Erdogan zu Merkel: „Islam bedeutet Frieden“

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Wächter über die deutsche Demokratie: "Großmaul" Erdogan (Foto: Collage)

Das gestrige Treffen in Ankara zwischen Erdogan und Merkel war schon rein optisch wieder einmal eine Zurschaustellung des nationalistischen Größenwahns vom Imperator des Bosporus: Zwei große türkische Fahnen im Hintergrund und nur eine winzige deutsche am Tisch. Dass dies Merkel nicht stört, ist kein Wunder. Wer wie sie die deutsche Fahne angewidert von einer Bühne entfernt, hat ohnehin ein gestörtes Verhältnis zum gesunden deutschen Patriotismus. Zur äußerlichen Demütigung der deutschen Kanzlerin kam bei ihrem Treffen mit dem Islamfaschisten auch noch eine inhaltliche. Als sie von der Bekämpfung des „islamistischen“ Terrors sprach, fuhr ihr Erdogan über den Mund. So etwas gäbe es nicht und der Islam sei eine Religion des „Friedens“.

Von Michael Stürzenberger

Welt/n24 bezeichnet diesen Vorfall als „verbale Ohrfeige für Kanzlerin Merkel“:

Und so kam es zum Schlagabtausch auf offener Bühne, als Merkel vom „islamistischen Terror“ des IS sprach, den es gemeinsam zu bekämpfen gelte. Gemeinsam war da gar nichts mehr, als Erdogan sofort konterte, es gebe keinen islamistischen Terror, der Islam sei eine Religion des Friedens und er verbitte sich solche Ausdrücke.

Unfassbar, dass so eine dreiste Lüge unwidersprochen auf einer internationalen politischen Bühne geäußert wird. Islam bedeutet keinesfalls „Frieden“, sondern „Unterwerfung, völlige Hingabe“, und zwar unter den Willen Allahs. „Salam“ ist das arabische Wort für Frieden. Immerhin versuchte Merkel in Ankara vorsichtig, gegenüber Erdogan ihre eigentlich noch hochgradig politisch korrekte Formulierung zu verteidigen:

Da war sie, die Ohrfeige für Merkel vor dem Wahlvolk. Erdogan warf ihr vor, sie verletze mit ihrer Wortwahl alle Moslems. Sie versuchte Erdogan über den Unterschied zwischen „islamisch“ und „islamistisch“ aufzuklären (letzteres ist ein Islam mit politischem Machtanspruch).

Aber es wirkte kraftlos, verglichen mit Erdogans sultanischer Sentenz, und seine Wähler werden wohl nur verstanden haben, dass er den Islam machtvoll gegen die Ungläubige verteidigte und sie auf ihren Platz verwies.

Wie tief Merkel mit ihrer Aussage über den „islamistischen Terror“ ins türkisch-islamische Wespennest stieß, zeigt die Hannoversche Allgemeine auf:

Auf den Online-Portalen sämtlicher türkischer Medien war der sprachliche Fauxpas Merkels das Aufregertqhema am Rande des Staatsbesuchs: „Terror und Islam, das schließt sich aus“, wird Erdogan etwa auf hurriyet.com.tr zitiert. Auch die türkische Tageszeitung „sabah“, eine der auflagenstärksten des Landes, stürzte sich auf das Thema, titelte: „Feinkorrektur an Merkel“ und zitiert Erdogan: „In dem Moment als sie ’islamistischer Terror’ sagte, musste ich das sofort korrigieren.“ In die gleiche Kerbe schlägt auch das Massenblatt „Milliyet“, titelt ebenfalls mit einem Zitat des Staatspräsidenten: „Der Ausdruck islamistischer Terror kann so nicht hingenommen werden.“

Der „sprachliche Fauxpas“ ist allerdings anders gelagert, als es die Hannoversche meint. Man muss sich einmal vorstellen, was los wäre, wenn ein faktisch informierter Bundeskanzler mit Rückgrat die Wahrheit aussprechen würde: Dass es eigentlich der „islamische“ Terror ist, der die Welt seit 1400 Jahren tyrannisiert und aus dem Zentrum der islamischen Ideologie kommt, dem Koran. Neben dutzenden Tötungsbefehlen fordern dort zahlreiche Verse, „Schrecken“, also Terror, in die Herzen der Ungläubigen zu werfen:

„Wir werden in die Herzen derjenigen, die ungläubig sind, Schrecken einjagen dafür, daß sie Allah andere Götter beigesellt haben, wozu Er keine Ermächtigung offenbart hat. Ihr Zufluchtsort wird das Höllenfeuer sein – ein schlimmer Aufenthaltsort für die Ungerechten! (Sure 3, Vers 151)

„Ich werde in die Herzen derer, die ungläubig sind, Schrecken einjagen. So schlagt ihnen auf die Nacken und schlagt von ihnen jeden Finger!“ (Sure 8, Vers 12)

„So rüstet wider sie, was ihr vermögt an Kräften und Rossehaufen, damit in Schrecken zu setzen Allahs Feind und euern Feind und andre außer ihnen, die ihr nicht kennt. Allah aber kennt sie.“ (Sure 8, Vers 60)

„Und Er veranlasste diejenigen vom Volke der Schrift, die ihnen halfen, von ihren Kastellen herabzusteigen, und warf Schrecken in ihre Herzen. Einen Teil erschlugt ihr und einen Teil nahmt ihr gefangen.“ (Sure 33, Vers 26)

