60 Prozent der „Flüchtlinge“ nur für Anlerntätigkeiten geeignet

Wie war das noch mit den vielen hunderttausend hoch qualifizierten „Flüchtlingen“, die unseren Arbeitsmarkt bereichern würden? Das Gegenteil scheint der Fall zu sein. Wahrscheinlich ging es der Politik und Wirtschaft nur darum, das Heer der Sklaven neu zu bestücken:

Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln mahnt mehr einfache Jobs für Geringqualifizierte an. Zwar hätten sich die Arbeitsmarktchancen für Personen ohne abgeschlossene Berufsausbildung in den Jahren 2005 bis 2015 deutlich verbessert, heißt es in einer IW-Kurzstudie, aus der das „Handelsblatt“ zitiert. So ist die Erwerbstätigenquote dieses Personenkreises im Untersuchungszeitraum von gut 52 auf rund 59 Prozent gestiegen.

Grund sei aber vor allem, dass die Zahl der Geringqualifizierten in den zurückliegenden Jahren stärker gesunken sei als die Zahl der Helferjobs. Mit den Flüchtlingen drängten nun aber wieder verstärkt Geringqualifizierte auf den Arbeitsmarkt, schreibt das IW. Für 60 Prozent der arbeitsuchenden Flüchtlinge komme zumindest anfangs nur eine Anlerntätigkeit infrage. Auch 1,2 Millionen arbeitslose Einheimische seien nur für Helferjobs qualifiziert.

Mittelfristig müssten deshalb die Rahmenbedingungen zur Schaffung solcher Stellen verbessert werden. „In der kurzen Frist muss es erst einmal darum gehen, weitere Verschlechterungen dieser Rahmenbedingungen, wie sie zuletzt zum Beispiel durch den allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn oder die anstehende Novelle des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes herbeigeführt wurden, zu verhindern“, schreibt das IW. (dts)

Das Niveau in den Schulen sinkt, das Niveau auf dem Arbeitsmarkt ebenfalls. Das Land der Dichter und Denker wankt weiterhin in Richtung Abgrund.

Foto: Bauarbeiter (über dts Nachrichtenagentur)

 

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