierung unter Vorsitz der selbst ermächtigten BUndeskanzlerin Angela Merkel hatte daraufhin nur wenige Monate später ein Gesetz verabschiedet, das die Beschneidung von Jungen aus rituellen Gründen erlaubt – unter der Voraussetzung, dass ein Mediziner oder ein Nicht-Mediziner, ein religiöser Beschneider den Eingriff durchführt.

Kinderärzte: Beschneidung nur aus medizinischen Gründen sinnvoll

„Eine Beschneidung von Jungen ist nur dann sinnvoll, wenn eine medizinische Indikation (Phimose) vorliegt – was äußerst selten vorkommt“, widerspricht Dr. Brigitte Dietz der Auffassung der Politik. Denn der scheinbar harmlose Eingriff birgt Risiken: Es kann zu Infektionen, Wundheilungsstörung, Harnröhrenverengung und Fisteln kommen. „Einige haben später auch psychische Probleme bis hin zu Erektionsproblemen und sexuellen Störungen sowie Minderwertigkeitskomplexe, da dieser Eingriff eine Verstümmelung darstellt, die ohne die Einwilligungsfähigkeit der Person stattgefunden hat“, berichtet die Expertin.

Nicht nur nach Auffassung von Ärzten haben auch Kinder ein Recht auf körperliche Unversehrtheit, das auch die Eltern nicht missachten dürfen. „Weder Tradition noch Religion dürfen dazu führen, dass an den Genitalien von minderjährigen nicht einwilligungsfähigen Mädchen oder Jungen ohne medizinische Indikation herumgeschnitten wird“, erklärt Dr. Wolfram Hartmann, Präsident des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte in Bezug auf die Debatte.

„Menschenrechtsverletzungen bleiben Menschenrechtsverletzungen, auch wenn sie aus rituellen Gründen begangen werden.“

Forderung nach einem Verbot der religiösen Beschneidung

Das Gesetz der Bundesregierung, das die rituelle Beschneidung von Kindern „in geregelte Bahnen lenken sollte“, so die offizielle Begründung der Bundesregierung, ist nach Ansicht des Berufsverbandes der Kinderärzte kläglich gescheitert. „Die Situation hat sich seit dem unsäglichen Gesetz vor fünf Jahren sogar verschlechtert“, klagt Dr. Brigitte Dietz.

„Demnach ist es ja gesetzlich erlaubt, sogar Säuglinge bis zum 6. Lebensmonat ohne Narkose und ohne Schmerzmittel von nicht ärztlichen Personen beschneiden zu lassen.“

Der Verband startete Aufklärungskampagnen für die Eltern, verteilte Broschüren für die Gesundheit des männlichen Geschlechtsteils, unter dem Motto „Die Vorhaut – kein Fehler der Natur“. Doch am Ende, so ist man sich einig, müsse eine neue gesetzliche Regelung her: ein Verbot. „Denn die Eltern, die diesen Eingriff vornehmen lassen, sind in ihrer religiösen Vorstellung so gefangen, dass vernünftige Argumente leider nicht ankommen und nicht gehört werden“, erklärt Dr. Brigitte Dietz.

„Es ist an der Zeit, dass das 2012 erlassene ‚Beschneidungsgesetz‘ novelliert wird“, forderen auch weiterhin der Vorsitzende Dr. Wolfram Hartmann. „Der Gesetzgeber muss dafür sorgen, dass rituelle Verstümmelungen uneingeschränkt weder an Mädchen, noch an Jungen vorgenommen werden dürfen.“

Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt. Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt.

Das Anrecht auf die körperliche Unversehrtheit ist ein Menschenrecht. Aber der Artikel 1 des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland gilt anscheinend nicht für alle Menschen!

Symbolfoto: Pixabay/ CC0 Public Domain

Quelle:

https://schluesselkindblog.wordpress.com/2017/02/07/5-jahre-gesetzlich-legitimierte-genitalverstuemmelung-in-deutschland/

https://michael-mannheimer.net

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