„Er ist es, welcher die Ungläubigen vom Volk der Schrift aus ihren Wohnungen zu der ersten Auswanderung trieb. Ihr glaubtet es nicht, dass sie hinausziehen würden, und sie glaubten, dass ihre Burgen sie vor Allah schützen würden. Da aber kam Allah zu ihnen, von wannen sie es nicht vermuteten, und warf Schrecken in ihre Herzen. Sie verwüsteten ihre Häuser mit ihren eigenen Händen und den Händen der Gläubigen. Darum nehmt es zum Exempel, ihr Leute von Einsicht! (Sure 59, Vers 2)

Der perfekte Mensch und das vollkommene Vorbild für alle Moslems, der Propheten Mohammed, hat klare Anordnungen hinterlassen, nach denen sich Moslems zu richten haben. In den Hadithen ist festgehalten:

„Der Prophet Allahs sagte: „Ich wurde ausgesandt mit den knappsten Worten welche die weitreichendste Botschaft enthalten und ich wurde siegreich gemacht durch Schrecken. die ich in die Herzen der Feinde werfe. Während ich schlief, wurden die Schätze der Welt zu mir gebracht und mir in die Hände gelegt.“ (Bukhari V4 B52 N220, berichtet von Abu Huraira)

Selbst der Obergrüne Cem Özdemir kann es nicht mehr hören, dass der Terror mit dem Islam nichts zu tun habe:

Der türkischstämmige Berliner Schriftsteller Zafer Senocak brachte die Fakten bereits 2007 in der Welt auf den Punkt:

„Der Terror kommt aus dem Herzen des Islam, er kommt direkt aus dem Koran.“

Erdogan ist ein hinterlistiger Täuscher, denn er hat selber noch im Jahre 1998, als er die Scharia und den fundamentalen Islam in der Türkei offen an die Macht zu bringen versuchte, im Wahlkampf den kriegerischen und demokratiefeindlichen Charakter des Islams offen dargestellt:

„Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten.“

Dafür wurde er in der damals durch den Islamgegner Atatürk noch modern und halbwegs laizistisch geprägten Türkei zu zehn Monaten Gefängnisstrafe verurteilt. Das ist aber lange her und mittlerweile bewegt sich die Türkei mit Volldampf in Richtung islamischfaschistische Diktatur. Mit einem Präsidenten Erdogan, dessen Vorbild in vieler Hinsicht Hitlerdeutschland ist und der bald unumschränkter totalitärer Herrscher ist, was ihm auch von deutschen Nationalsozialisten Bewunderung einbringt. So schrieb der Hitlerverehrer Karl Richter am 7. August des vergangenen Jahres auf facebook (Hervorhebungen durch PI):

„Türkei wie Nazideutschland 1933“ – na und?

Der FDP-Chef ist ein seltener Einfaltspinsel: Ja, natürlich gibt es Parallelen zwischen den Ereignissen in der Türkei und in Deutschland nach 1933. Der gemeinsame Nenner heißt Wiederherstellung der nationalen Souveränität – etwas, womit ein BRD-Zwerg wie Lindner natürlich nichts anfangen kann.

Tatsächlich ist der türkische Präsident Erdogan, der wegen seiner Rußlandannäherung vor ein paar Wochen um ein Haar von seinen amerikanischen Freunden weggeputscht und womöglich ermordet worden wäre, gut beraten, jetzt reinen Tisch zu machen und das CIA-Geschwür, das den türkischen Staat wie ein Krebsgeschwür durchwuchert, auf allen Ebenen zu entfernen.

Westliche Spatzenhirne und Gutmenschen tun im übrigen auch sonst gut daran, die Kritik an Erdogan herunterzuschrauben. Ein Staatschef, der kompromißlos nationale Interessen durchsetzt, ist grundsätzlich erst einmal etwas Gutes. Westliche „Demokraten“ haben das Leitbild der „offenen Gesellschaft“ so verinnerlicht, daß es das Denken bei ihnen ersetzt. Tatsache ist aber, daß die westliche Demokratie nun einmal dasjenige Staatsmodell ist, das der beliebigen Einmischung von außen beste Voraussetzungen schafft.

Wer die Inhaftierung demokratischer Gegner und die Schließung kritischer Medienhäuser befürwortet, hat ein gestörtes Verhältnis zur Demokratie und träumt wohl von einer erneuten Machtergreifung. Islamfaschismus und Nationalsozialismus sind zwei brandgefährliche totalitäre Ideologien, die sich in vielen Punkten sehr ähnlich sind. Dies zu erkennen und aufzuzeigen, ist ein wesentlicher Bestandteil der Aufklärung über den Islam.

 

 

Es gibt auch heute noch Menschen, die den Nationalsozialismus grundsätzlich als etwas Gutes ansehen und massive Probleme mit einer differenzierten Geschichtsbetrachtung sowie mit der Solidarität zu Israel haben. Dies wird als „Israelconnection“ dargestellt und ist mit den üblichen wirren antijüdischen Verschwörungstheorien garniert. Damit kritisieren diese Extremisten nicht nur Geert Wilders und mich, sondern auch Donald Trump, Heinz-Christian Strache, Filip deWinter, die Schwedendemokraten, weite Teile der AfD und all jene konservativen Kräfte, die erkannt haben, dass Israel der gleichen Bedrohung gegenübersteht wie wir.

Wenn dieses giftige ideologische Gedankengut nicht aus deren Köpfen verschwindet und sie sich unter die Reihen der patriotisch-bürgerlich-demokratisch-konservativen Widerstandsbewegung mischen, stellen sie dort eine enorme Bedrohung für deren politische Glaubwürdigkeit und Reputation dar. Nationalsozialisten, Hitlerverehrer, NPD, III. Weg und Die Rechte sollten sauber getrennt ihr Ding durchziehen. Leider ist das nicht überall so.

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http://www.pi-news.net/2017/02/erdogan-zu-merkel-islam-bedeutet-frieden/

Wandere aus, solange es noch geht!
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