Dänemark: Keine Sonderbehandlung mehr für muslimische Frauen

Symbolfoto: PROcabellmon/ Flickr/ https://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/
(Symbolfoto: PROcabellmon/ Flickr/ https://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/)

Im dänischen Aarhus brechen harte Zeiten für schwimmfreudige muslimische Frauen an. Die Behörden beschlossen, die geschlechtergetrennten Badezeiten wieder abzuschaffen.

„Männer und Frauen zu trennen hat in Dänemark keinen Platz. Kinder und Erwachsene müssen lernen, dass es vollkommen natürlich ist zusammen zu schwimmen, unabhängig von religiösen Überzeugungen,“ so die Vertreter des Gemeinderats.

Das dänische Institut für Menschenrechte hat Protest eingelegt: „ Damit nimmt man muslimischen Frauen die Möglichkeit schwimmen zu gehen und an dem gesellschaftlichen Leben teilzunehmen,“ erklärt Maria Ventegodt.

Die Frauenbadestunden in dem Schwimmbad in Aarhus waren hauptsächlich von den dort lebenden muslimischen Frauen genutzt worden.

Im Nachbarland Schweden unterwirft sich wegen der stetig wachsenden Zahl von Muslimen im Land, ein Großteil der Schwimmbädern inzwischen der islamischen Geschlechtertrennung und bietet extra Badezeiten für Frauen an.

Die schwedische Antidiskriminierungsstelle untersucht nun, ob diese gelebte Schariaregel gegen das Gleichheitsgesetz verstößt und Männer benachteiligt.

Symbolfoto: PROcabellmon/ Flickr/ https://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/

http://www.dailymail.co.uk/news/article-4184638/Women-swimming-sessions-banned-Denmark.html#ixzz4Xmr7Ej2y

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