Trumps (fiktive) Rede vor dem Deutschen Bundestag

Foto: Gage Skidmore/ Flickr/ https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/
Sollte Trump nach all dem diplomatischen Porzellan, dass deutsche Politiker zerschlagen haben, nach all den Beleidigungen durch Journalisten in Talkshows, doch noch zum Staatsbesuch nach Deutschland kommen, bleibt zu hoffen, dass der Mann sich bis dahin seine offene Strafe bewahrt hat, um unseren Politikern mal richtig einen einzuschenken.
Von Thomas Heck
Ich habe einmal den Blick in die Zukunft gewagt, hier Trumps Rede:
„Sehr geehrter Herr Bundespräsident, sehr geehrter Herr Bundestagspräsident, liebe Angela Merkel, großartige Frau, my fellows Abgeordneten. Ich danke der Kanzlerin für die Einladung nach Deutschland, der ich gerne gefolgt bin. Ich liebe Deutschland und seine Menschen, eine großartiges Volk, nur geführt von einer beschissenen Regierung.
 
Ich habe mich im Vorfeld von der CIA und NSA informieren lassen, was über mich hier seit meiner Inauguration an Lügen und FakeNews verbreitet wurde. Ich werde dies sicher noch mit der Kanzlerin auswerten können. Eine Flut von Beleidigungen, Lügen, die teilweise gegen meine Frau und meinen Sohn gerichtet waren, die das nicht verdient haben. Wunderbare Menschen, ich liebe sie. Deutschlands Politiker haben dabei jeglichen Anstand und Grundsätze der Diplomatie vermissen lassen. Ich hatte stellenweise den Eindruck, die Entnazifizierung war bei Euch Jungs nicht recht erfolgreich. Aber, hey, hier geht es nur um Business.
 
Deutschland ist und bleibt ein geschätzter Partner. In Sachen Wirtschaft. Wir lieben deutsche Autos. Großartige Autos, hervorragende Qualität, laufen wie ein Nazi-Beetle, sogar heute. Und sofern diese deutschen Autos in den USA gefertigt werden, sind sie in amerikanischen Strassen gerne gesehen. Werden Sie in Mexiko produziert, werden wir die in meinem Dekret erwähnten Strafzölle von 30% erheben. Mercedes und BMW haben so wie Toyota bereits reagiert und in ihre Werke in den USA investiert und schaffen so 30.000 neue Jobs, wunderbare Firmen. Mit tollen Menschen und sehr guten Fahrzeugen. Bei Volkswagen warten wir noch ein bißchen ab, ob die begriffen haben, dass man den US-Konsumenten nicht so einfach bescheißen kann, wie den deutschen Autofahrer. Stimmt es, dass der Volkswagen-Kunde in Deutschland gegen VW klagen muss, um Schadenersatz für den Betrug von VW zu erhalten? Das wäre bei uns unmöglich, Sie sollten die Rolle des Verbrauchers in Deutschland stärken.
 
Deutschland ist ein geschätzter Partner im Bereich der Verteidigung und die USA werden natürlich ihrem ehemals stärksten Verbündeten niemals hängen lassen und ich versichere dem deutschen Volk, dass wir deutschen Soldaten in Afghanistan immer helfen würden, sollte diese in Bedrängnis geraten, weil der Deutsche Bundestag den Soldaten schwere Kampfunterstützung durch Artillerie, Luftwaffe und Kampfhubschrauber verweigert. Zu viele deutsche Soldaten fielen dieser Verweigerungspolitik zum Opfer, Opfer ihrer eigenen Regierung. Die Familien alleine gelassen von ihrer Regierung, von den Abgeordneten, vom eigenen Volk. Wir in den USA hatten auch solche Phasen. Doch das muss überwunden werden, wenn wir unsere Söhne in den Krieg schicken, müssen wir sie auch unterstützen und hinter ihnen stehen. Sollten Sie auch tun. Ihre Soldaten verdienen es.  Großartige Kämpfer mit viel Mut und Leidenschaft. Meine Soldaten kämpfen gerne mit ihnen. Ganz großartige Kameraden.
 
