Griechenland: „Warmduscher“ treten in Hungerstreik

In Griechenland wartende Migranten sind aus Protest in den Hungerstreit getreten, weil die Bedingungen in den Flüchtlingslagern „sehr schlecht“ sind. Von Nick Gutteridge in Brüssel für www.Express.co.uk, übersetzt von Inselpresse
Asylbewerber wiesen auf das „schlechte Essen“ hin, sowie die Tatsache, dass sie kalt duschen müssen und kein Zugang zu Waschmitteln haben als Grund für ihre Demonstration.

Die Flüchtlinge auf den griechischen Inseln und auf dem verlassenen Olympiakomplex in Athen haben daher gestern mit ihrem Protest begonnen.

Laut EU Angaben sitzen etwa 60.000 Migranten und Flüchtlinge in Griechenland fest, von denen die meisten weiter nach Deutschland wollen.

Es ist nicht das erste Mal, dass Neuankömmlinge in Europa Hungerstreiks nutzten, um zu bekommen was sie wollen, wobei viele frustriert darüber sind, wie mit ihnen umgegangen wird.

Der iranische Migrant Hessam Ghafelpor ist einer jener, die sich weigern zu essen. Er befindet sich in einem Lager auf der Insel Samos, dem Hauptzugangspunkt für Flüchtlinge aus Richtung Türkei. Der 23 jährige sagte zu EUobserver:

„Das Essen ist schlecht und wir haben kein warmes Wasser zum duschen. Seit kurzem gibt es auch einen Mangel an Hygieneartikeln – Toilettenpapier, Schampoo, Waschpulver, etc.

Die Bedingungen hier im Lager, in dem etwa 100 Personen untergebracht sind, sind ’sehr schlecht‘.

Ich kann nicht alle zählen, weil es eine Menge Probleme hier gibt.“

Hilfsarbeiter beschwerten sich darüber, dass die Migranten in den schmutzigen Lagern in schlecht isolierten Sommerzelten untergebracht werden und das trotz Nachttemperaturen von nur 8°C an einigen Orten…

Weiterlesen: http://1nselpresse.blogspot.de/2017/02/migranten-in-griechenland-sind-im.html

Symbolfoto: Pixabay/ CC0 Public Domain

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