Schweiz: Immer mehr Flüchtlinge“ machen Heimaturlaub

Foto: Wikipedia/ Von Sailko - Eigenes Werk, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=46572770

In der Schweiz wurden zwischen 2010 und 2014 46.213 Gesuche für Auslandsreisen von Flüchtlingen, vorläufig Aufgenommenen und Asylbewerbern eingereicht und 45.080 davon (97,5 Prozent) auch bewilligt. Rund 15’000 davon stammen von Eritreern.

Die Basler Zeitung schreibt: „Viele von ihnen fliegen nicht etwa nach Italien, Deutschland oder nach Schweden, wo es große Gemeinden aus Eritrea gibt. Sie fliegen in ihre Heimat. Also in das Land, in dem sie gemäß der Flüchtlingspolitik von Bundesrätin Simonetta Sommaruga „an Leib und Leben bedroht“ sind und darum nach einem abgewiesenen Asylantrag zurzeit keinesfalls zurückgeschafft werden können“.

Die Zeitung weiter: Das bedeutet im Klartext, dass zahlreiche Eritreer, die mehrheitlich ihren eritreischen Pass im Asylverfahren nicht vorweisen können, plötzlich wieder über Reisedokumente verfügen, wenn sie auf Heimaturlaub fahren, entweder weil sie ihn den Schweizer Behörden unterschlagen oder weil sie vom eritreischen Konsulat in Genf oder anderswo neue Papiere erhalten haben. Die NZZ am Sonntag deckte bereits vor drei Jahren auf, dass die eritreische Vertretung in der Schweiz bei der eritreischen Diaspora in Europa nicht nur Steuern für das Heimatland eintreibt, sondern auch gleich Reisen nach Eritrea organisiert. Flüchtlinge sind für das Land willkommene Devisenbeschaffer…

Foto: Wikipedia/ Von Sailko – Eigenes Werk, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=46572770

http://bazonline.ch/schweiz/standard/eritreer-machen-heimaturlaub/story/28502813

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