Wie verlogen die Medien hetzen und manipulieren

Medienkritik (Foto: Collage)

Die wüsten Hetzereien in Politik und Medien gegen den neuen US-Präsidenten Donald Trump gehen weiter. Ich weiß nicht, wohin die Dinge mit ihm wirklich gehen werden. Das wird die Zukunft zeigen. Aber selbst wenn Donald Trump so unsagbar böse sein sollte, wie unsere Politiker und Medien weithin tun, so gehört doch Wahrhaftigkeit unaufgebbar zu einer Berichterstattung, die diesen Namen verdient. Im anderen Falle ist sie nämlich nicht mehr „Berichterstattung“, sondern Manipulation und Täuschung.

Von Pastor Jakob Tscharntke

Ein Paradebeispiel dieser Täuschung lieferten unsere Medien über den angeblich ersten Militäreinsatz von Donald Trump. Da wir mit solchen Manipulationen und Täuschungen auf allen Ebenen rechnen müssen, lohnt es sich, sie etwas genauer unter die Lupe zu nehmen.

Die vielleicht beliebteste Methode ist eine total verzerrte Überschrift, die eine völlig andere Botschaft vermittelt als die Angaben, die dem Bericht selbst dann zu entnehmen sind. Diese Strategie beobachte ich seit Jahren in zunehmendem Maße. Sie ist offenbar sehr erfolgversprechend. Viele überfliegen nämlich nur die Überschriften. Bei dieser Personengruppe kommt die beabsichtigte Botschaft voll an, egal wie falsch und niederträchtig verlogen sie auch sein mag. Aber selbst diejenigen, welche den Text ganz lesen, sind durch die Überschrift schon manipuliert und werden mit hoher Wahrscheinlichkeit den Text genau durch die Brille lesen, welche ihnen durch die Überschrift aufgesetzt wurde. Wie massiv eine derartige Manipulation wirkt, zeigte mir dieser Tage die Reaktion eines ehemaligen Zeitsoldaten: Er war völlig empört, wie dumm Donald Trump gewesen sei, daß er in einer Vollmondnacht einen solchen Einsatz befehligte! Was war hier passiert? Die Hetzparolen hatten diesen Leser so beeinflußt, daß Trump offenbar alles falsch gemacht haben muß, was man nur falsch machen konnte. Deshalb las er, obwohl es im Text selbst völlig richtig stand, Vollmondnacht statt Neumondnacht! Ich werfe ihm das nicht vor. Es ist die Macht der Manipulation, die so wirkt. Und diese Manipulation ist heute nahezu allgegenwärtig. Damit sie den absoluten Monopolanspruch durchsetzen kann, wird nun ein Kampf gegen „Fake News“ angezettelt, denn der verdummte Bürger hat gefälligst die „Fake News“ der Lügenpresse zu glauben und sollte keinesfalls die Möglichkeit behalten, sich über alternative Internetmeldungen unabhängig von Lügenmedien und politischer Korrektheit eine eigene Meinung zu bilden.

Erste Empfehlung: Glaubt niemals der Überschrift!

Im konkreten Falle lautete sie im Bericht von t-online „Trumps erster Militäreinsatz geht schief“.

Damit wird erstens in offenbar völlig falscher Weise dem Leser suggeriert, dieser Militäreinsatz sei von Trump geplant und gewollt gewesen. Dieser Eindruck wird durch weitere Aussagen im Text verstärkt.

Zweitens wird der Eindruck erweckt, als sei dieser Einsatz ein völliger Fehlschlag ohne greifbare Erfolge gewesen.

Bleiben wir in der weiteren Analyse genau bei dem, was der t-online-Text selbst als konkrete Angaben dazu macht und überprüfen, wieweit sie mit der Überschrift übereinstimmen.

Zunächst wird die Schuld von Trump dadurch drastisch verstärkt, daß erzählt wird: Militärs werfen dem Präsidenten vor, er habe die Mission vorschnell angeordnet. Man sieht förmlich den ungeduldig im Oval Office mit der Faust auf den Tisch schlagenden Donald Trump, der seinen Militärs gegenüber einen völlig unvorbereiteten Militäreinsatz gegen deren höchste Bedenken befiehlt und durchsetzt. Kurz darauf bekommen wir aber Hinweise, die ein total gegensätzliches Bild zeichnen. Wir lesen: „Die Vorbereitungen für die Mission hatten bereits unter seinem Vorgänger Barack Obama begonnen. Das Pentagon hatte jedoch davon abgeraten, den Angriff noch in dessen Amtszeit durchzuführen – eben weil man auf eine Neumondnacht warten wollte.

Es war also genau genommen gar nicht „Trumps Militäreinsatz“, sondern Obamas Militäreinsatz! Und er war dieser Aussage zufolge aus einem einzigen Grund nicht mehr zu Obamas Zeit durchgeführt worden, weil nach Abschluß der Vorbereitungen keine Neumondnacht mehr in die Amtszeit Obamas fiel. Es schien aber schon zur Amtszeit Obamas festzustehen, daß der Einsatz bei der nächsten Neumondnacht stattfinden sollte! So muß man es diesen Angaben entnehmen. Und so ist es das exakte Gegenteil dessen, was der „Bericht“ ansonsten als Botschaft vermitteln will.

