Herr Mazyek und das Wasser auf den Mühlen des IS

Foto: Wikipedia/ Von Christliches Medienmagazin pro - Aiman Mazyek, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=45955466
Islamfunktionär Aiman Mazyek (Bild: Christliches Medienmagazin pro - Aiman MazyekAiman Mazyek, Zentralrat der Muslime ZDM (Foto: Anna Lutz); CC BY 2.0; siehe Link)

Das war so klar, wie das Amen in der Kirche, dass sich auch der deutsche Islamboss beim „MuslimBan“ zu Wort melden muss. Die dts-Nachrichtenagentur schreibt:

Der Zentralrat der Moslems in Deutschland glaubt nicht daran, dass die USA mit einem Einreiseverbot für Menschen aus Syrien oder Jemen den Terrorismus bekämpfen können. „Es ist eine Binsenweisheit, dass die Bekämpfung des Terrorismus nicht durch solche Dekrete geschehen kann“, sagte der Vorsitzende des Verbandes, Aiman Mazyek, gegenüber „Bild“ (Montag). Donald Trumps Politik sei Wasser auf die Mühlen des IS, der behauptet der Westen würde Krieg gegen die Moslems führen.

Der effektivste Kampf gegen Terrorismus sei laut Mazyek nicht die Einschränkung, sondern die Wahrung der Menschenrechte.

Was hat die Wahrung der Menschenrechte im Kampf gegen den Islamterrorismus zu suchen? Es sind doch genau die Menschenrechte, die wir bewahren wollen und die von den Islamterroristen bekämpft werden.

Wenn wir also weiterhin auf diese Menschenrechte bestehen und uns nicht gegen diesen Islamterror zur Wehr setzen, werden wir weiterhin Angriffsziel dieser Religionskrieger sein.

Das kann doch auch Herr Mazyek nicht wollen, oder?

Ein wenig differenzierter klingt das, was Trump selber zu dieser Angelegenheit sagt. Wieder die dts-Nachrichtenagentur:

US-Präsident Donald Trump hat sein am Freitag erlassenes Einreiseverbot verteidigt. Das Dekret sei falsch verstanden worden – es handele sich dabei nicht um eine Vorverurteilung von Moslems, so Trump in einer schriftlichen Erklärung. „Hier geht es nicht um Religion – es geht um Terror und darum, unser Land zu schützen. Es gibt weltweit über 40 mehrheitlich muslimische Länder, die nicht von dem Erlass betroffen sind.“ Amerika sei eine stolze Nation – bestehend aus Migranten, schreibt der neu gewählte US-Präsident. Er halte weiterhin an dem Einreisestopp fest.

An dem Eindruck, es handele sich um einen Bann gegen Muslime, seien die Medien schuld. Sein Erlass sei ähnlich dem, der 2011 von Barack Obama verfügt wurde. Damals wurden irakischen Flüchtlingen sechs Monate lang keine Visa gewährt…

Manchmal klingt Herr Mazyek so, als ob er schon im Vorfeld weitere islamische Terroranschläge rechtfertigen will. Aber dieser Schein kann natürlich trügen.

Foto: Wikipedia/ Von Christliches Medienmagazin pro – Aiman Mazyek, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=45955466

 

 

 

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