Italiens Austritt aus dem Euro wird immer wahrscheinlicher

Von Mike Shedlock für www.MishTalk.com, übersetzt von Inselpresse

Die Analyse der politischen Situation in Italien zeigt, dass die Euroskeptiker kurz davor stehen, die Kontrolle im Land zu übernehmen.

Als einzige Zutat fehlt noch eine vorgezogene Parlamentswahl. Und diese wird heiss gehandelt.

Hier sind ein paar Ereignisse, die das Land an diesen Punkt führen werden:

  1. Der ehemalige Ministerpräsident Matteo Renzi trat im Dezember zurück, nachdem er ein Referendum haushoch verlor.
  2. Italiens Präsident Sergio Mattarella ernannte nach Renzis Rückzug Paolo Gentiloni zum neuen Ministerpräsidenten.
  3. Der Päsident sagte, er würde so lange keine Neuwahlen anordnen, bis die Sitzdifferenzen im Unterhaus des Parlaments gelöst sind.
  4. Dieser dritte Punkt ist inzwischen gelöst. Beide Häuser im Parlament sind wieder proportional zueinander aufgestellt.

Neuwahlen

  • Neuwahlen sind möglich, allerdings fänden die nächsten turnusgemässen Wahlen erst 2018 statt.
  • Matteo Renzi will im Juni Neuwahlen. Er trat zwar zurück, will aber wieder an die Macht. Renzi will Neuwahlen in diesem Jahr, weil ihn seine Partei, die PD, bei einem zu langen Zögern absetzen könnte.
  • Beppe Grillo will baldmöglichst Neuwahlen, weil er an den Sieg glaubt und weil der Forza Italia Anführer Silvio Berlusconi wegen seiner Verurteilung wegen Steuerbetrugs bis 2018 nicht als Ministerpräsident antreten darf.
  • Berlusconi lehnt vorgezogene Neuwahlen ab, allerdings ist der damit in der Minderheit.

Es liegt nun am Präsidenten, Neuwahlen einzuberufen und auf ihn wird seitens mindestens zweier Fraktionen Druck in diese Richtung ausgeübt…

Symbolfoto: Pixabay/ CC0 Public Domain

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