Dennoch haben sich die USA entschlossen, ihre Truppen nach Polen zu verlegen. Wir nutzen künftig nur noch unsere großes Hospital in Landstuhl und werden dort sogar noch Geld investieren und Arbeitsplätze schaffen. Aber unsere Truppen werden woanders gebraucht. Polen ist ein geschätzter Partnern mit einen hervorragenden Armee und einer freundlichen gesonnen Bevölkerung, so wie Deutschland das war, als es noch bedroht wurde. Aber heute muss Deutschland selbst für seine Sicherheit sorgen und muss selbst dafür Geld in die Hand nehmen. Und vielleicht schaffen Sie es dann, die eigentlich vereinbarten 2% des Bruttoinlandsprodukts für ihre Freiheit und Sicherheit auszugeben, Deutschland kommt da gerade auf 1,19%. Lächerlich für die Wirtschaftsleistung dieser großartigen Nation.
 
Wir haben unsere Grenze zu Mexiko mittlerweile gesichert. Die Zeit der illegalen Einwanderung ist vorbei. Die USA suchen sich die Zuwanderer genau aus. Dadurch wurden unsere Sozialsysteme massiv entlastet. Amerika ist immer noch ein Einwanderungsland, doch wir haben die Einwanderung wieder in unsere Hand genommen. Wir bestimmen Zahl der Einwanderer und deren Qualifikation und Eignung für den amerikanischen Binnenmarkt. Eine weitere Einwanderung in unsere Sozialsysteme konnte gestoppt werden. Währenddessen sind in Europa alle Dämme gebrochen. Die vermeintliche geschlossene Balkanroute steht für Flüchtlinge wieder offen, nachdem Deutschland auf Ungarn eingewirkt hatte und Präsident Orban entnervt die Grenzen geöffnet hatte. Frontex tritt mehr und mehr selbst als Schleuser für vermeintliche Flüchtlinge auf und rettet Menschen bereits in 500 Meter Entfernung vom Strand in Libyen. Die Zahl der Flüchtlinge nach Deutschland hat sich auf 1 Millionen Menschen pro Jahr eingependelt, Familiennachzug nicht mitgerechnet. Die Ausgaben für das Sozialsystem sprengt alle Grenzen. Ein Desaster, kein Wunder, dass die Bevölkerung zunehmend sich verweigert.  
 
Das gestörte Obamacare in de USA wurde erfolgreich abgeschafft und ersetzt durch ein Krankenversicherungssystem für alle, bezahlbar und effizient. Ganz im Gegensatz zu Deutschland, wo mittlerweile nahezu 300.000 Menschen, ehemalige Selbständige nicht mehr ihre Krankenversicherung bezahlen können. Der deutsche Krankenversicherte finanziert mittlerweile 3 Millionen Flüchtlinge und jedes Jahr kommen 1 Million Flüchtlinge hinzu. Familiennachzug nicht mitgerechnet. Erst heute erfahren die Bürger, dass sie seit Jahren die Krankenversicherung für Familienangehörige türkischer Mitbürger bezahlen. In der Türkei, nicht nur Ehefrau und Kinder, auch Geschwister und Eltern. Warum macht Ihr sowas?
 
Demnächst sind bei Ihnen im Land Bundestagswahlen und Sie entscheiden über Ihre Zukunft. Sie sind nicht zu beneiden, haben Sie doch die Wahl zwischen Pest und Cholera, die Wahl zwischen Ihrer Kanzlerin, die unbeirrbar an ihrem Flüchtlingskurs festhält, wider besseren Wissens, und einem Buchhändler, der es noch schlimmer machen würde. Deutschland, Ihr habt ein Problem und wir werden Euch nicht helfen können. Ihr müsst Euer Schicksal selbst in die Hand nehmen. Ich wünsche dem deutschen Volk dazu Kraft und viel Glück, Sie werden es brauchen. Gott segne dieses großartige Land und seine großartigen Menschen.“

Wandere aus, solange es noch geht!
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