Daß nun „drei ranghohe Mitarbeiter des US-Militärs“ behaupten, Trump habe vorschnell gehandelt, kann einfach darauf zurückzuführen sein, daß es Obamaanhänger sind, die Trump eine reinwürgen wollen. Wir wissen es nicht. Aber es wäre eine naheliegende Vermutung. Die vorherige Aussage, daß man schon zu Obamas Amtszeit nur auf die nächste Neumondnacht gewartet hätte, setzt voraus, daß die Vorbereitungen für den Einsatz im Grundsatz abgeschlossen waren.

In einem Nebensatz wird dann erwähnt: „wussten die Qaida-Kämpfer schon von dem bevorstehenden Angriff.“ Dieser ungeheuren Aussage wird nicht weiter nachgegangen. Sie hätte den verhassten Trump ja entlasten können. Denn woher und wieso wussten die Qaida-Terroristen Bescheid? Da muß es offensichtlich einen Verräter auf Seiten der USA oder der Vereinigten Arabischen Emirate gegeben haben! Daß alle weiteren Schwierigkeiten und unerwarteten  Widerstände wohl vor allem diesem Verrat zuzuschreiben gewesen sein dürften, liegt nahe. Denn statt einen überraschten Gegner mehr oder weniger widerstandslos zu überrollen liefen die Angreifer in umfassend vorbereitetes feindliches Feuer.

In diesem Feuer kam von den mehreren Dutzend Elitesoldaten aus den USA (Navy Seals) und den Vereinigten Arabischen Emiraten ein Unteroffizier der Navy Seals um und drei weitere wurden verletzt. Das ist sicher traurig und wäre wohl zu vermeiden gewesen, wenn der Einsatz nicht vorher schon verraten worden wäre.

Sehr aufschlußreich ist der nächste Satz, der eine viel bessere und wahrhaftigere Schlagzeile hätte abgeben können: „Nach Angaben von US-Militärs feuerten die Qaida-Kämpfer unter anderem aus einer Krankenstation, einer Schule und einer Moschee auf die Soldaten“. Eine wahrhaftige Überschrift hätte demnach lauten können: „Al-Qaida-Terroristen verbarrikadieren sich in Krankenstation, Schule und Moschee“. Damit wäre ein echter Skandal in den Focus gerückt. Stattdessen wird die menschenverachtende Brutalität des Islam so nebenbei erwähnt, natürlich ohne darauf weiter einzugehen. Bejammert und Trump zum Vorwurf gemacht werden stattdessen die zivilen Opfer. Diese verlogene Bande von Heuchlern und Manipulateuren soll uns doch bitte mal erklären, wie man einen Feind ohne zivile Opfer bekämpfen kann, der sich in Krankenstationen, Schulen und Moscheen verschanzt und Zivilisten aller Art und insbesondere Kinder regelmäßig als zivile Schutzschilde mißbraucht. Wer trägt denn da bitteschön die Verantwortung für die zivilen Opfer?! Aber anstatt auf diese zutiefst satanische Fratze des Islam hinzuweisen, die wir bei islamischen Terroristen in großer Regelmäßigkeit zu sehen bekommen, hetzt man lieber gegen Donald Trump!

Wohl weniger aufgrund einer vorschnellen Entscheidung von Donald Trump, sondern aufgrund von Verrat, liefen die Truppen in vorbereitete Stellungen. Und möglicherweise war auch aufgrund des Verrats der Al-Qaida-Stütztpunkt überraschenderweise vermint, worüber die Angreifer dem Bericht zufolge keine Kenntnis hatten.

War der Einsatz deshalb ein totaler Fehlschlag, wie die Überschrift suggeriert? Wenn man die weiteren Aussagen des Berichts selbst liest, mitnichten! Denn wir lesen weiter: „14 Terroristen wurden nach Angaben der US-Regierung bei dem Einsatz getötet, unter ihnen Abdulrauf al-Dhahab, einer der Anführer von al-Qaida im Jemen.“ Weiter lesen wir, es wurde „eine unglaubliche Menge an Geheimdienstinformationen gesammelt, die potenzielle Attacken auf amerikanischem Boden verhindern werden„. Die Rede ist unter anderem von mehreren Computerfestplatten mit Daten zu al-Qaida.

Wieweit diese Ergebnisse hinter den geplanten Zielen zurückblieben oder ob der Einsatz möglicherweise trotz des Todesopfers vom Ergebnis her ein voller Erfolg war, das wird erwartungsgemäß nicht erwähnt. Das hat den Leser ja auch nicht zu interessieren. Für den Leser ist nur wichtig zu wissen: „Trumps erster Militäreinsatz ging schief“. Damit der Leser weiter vergewissert ist, was für ein großmäuliger Versager der neue US-Präsident doch ist.

Mit diesen Gedanken will ich kein Loblied auf Donald Trump anstimmen. Was seine Politik wert ist, das wird die Zukunft erst noch zeigen müssen.

Wir müssen aber mit allerhöchster Sorgfalt darauf achten, daß wir uns von den Manipulateuren und Lügnern in Politik, Medien und Kirchen nicht für dumm verkaufen lassen! Ihre Zahl ist groß und die Macht der Verführung ebenfalls.

Quelle:

http://www.t-online.de/nachrichten/ausland/krisen/id_80258490/us-armee-uebt-kritik-trumps-erster-militaereinsatz-geht-schief.html

Wandere aus, solange es noch geht!
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