Dresdner Bus-Monument: Solidaritätsaktion für Terrormiliz?

Diesen Beitrag haben wir von „Einprozent“ übernommen und hoffen, dass die Recherchen nicht von Photoshop-Profis reingelegt wurden…

Drei aufgerichtete Schrott-Busse sind zum Symbol des Bürgerkrieges in Syrien geworden: Angeblich sollen syrische Zivilisten sie zum Schutz vor Scharfschützen der Regierung aufgestellt haben, um Leib und Leben der am Krieg Unbeteiligten zu retten.

Von Einprozent

In Dresden wurde gestern ein eigenwilliges „Kunstwerk“ bzw. „Monument“ des syrischen Künstlers Manaf Halbouni durch Oberbürgermeister Dirk Hilbert eingeweiht, das den aufgerichteten syrischen Bussen direkt nachempfunden ist. Halbounis Werk steht nun seit einigen Stunden senkrecht aufgerichtet vor der im Feuersturm (13./14. Februar 1945) zerstörten Frauenkirche auf dem Dresdner Neumarkt und soll an die Opfer des syrischen Bürgerkrieges erinnern – und gleichzeitig Mahnung für die Lebenden sein. Die Einweihung des „Monuments“ wurde von lautstarken Protesten PEGIDA-naher Bürger begleitet. Nicht zu Unrecht, wie sich nun zeigt.

Denn „Ein Prozent“ enthüllt nach eigenen Recherchen eine Ungeheuerlichkeit: Auf den Bussen in Ost-Aleppo wehte die alte Fahne der dschihadistischen Terrormiliz Ahrar al-Scham!

Eine seriöse Fotografie dient als Quelle. Ahrar al-Scham war 2013 für das Massaker in der Provinz Latakia mit 190 Toten verantwortlich und ist verbündet mit der radikal-salafistischen Nusra-Front. Ebenso wie zahlreiche andere dschihadistische Gruppen kämpft Ahrar al-Scham u.a. für die allumfassende Einführung der Scharia und gegen jegliche säkulare Strömungen in Syrien.

Ein weiterer Verbündeter der Ahrar al-Scham ist die ebenfalls islamistische Terrormiliz Harakat Nour al-Din al-Zenki. Terroristen der al-Zenki nahmen Mitte Juli 2016 den zwölfjährigen Jungen Abdullah Issa als „Kriegsgefangenen“ fest, schnitten ihm die Kehle durch, enthaupteten ihn und benutzten ein Video der Gräueltaten für ihre Propaganda. Das Video ging um die Welt.

Die Fotografie der drei aufgerichteten Busse in Syrien stammt von dem syrischen Reuters-Fotojournalisten Ammar Abdullah. Es ist somit äußerst unwahrscheinlich, daß es sich um eine Fälschung handelt.

>>> Hier geht es zum Original-Bild: Syrian Bus Stop (Link). <<<

Steht auf dem Dresdner Neumarkt somit ein „Kunstwerk“, das – gewollt oder ungewollt – einer dschihadistischen Terrormiliz huldigt? Wie wird Oberbürgermeister Hilbert reagieren?

Wir werden morgen ausführlich berichten.

 

 

 

 

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