Ein Hijab kommt vor den Europäischen Gerichtshof

Symbolfoto: Haifeez/ Flickr/ https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/

In Norwegen zieht eine Friseurin vor den Obersten Gerichtshof des Landes. Sie hatte sich in ihrem Geschäft in Bryne geweigert, einer 24jährigen muslimische Frau mit Kopftuch die Haare zu färben und sie des Ladens verwiesen. Deswegen sollte Merete Hodne im Oktober ein Bußgeld in Höhe von ca. 1000 Euro bezahlen. Da sie sich weigerte, die Strafe zu bezahlen, musste sie sich vor Gericht verantworten, dass sie erneut verurteilte.

Sie warf dem Gericht vor, wegen ihrer Mitgliedschaft in einer antiislamischen Organisaion voreingenommen zu sein.

Die 47jährige Geschäftsfrau erklärte in einem Interview: „Für mich bedeutet der Hijab dasselbe wie die IS-Flagge. Er ist ein politisches totalitäres Symbol, das mir sagt, dass Menschen wie ich getötet werden sollen. Wie soll ich dieser Kundin da guten Service bieten. Außerdem ist den meisten Menschen bekannt, dass eine Frau, die das Kopftuch trägt, ihre Haare vor Männern verbergen will. Mein Salon ist für Frauen und Männer. Soll ich Männer aus dem Laden schicken und sie diskriminieren, weil eine Kundin ihre Haare nicht zeigen will? In meinem Geschäft will ich dieses Theater nicht haben.“

Merete Hodne gibt sich kämpferisch: „Ich habe keine Angst zu verlieren. Ich bin kein Rassist. Ich bin seit Jahren eine politische Aktivistin gegen die Islamisierung Europas, das heißt nicht, dass ich etwas gegen muslimische Menschen habe. Aber ich werde nicht für etwas bezahlen, das falsch ist.“

Die Geschäftsfrau hat angekündigt, vor den Europäischen Menschengerichtshof zu ziehen, sollte das Gericht in Norwegen das Urteil gegen sie bestätigen.

Symbolfoto: Haifeez/ Flickr/ https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/

http://www.express.co.uk/news/world/758846/Hairdresser-convicted-refusing-serve-hijab-clad-woman-appeals-case-high-court

 

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