Da weint der deutsche Obdachlose: In Neuss entsteht eine 32 Millionen teure Luxusherberge für „Flüchtlinge“

Leider dürfen wir das Foto ja nicht bringen, das „RP-Online“ heute den staunenden Lesern präsentiert. Es zeigt „Unterbringungseinrichtungen“, nach dem sich auch jeder hart arbeitende Familienvater sehnt, die er aber garantiert nicht bezahlen kann. 32 Millionen Euro kostet die Anlage und sie bietet all den Komfort, nach denen sich die armen Menschen dieser Welt so sehnen und der sie so magnetisch nach Deutschland zieht:

…Die ZUE, die über eine Gesamtnutzfläche von rund 12.000 Quadratmeter verfügt, bietet Asylsuchenden in acht Wohnmodulen, die durch Gemeinschaftsgebäude ergänzt werden, kurzfristig Unterkunft. Der Charakter der Anlage soll einer kleinen Dorfgemeinschaft entsprechen…

…“Die Flüchtlinge sollen auch körperlich und seelisch auf eine längerfristige Unterbringung vorbereitet werden“, erklärt Schmale. Dieses erste Ankommen soll für die Asylsuchenden durch eine „wohlwollende Atmosphäre“ so positiv wie möglich gestaltet werden, sagt der Architekt…

„Wo viele Kulturen aufeinandertreffen, die teils traumatische Erlebnisse zu verarbeiten haben, gilt es, bis ins Detail zu planen. So wurde etwa bei der Farbgebung auf knallrote Farbe verzichtet, um Assoziationen zu Blut zu vermeiden. In der integrierten Sanitätsstation sind nicht nur Behandlungen mit Dolmetscher möglich. Auch gewissen Schamanforderungen (zum Beispiel ein spezieller Sichtschutz) werde Rechnung getragen. Bei der Umsetzung galt es, einen Spagat zwischen Offenheit und Rückzugsmöglichkeiten zu schaffen. Im Kopfgebäude sind der Speisesaal sowie Räume für Verwaltung, Betreuung und zur medizinischen Versorgung vorgesehen. Kleine Nebenwege verknüpfen das Areal in alle Richtungen, auch zwischen den Häusern. Sie sind flankiert von Spielstationen und unterschiedlichen Angeboten für Jung und Alt.“

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/neuss/blick-ins-neue-heim-fuer-1000-fluechtlinge-aid-1.6588954

Was für traumatische Erlebnisse hier die jungen Männer aus der Wüste zu verarbeiten haben, wird uns natürlich nicht erzählt.

Aber die vielen Obdachlosen in Deutschland sollten nicht neidisch werden. Ihnen bleibt bei diesem frischen Wetter immerhin noch die Parkbank.

Symbolfoto: Pixabay/ CC0 Public Domain

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