Macht die „Welt“ PR für den IS?

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Die Welt - Medienkritik (Foto: Collage)

Von Thomas Böhm

Den islamischen Terror gab es bekanntlich schon lange vor der Ära Trump und natürlich nicht nur in Amerika. Er wird auch wenn Trump nicht mehr im Amt ist, die Welt in Angst und Schrecken versetzen – garantiert.

Besonders in Deutschland, das dank Angela Merkel für alle und jeden die Türen geöffnet hat, haben sich innerhalb kürzester Zeit jede Menge Islamterroristen einnisten können. Die Meldungen von gestern belegen diese These:

Massiver Schlag gegen die Terrorszene im Herzen von Deutschland! Ab 4 Uhr liefen in ganz Hessen Razzien gegen die militante Islamistenszene. Ein dringend tatverdächtiger Tunesier (36) wurde festgenommen!…

http://www.bild.de/regional/frankfurt/isis-terroristen/eilmeldung-hessen-50055910.bild.html

Die Bonner Polizei hat in Burgthann bei Nürnberg den Terrorverdächtigen Pascal O. (31) festgenommen.

Der Mann soll von Dezember 2013 bis Januar 2014 in Syrien Mitglied der radikalislamischen Terrormiliz „Junud al-Sham“ (Soldaten Syriens) gewesen sein, wie die Düsseldorfer Generalstaatsanwaltschaft am Mittwoch mitteilte…

http://www.bild.de/regional/muenchen/news/festnahme-nuernberg-50065094.bild.html

Die als Islamistentreffpunkt bekannte Berliner Fussilet-Moschee rückt nach einer Razzia ins Zentrum: Einer der drei Verhafteten war ein Verantwortlicher der Moschee, die anderen gehörten zu deren Umfeld. Sie sind der Vorbereitung einer Terrortat verdächtig…

http://www.rbb-online.de/politik/beitrag/2017/01/drei-terrorverdaechtige-in-berlin-verhaftet.html

Wohin man auch schaut – überall sind unsere Sicherheitsbehörden dabei, den „Dreck“ wegzuräumen, den die Regierung mit ihren „Tagen der offenen Tür“ verursacht hat.

Interessant ist in diesem Zusammenhang auch die Äußerung eines Migrationsforschers:

Die moslemische Bevölkerung weltweit wird auf 1,6 Milliarden Menschen geschätzt. Davon ist gut eine Milliarde volljährig. Die Hälfte davon hängt einem erzkonservativen Islam an, der wenig Wert auf die Rechte von Frauen, Homosexuellen und Andersgläubigen legt. Von diesen 500 Millionen sind mindestens 50 Millionen Moslems bereit, Gewalt zu akzeptieren, um den Islam zu verteidigen. Dass nicht jeder, der zu Gewalt bereit ist, diese auch direkt auslebt, ist klar. Aber die Bedrohung geht auch von denen aus, die Radikale unterstützen, sie ermutigen, ihnen Unterschlupf bieten oder einfach den Mund halten, wenn sie Radikalisierung beobachten und Anschlagspläne vermuten…

http://www.rp-online.de/politik/mindestens-50-millionen-muslime-sind-gewaltbereit-aid-1.6563092

Dem IS und den anderen islamischen Soldaten ist es das alles ziemlich egal, denn sie sind in fast allen Ländern schon drin. Es geht für Donald Trump eigentlich nur noch darum, den Nachschub für diese Armeen des Terrors zu blockieren.

Angesichts dieser Tatsachen ist der Beitrag von Alfred Hackensberger in der „Welt“ nur als „vorauseilende Entschuldigung“ für weitere islamische Terroranschläge zu betrachten:

Die Terrororganisation Islamischer Staat steht vor dem militärischen Untergang und hat Schwierigkeiten, selbst nur eine Handvoll neuer Rekruten für ihre Fata Morgana eines weltumspannenden Kalifats zu gewinnen. Die Dschihadisten sind am Ende. Aber jetzt hat ihnen Donald Trump, der amerikanische Präsident, unter die Arme gegriffen. Es ist ausgerechnet das Staatsoberhaupt einer Nation, die in ihren Augen wie keine andere das Böse verkörpert und bekämpft werden muss.

„Trump wird Amerika zu Fall bringen, so Gott will“, konnte man auf einem Kanal des sozialen Netzwerks Telegram lesen. Er sei „der beste Sprecher für den Islam.“ Es sind lobende Worte der Extremisten für den US-Präsidenten. Mit seiner Unterschrift unter das Dokument, das Menschen von sieben moslemischen Ländern die Einreise in die USA verbietet, lieferte Trump eine Steilvorlage für die Propaganda des IS. Bessere Hilfe hätte der Islamische Staat nicht bekommen können…

https://www.welt.de/politik/ausland/article161717848/Trump-wird-Amerika-zu-Fall-bringen-so-Gott-will.html

Das ist das traurige an unseren Journalisten. Vor lauter „Trump-Bashing“ haben sie den Kopf verloren und machen sich – wohl ohne es zu wollen – zu PR-Affen des IS.

Leider aber gibt es in der Politik ebenfalls Leute, die dieses perfide Spiel der Terrorgeneräle mitmachen:

Der Präsident der Deutsch-Arabischen Gesellschaft, Michael Lüders, hat vor negativen Folgen im Antiterrorkampf durch den US-Einreisestopp gewarnt. „Trumps Politik der Ausgrenzung von Moslems ist Wasser auf den Mühlen der Islamisten“, sagte Lüders der „Heilbronner Stimme“ (Donnerstag). Der Einreisestopp „hilft dabei, die die Feinde des Westens stark zu machen, die anschließend dann militärisch bekämpft werden. .Mit dieser Logik im Kampf gegen den islamistischen Terrorismus habe der Westen bereits in der Vergangenheit dramatische Fehler begangen. Solche Fehlentscheidungen hätten zu einem „Teufelskreis“ geführt. (Quelle dts).

Kostengünstiger könnten die Islamstrategen ihren Feldzug gegen die Freiheit gar nicht organisieren.

 

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